Zitat von Frank Tritschka

Für mich persönlich war die heutige, kleine und spontane Demo “Plauen 2030 – Stadt der Vielfalt und ohne Homophobie!” in Plauen rundum ein voller Erfolg: Beide Seiten gingen offen, freundlich und fair aufeinander zu und nutzten die Chance zum Dialog. Die Protagonisten der Causa Blechschmidt kamen gerecht und frei zu Wort, konnten ihren Standpunkt darstellen und erläutern. Vielen Dank von mir an ALLE Beteiligten für die Organisation, die Teilnahme, den Verlauf und das Ergebnis! Wir haben heute gemeinsam nicht nur das Maximum, sondern wahrscheinlich auch das Optimum erreicht. Der mdr wird morgen dazu einen TV-Bericht ausstrahlen und die Medien werden ebenfalls entsprechend berichten. Für mich hat sich das Thema somit gesetzt. Jetzt gilt es, zusammenraufen, nach vorn schauen und gemeinsam anpacken. In Plauen und im Vogtland gibt es viele Baustellen.

Und ich war aucxh dabei.  :-)

3. Aktivtag

3.Aktivtag-plakat1

3. Aktivtag

Liebe Bewegungsfreudige,

der Verein VITAL e.V. lädt sehr herzlich zum 3. Aktivtag ein!

Am Samstag, den 23. Juni 2012, um 11 Uhr treffen sich alle Mitmachenden

am Restaurant „Talsperrenblick“ an der Talsperre Pöhl,

Pöhler Straße 49, 08543 Pöhl (OT Jocketa)

Diesmal steht der Tag unter dem Motto „Aktiv sein – rund ums Wasser“.

Egal ob mit oder ohne Handicap, im Rollstuhl oder ohne Gehbehinderung – jeder ist recht herzlich eingeladen!

Folgende Angebote haben wir vorbereitet:

 Herr Pröger vom Kneipp-Verein Vogtland e.V. wird über medizinische Bedeutung des Wassers und die Möglichkeiten der Kneipp-Anwendungen berichten. Natürlich soll das Kneippen mit Wasser auch vor Ort ausprobiert werden.

 Unser Vereinsmitglied Steffen Marquardt wird zusammen mit dem Extremsportler Frank Trtschka über das Thema „Krankheitsbewältigung und Motivation“ sprechen.

 Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, einen Spaziergang entlang der Talsperre zu unternehmen. (Dauer ca. 30 Minuten – für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen geeignet)

 Ganz besonders freuen wir uns über die Unterstützung durch das Auto Centrum Carl Plauen, welches uns mit einem Fahrdienst und bei der Verpflegung behilflich ist. Zusammen mit weiteren Partnern werden auf dem Gelände behindertengerecht umgebaute Fahrzeuge präsentiert. Beratungen hierzu und auch Probefahrten sind möglich.

Vorsicht Baustelle oder der große Weise und die Schnodder Seuche

Am Wochenende war nix besonderes bei mir angesagt, also surfte ich ein bisschen im Internet, bastelte an Internetseiten, fuhr in der Botanik herum und bekämpfte die aufziehende Schnodder Seuche, die ich mir am Donnerstag geholt hab beim Grillen in Seelbinders Harald sein Häusle beim traditionellen Himmelfahrtsgrillen mit der Selbsthilfegruppe junge Behinderte, mit jede Menge Tee den mir wiederum meine Frau Mutter aufgebrutzelt hat.
Bei einer meiner Ausfahrten in die plauner Wildnis hatte ich eine Begegnung mit einer der zur Zeit sehr häufig auftretenden Baustellen. Die treten völlig unkontrolliert und unerwartet in freier Wildbahn an den unmöglichsten stellen auf, so dass Plauen von ihnen fast völlig abgeriegelt ist. Und dann liegen sie am Wochenende so friedlich in der Gegend herum als könnten sie niemandem was tun.
Und doch warten sie nur auf Kinderwagen oder einsame Rollstuhlfahrer um sie sich durch unsinnige Absperrungen einzuverleiben, so dass du plötzlich auf der Baustelle stehst und dir denkst wie ist das wohl passiert und wie komm ich wohl wieder hier raus?
Am Tag vorher war mir schon mal so ein Wegelagerer aufgefallen, der so zwischen Fußweg und Radweg mitten vor sich hin döste und mich nicht vorbeilassen wollte.
Und dann war dann noch der weiße Kerl der mich ziemlich interessant fand und mir dann auch in einer für mich fremden Sprache etwas sagen wollte, was ich aber nicht verstand.

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Positive Lebenseinstellungen

Positive Lebenseinstellungen von Seiten eines von einer schweren Krankheit betroffene sind wahrscheinlich nur möglich wenn Angehörige einem den Rücken frei halten und für die nötigen Hilfen sorgen und nicht bevormunden.
Und positive Lebenseinstellungen scheinen nötig zu sein um die Umstände seiner eigenen Krankheit zu überwinden.
Weiter scheint positives Denken wie ein ganzes Konzept der Einstellung der Sichtweise auf alles andere zu wirken.
Die Methode „Positives Denken“ zielt im Kern darauf ab, dass der Anwender durch konstante positive Beeinflussung seines bewussten Denkens in seinen Gedanken eine dauerhaft konstruktive und optimistische Grundhaltung erreicht und infolgedessen eine höhere Zufriedenheit und Lebensqualität erzielt.
Eine zu starke Anwendung positiven Denkens scheint sich aber auch in´s negative umzukehren. Eine zu starke Fokussierung auf Positives Denken kann dazu führen, dass negative Situationen, Gedanken und Gefühle nicht mehr bewusst verarbeitet, sondern verdrängt werden.
Also scheint auch das wieder eine Gratwanderung zu sein bei der das Gleichgewicht gewahrt bleiben muss um den Überblick und den Sinn für Reales nicht zu verlieren.

Plauner Frühling am Nachmittag

Obwohl es mir zur Zeit ein wenig unwohler geht als sonst, wobei nicht der Temperaturumschwung der Grund ist, sondern scheinbare Tonus Steigerungen auf der rechten Seite, was wiederum scheinbar mit gestiegener Beweglichkeit zusammenhängt, hab ich mich am Wochenende in die Plauner Innenstadt begeben weil dort wegen dem Plauner Frühling ein bisschen ganz schön was los war.

Die Meckerer werden bestimmt nicht ausbleiben, doch mir hat eigentlich gefallen was so geboten wurde.

Zwar waren die unvermeidlichen falschen Indianer mit Harmoniegegaukel was indianisch klingen soll (so wie der Europäer es sich vorzustellen hat) auch wieder da, doch Füllmaterial braucht man ja auch und ein Farbtupfer sind sie ja.

Auf den Bühnen war zumindest schon nachmittags was los.

Für mich selbst war es eine Qualitätssteigerung zu den vergangenen acht Jahren was da musikalisch geboten wurde.

Ob das Polizeiorchester des Landes Sachsen wie auch swingende und modernere Rhythmen auf der kleinen Bühne am Wöhrl oder auch mal wieder die alten Musikerkumpels von „Happy Feeling“, die wieder überraschend wandlungsfähig waren, es ging schon ganz schön ab.

Mit den ganzen Verkaufsbuden und Autohäusern muss man eben leben denn das alles muss ja von irgendwas bezahlt werden. Und da gehören die wie auch jede Menge Werbeaufsteller dazu.

Auch hab ich eine andere Meinung als viele was das immer kleiner werden des Festgeländes betrifft.

Die Einwohnerzahl und die industrielle Bedeutung der Stadt Plauen unterliegen nun mal einer Entwicklung und keines statischen Wertes. Dass diese Entwicklungskurve in regionalen und auch internationalen Maßstab nicht nur nach oben gehen kann versteht sich von selbst.

Früher fuhr man gern mal mit dem Panzer vor um vermeintliche Ansprüche anzumelden. Zum Glück ist das jetzt anders und man muss Wiedersprüche anders regeln.

Das unterliegt dann einem langsamen wiederherstellen des Gleichgewichts mittels Politik, Finanzwirtschaft und Handel, wobei sich wieder andere Höhen und Tiefen auftun. Ein einzelner Mensch wird wohl seine Meinung haben können, die ganze Sache überblicken wird wohl niemand können.

Und umso kleiner die Welt wird umso größere Kreise zieht es.

Und wir sind Teil des Ganzen.

Von einem Streit zwischen den Organisatoren des Plauner Herbstes und Frühlings und denen des Spitzenfestes war auch nichts zu spüren.

Und dann zeigte sich irgendwie noch dass das Prinzip „wie man in den Wald hinein ruft so schallt es Zurück“ auch bei Größeren Menschenansammlungen funktioniert. Wenn man sich mit einem Lächeln entschuldigt so wird einem auch mancher kleine Rempler verziehen, und dann hat man auch noch den Behindertenstatus.

Jedenfalls fühlt man sich irgendwie in die Kinderzeit versetzt wenn man in Blickhöhe eines zehnjährigen Kindes zwischen all den Erwachsenen rum gurkt und auf die Verkaufsflächen der Getränkeausgabestellen kaum raufgucken kann.

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Die liebe Werbung

Die Produktpalette

Die Produktpalette

Hier sehen sie in aller Auswahl die gesamte Breite unserer Produktpalette.
Den Normalballon mit bester verbrauchter Atemluft gefüllt, den Krüppelballon mit 5 minütiger Haltbarkeis- garantie,
sowie das Flaggschiff unserer Collektion, den Heliumgefullten steigfähigen Fliegeballon (Siehe auch unten)

G wie ganz Weg

G wie ganz Weg

:-)

Selbsthilfegruppen

Mir ist irgendwie wichtig zu zeigen, dass so eine Selbsthilfegruppe nicht unbedingt das ist was man sich darunter vorstellt. Dass da nicht Angehörige und Betroffene rumsitzen und einander gegenseitig ihr Leid klagen, obwohl das auch vorkommt und was ich zu irgend einer fernen Zeit auch einmal gedacht habe.

Gestern und vorgestern Nachmittag war aber beste Gelegenheit zu zeigen dass es auch anders geht.

Vorgestern traf sich die Selbsthilfegruppe “junge Behinderte” des VdK Ortsverbandes Plauen wie jeden zweiten Mittwoch im Monat in ihrem Winterquartier, im Club der Volkssolidarität in der Karlstrasse in Plauen um zu planen.

So geht es am 14. Juli zu den Pyromasters nach Zwickau und am 8. September geht’s ins Schokoladenmuseum nach Halle.

Die Selbsthilfegruppe erworbene Hirnschädigung Plauen traf sich gestern zu einer Schiffsfahrt auf der Talsperre Pöhl. Für den 14.6.2012, das ist ein Donnerstag ist ein Grillnachmittag an der Freizeitanlage Syratal geplant.

Und dann trafen sich noch Mitglieder des Vereins Vital und vom Aphasiker-Zenrum Stollberg zu einem gemeinsamen Informatinsstand vor der Concordia Apotheke Plauen. Beim Vogtland lauf am 2. Juni sind wir auch dabei.

Das ist nur ein kleiner Überblick über einen Teil der nächsten Veranstaltungen, welche über das ganze Jahr verteilt sind.

Schlechte Eigenschaft ?

Steffen Marquardt

 

Weil wir letztens bei Eigenschaften des Menschen waren ist mir noch was aufgefallen.
Es gibt noch versteckte Dinge die unwissentlich oder wegen fehlendem Wissen in die Schublade schlechte Eigenschaften getan werden, woran der Betroffene aber gar keine Schuld hat.
So ist mir bei mir selbst aufgefallen, dass ich oft einen der gerade spricht ins Wort falle und einfach unterbreche. Bis jetzt dachte ich selbst, dass wäre eine schlechte Eigenschaft.
Jetzt hab ich in einer Krankheitsbeschreibung gelesen das wäre ein Symptom eines Teils der Krankheiten, nämlich der verlangsamten Wahrnehmung.
Da Symptome nunmal objektiv, also unabhängig vom Wollen wirken kann ich nix dafür.
Das möchte ich zu meiner Entschuldigung mal erwähnt haben, denke aber trotzdem dass ich mir Mühe geben kann das Einzudämmen weil es mir selbst auf die Nerven geht und ich mich fast jedes Mal dafür entschuldige.

Nachtschicht meets Vogtland late night Show

 

I
ch hab mich gestern mal nach vielen Jahren auf satirisch bearbeitetes Feld Richtung Theater kleine Bühne begeben.

Mal abgesehen davon, dass es wieder Diskussionen über das alte Thema geben dürfte was Satire nun eigentlich darf, war es ein Spitzen Programm, was da hieß: ” nachtschicht meets Vogtland Late Night Show”.

Dabei dürfte es wohl gleich sein welche politische Vorbildung man hat, Hauptsache man hat eine.

Seitenhiebe gab es in Richtung Castingshows, Krimiserien, aktuelles Regionales und einiges mehr mit sehr guter musikalischer Untermalung von “zwei Pralinen”.

Die Möglichkeit mit dem Rollstuhl rein zu kommen gab es zwar, ich hätte aber auf dem Weg mit meinem E-Rolli Probleme bekommen, sicher gibt es aber die Version über einen Fluchtweg.

(… auch wenn der Bundespräsi zu spät kam konnte Heidi sich mal satt essen.)