Fasching 2012

Es gibt Veranstaltungen die scheinen einmalig gewesen zu sein. Die Faschingsveranstaltung am letzten Samstag war eine davon.Doch eigentlich sind die Faschingsveranstaltungen der Elterninitiative jede für sich etwas Einmaliges.Dieses Mal war für mich erstmalig die Zusammenarbeit mit dem WKC, dem Wema Karneval Club, der in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen feierte.

Es war also ein mehrfaches Jubiläum da es auch zum 10ten Mal “KCEi, wir feiern glei” hieß.

Durch das reichlich gefüllte Programm führte der Präsident des WKC “Ronald Borrmi Borrmann” persönlich und mit dabei waren die besten Acts der vergangenen Jahre, Ruth Müller Landauer und ihre Tanzgruppe “Vergissmeinnicht,”, die G-Schule Syrau, Mädels und Jungs der Elterninitiative, Damen und Herrenbalett der Elterninitiative, eine Abordnung des WKC, und, und, und…
…und ein Video folgt auch noch.

Fasching & getrommel

Schon die Proben gestern lassen erkennen, dass das heute zum Fasching der Elterninitiative von und für Behinderte und ihre Freunde ne bombastische Geschichte wird.

Vier Stunden Programm, Musik, Tanz, Spaß sind geboten im Haus Vogtland am Behördenzentrum in Neundorf zusammen mit dem WKC.

Da lohnt es sich zu kommen.

Gestern saß ich nach vielen Jahren wieder mal an einem Trommelzeug.

Mit Grausen musste ich feststellen, dass absolut nichts mehr vernünftig ging. Schlagzeugspielen ist nämlich zu ca. 80% die Anwendung von Reflexen. Und die sind bei mir mit der Hirnstammblutung mit einem Schlag zum Erliegen gekommen.

Umso mehr keimte da der Gedanke mir diese Fähigkeiten wieder anzutrainieren, denn wenn man den Atemreflex und andere Reflexe wieder antrainieren kann wird das bestimmt auch gehen.

Doch dann dachte ich an die vielen hunderte Stunden Jedes Jahr ich aufwenden musste, denn täglich zwei Stunden müsste man schon aufwenden. Zeit unter der was anderes leiden musste.

Am Ende würde ich Lehrsätze über den Haufen werfen müssen, wie den von der unheilbaren Spastik, um vielleicht Bewegungsmuster vollziehen zu können die man nur zum Schlagzeug spielen nutzen kann?

Da kömmen mir dann doch Fragen.


Kabelklempner und andere Grausamkeiten

Und außerdem hatte ich mir eine Gugelmaschine zugelegt weil ich auch mal viel wissen wollte.
Doch mit der Gugelmaschine ist das so eine Sache.
Ich hab da was oben eingegeben und unten sollte ich schon wieder auswählen.
Bei jedem zweiten Link bleibt man dann in sogenannten Foren hängen wo so Platzhirsche herumhängen, die mit ihrem Wissen herumpransen und sich darüber lustig machen, daß andere nicht so viel wissen , einen mit ein paar hingeworfenen Brocken abspeisen und dann stehen lassen.
Andere haben ihr Wissen nur aus anderen Foren, wissen also nicht viel mehr als man selbst.
letztlich geht es auch darum das gelesene miteinander in Beziehung zu bringen und da gibt es die nächsten Probleme. Wie und wo diese Informationsflut zuordnen?
Das isses auch nicht.

 

Wie wir gestern Abend herausgetüftelt haben kommen wir demnächst mit einer neuen Geschäftsidee auf den Markt. Wir machen RTL Konkurrenz. Wir werden mit der Dokumentariensuppenoperette “Kabelklempner sucht Frau” ein völlig neues Format präsentieren.
Dabei wird Bewährtes wie Publikumsverdummung in Verbindung mit Fachwissen: “z.B. rot ist blau und plus ist minus” eingesetzt um die Produktionskosten mindestens um das achtfache zu steigern.

Dazu dann noch mindestens 20 Millionen Plakate von dem Kerl den wir in bewährter bohlenscher Manier verbraten wollen, zwar noch mit Augenabdeckung dass ihn keiner erkennt.


50

Da hat´s also doch hingehauen. Ich bin ein halbes Jahrhundert alt geworden, obwohl ich vor ungefähr 25 Jahren davon überzeugt war dass ich gar nicht so alt werde. Hätte ja auch fast geklappt mit dem nicht so alt werden. Viel geändert scheint sich zwischen 49 und 50 nicht zu nicht zu haben. Die Brille lag schon wieder unten.

Straßenverkehr

 

Zwei Dinge bleiben Tatsache:

Erstens wer das Haus verlässt nimmt am öffentlichen Straßenverkehr teil und

zweitens um so komplexer und umfangreicher dieser Straßenverkehr wird um so wichtiger ist gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Das waren auch mit die Hauptanliegen warum die Selbsthilfegruppe Hirnschädigung mit dem Verein Vital e.V. den Herrn Marscheider, Inhaber der gleichlautenden Fahrschule beauftragte gestern im Helios Vogtlandklinikum den Vortrag : “Verhalten im Straßenverkehr nach erworbener Hirnschädigung” durchzuführen.

Der Titel war in dem Sinne irreführend, dass viele dachten es gehe hier nur um Behindere. In dem Sinne dass wir alle im Straßenverkehr miteinander zu tun haben geht es auch alle an.

Es würde zu weit führen alles nacherzählen zu wollen was zu dem Vortrag alles Thematisiert wurde, doch auf jeden Fall ging es um das Für und Wider vom Fahrzeugführen von Behinderten, die technischen Möglichkeiten, als eine für mich als wichtig erkannte Tatsache ist, dass es trotz aller Verkehrsregeln und Bußgeldkataloge nicht für alles eine Vorschrift gibt.

Es immer mehr um gegenseitige Rücksichtnahme geht.

Viele Teilnehmer hatten hinterher freimütig erkannt wie viel sie doch nicht gewusst hatten.

 
   

http://www.deutsche-verkehrswacht.de/

 

http://www.fahrschule-marscheider.de/

 

http://www.warmuth-mobile.de

 
   

   
     

   
 

   

Mal ganz was Anderes

Vorgestern vor zwei Wochen hatten wir Besuch von Außerirdischen.
Diese Außerirdischen hatten sich in ihr grünes Köpfchen gesetzt uns anhand unserer Ernährung zu analysieren.
Demzufolge haben sie sich so nen Fresszeugtempel  rausgesucht und sind nach dem Zufallsprinzip im Elsterpark rausgekommen. Das hätte auch irgendwo anders sein können, das Ergebnis wäre das Gleiche gewesen.
Sie sind also zwischen den Regalen runtergekommen.
Genau zwischen den Konserven.
Als erstes öffneten sie eine Büchse da war ein Foto von Erbsen drauf, was war drinnen, Erbsen.
Dann hatte einer eine Büchse da war ein Foto von roten Rüben drauf, Büchse auf und da waren rote Rüben drinnen.
Dann kam das Grauenvolle, einer hatte ein Glas in der Hand da war das Foto eines Babys drauf.
… weit weg und sie wurden nicht mehr gesehen.

Kopf eigentlich leer wie Flasche

Ich habe zurzeit wirklich das Problem das „Kopf leer wie Flasche.“
Eigentlich schwirrt da schon länger nix rum was mir geeignet scheint andere Leute interessieren zu können.
Es ist eben vieles zur Normalität geworden.
Mich die ganze Zeit über Nervenschmerzen auszulassen bringt’s auch nicht, weil es da erstens einige gibt die in dieser Beziehung viel schlimmer dran sind als ich und da eben manchmal Sachen sind die ich auch nicht kapiere, z.B. letzten Donnerstag als wir im Kino waren war es draußen fürchterbar kalt gewesen. Und da hab ich meine rechte Hand der Kälte ausgesetzt, also aus der Tasche gezogen.
Eigentlich hätte man denken müssen, dass jetzt die Nervenschmerzen voll zuschlagen, doch nichts.
Ich bin mit dem Zustand zufrieden, obwohl andere nicht so ein Glück haben. Da bringt eine leise Berührung ohne Vorwarnung die Dingers voll zum Ausbrechen und das versteht mancher auch nicht, oftmals kann man das einfach nur akzeptieren.
Mancher hat seine Probleme mit diesem Satz.
Vor allem wenn man auf der anderen Seite den Satz stehen hat, dass alles eine Ursache hat.