3. Aktivtag

3.Aktivtag-plakat1

3. Aktivtag

Liebe Bewegungsfreudige,

der Verein VITAL e.V. lädt sehr herzlich zum 3. Aktivtag ein!

Am Samstag, den 23. Juni 2012, um 11 Uhr treffen sich alle Mitmachenden

am Restaurant „Talsperrenblick“ an der Talsperre Pöhl,

Pöhler Straße 49, 08543 Pöhl (OT Jocketa)

Diesmal steht der Tag unter dem Motto „Aktiv sein – rund ums Wasser“.

Egal ob mit oder ohne Handicap, im Rollstuhl oder ohne Gehbehinderung – jeder ist recht herzlich eingeladen!

Folgende Angebote haben wir vorbereitet:

 Herr Pröger vom Kneipp-Verein Vogtland e.V. wird über medizinische Bedeutung des Wassers und die Möglichkeiten der Kneipp-Anwendungen berichten. Natürlich soll das Kneippen mit Wasser auch vor Ort ausprobiert werden.

 Unser Vereinsmitglied Steffen Marquardt wird zusammen mit dem Extremsportler Frank Trtschka über das Thema „Krankheitsbewältigung und Motivation“ sprechen.

 Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, einen Spaziergang entlang der Talsperre zu unternehmen. (Dauer ca. 30 Minuten – für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen geeignet)

 Ganz besonders freuen wir uns über die Unterstützung durch das Auto Centrum Carl Plauen, welches uns mit einem Fahrdienst und bei der Verpflegung behilflich ist. Zusammen mit weiteren Partnern werden auf dem Gelände behindertengerecht umgebaute Fahrzeuge präsentiert. Beratungen hierzu und auch Probefahrten sind möglich.

Plauner Frühling am Nachmittag

Obwohl es mir zur Zeit ein wenig unwohler geht als sonst, wobei nicht der Temperaturumschwung der Grund ist, sondern scheinbare Tonus Steigerungen auf der rechten Seite, was wiederum scheinbar mit gestiegener Beweglichkeit zusammenhängt, hab ich mich am Wochenende in die Plauner Innenstadt begeben weil dort wegen dem Plauner Frühling ein bisschen ganz schön was los war.

Die Meckerer werden bestimmt nicht ausbleiben, doch mir hat eigentlich gefallen was so geboten wurde.

Zwar waren die unvermeidlichen falschen Indianer mit Harmoniegegaukel was indianisch klingen soll (so wie der Europäer es sich vorzustellen hat) auch wieder da, doch Füllmaterial braucht man ja auch und ein Farbtupfer sind sie ja.

Auf den Bühnen war zumindest schon nachmittags was los.

Für mich selbst war es eine Qualitätssteigerung zu den vergangenen acht Jahren was da musikalisch geboten wurde.

Ob das Polizeiorchester des Landes Sachsen wie auch swingende und modernere Rhythmen auf der kleinen Bühne am Wöhrl oder auch mal wieder die alten Musikerkumpels von „Happy Feeling“, die wieder überraschend wandlungsfähig waren, es ging schon ganz schön ab.

Mit den ganzen Verkaufsbuden und Autohäusern muss man eben leben denn das alles muss ja von irgendwas bezahlt werden. Und da gehören die wie auch jede Menge Werbeaufsteller dazu.

Auch hab ich eine andere Meinung als viele was das immer kleiner werden des Festgeländes betrifft.

Die Einwohnerzahl und die industrielle Bedeutung der Stadt Plauen unterliegen nun mal einer Entwicklung und keines statischen Wertes. Dass diese Entwicklungskurve in regionalen und auch internationalen Maßstab nicht nur nach oben gehen kann versteht sich von selbst.

Früher fuhr man gern mal mit dem Panzer vor um vermeintliche Ansprüche anzumelden. Zum Glück ist das jetzt anders und man muss Wiedersprüche anders regeln.

Das unterliegt dann einem langsamen wiederherstellen des Gleichgewichts mittels Politik, Finanzwirtschaft und Handel, wobei sich wieder andere Höhen und Tiefen auftun. Ein einzelner Mensch wird wohl seine Meinung haben können, die ganze Sache überblicken wird wohl niemand können.

Und umso kleiner die Welt wird umso größere Kreise zieht es.

Und wir sind Teil des Ganzen.

Von einem Streit zwischen den Organisatoren des Plauner Herbstes und Frühlings und denen des Spitzenfestes war auch nichts zu spüren.

Und dann zeigte sich irgendwie noch dass das Prinzip „wie man in den Wald hinein ruft so schallt es Zurück“ auch bei Größeren Menschenansammlungen funktioniert. Wenn man sich mit einem Lächeln entschuldigt so wird einem auch mancher kleine Rempler verziehen, und dann hat man auch noch den Behindertenstatus.

Jedenfalls fühlt man sich irgendwie in die Kinderzeit versetzt wenn man in Blickhöhe eines zehnjährigen Kindes zwischen all den Erwachsenen rum gurkt und auf die Verkaufsflächen der Getränkeausgabestellen kaum raufgucken kann.

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Schlechte Eigenschaft ?

Steffen Marquardt

 

Weil wir letztens bei Eigenschaften des Menschen waren ist mir noch was aufgefallen.
Es gibt noch versteckte Dinge die unwissentlich oder wegen fehlendem Wissen in die Schublade schlechte Eigenschaften getan werden, woran der Betroffene aber gar keine Schuld hat.
So ist mir bei mir selbst aufgefallen, dass ich oft einen der gerade spricht ins Wort falle und einfach unterbreche. Bis jetzt dachte ich selbst, dass wäre eine schlechte Eigenschaft.
Jetzt hab ich in einer Krankheitsbeschreibung gelesen das wäre ein Symptom eines Teils der Krankheiten, nämlich der verlangsamten Wahrnehmung.
Da Symptome nunmal objektiv, also unabhängig vom Wollen wirken kann ich nix dafür.
Das möchte ich zu meiner Entschuldigung mal erwähnt haben, denke aber trotzdem dass ich mir Mühe geben kann das Einzudämmen weil es mir selbst auf die Nerven geht und ich mich fast jedes Mal dafür entschuldige.

Eine Frage

Ich möchte mich heute mal einer Frage widmen, die ich gestellt bekommen hab:
Muss ich von jeden Behinderten erst die Ursachen für sein Schicksal und seinen Umgang damit wissen, um ihn als Mensch einzuschätzen ?
Der Hintergrund scheinen die medialen Verarbeitungen des Schicksals eines Samuel Koch zu stehen und der Bezug zum Artikel “Krankheitsbewältigung”.
Was dort geschieht hat absolut nichts mit der von mir beschriebenen psychischen Krankheitsbewältigung zu tun. der-krankheitsbewaltigungsprozess/
Der anlass war ein Forumsartikel.
Die psychische Krankheitsbewältigung wie beschrieben wirkt objektiv und kann nur in Grenzen vom Patienten beeinflusst werden.
Die von Herrn Koch geäußerten Dinge scheinen für Behinderte nur insofern Hilfreich zu sein, wie sie auf das Problem Behindertsein hinweisen.
Schon mal weil jede Behinderung anders ist.
Mir persönlich sagte der Name Samuel Koch überhaupt nichts bis durch Medienpräsentationen darauf aufmerksam gemacht. Wenn wir annehmen dass es in Deutschland ca.6 Millionen Schwerbehinderte gibt ist Herr Koch nur einer von vielen, der gerade das „Glück“ hatte während einer Fernsehsendung einen Unfall zu haben.
Wie ich aus eigenem Erleben sagen kann hat man nach einem solchen Erlebnis nur zwei Möglichkeiten. Entweder man bleibt liegen oder man macht im Rahmen seiner Möglichkeiten weiter.
Was den Umgang mit Behinderten betrifft gilt auch für jeden anderen Menschen:
Den Gegenüber ernst nehmen, auch ein Behinderter  ist ein Mensch, nur mit anderen Eigenschaften, wie jeder sich vom anderen durch seine Eigenschaften unterscheidet und versuchen ihn kennenzulernen.
Und mit ein bisschen Toleranz in beide Seiten geht das dann schon.

Vom Umgang mit Behinderten

Als ich anfing für diesen Artikel zu recherchieren dachte ich das wird ein sehr kurzer Artikel, doch dann kamen mir die Irrungen und Wirrungen in den Sinn, von denen es nicht wenige gibt.
Der Umgang mit Behinderten ist keine Einbahnstraße sondern wird auch durch Nachsicht und Einfühlungsvermögen, natürlich im Rahmen der Möglichkeiten geprägt.
Dafür ist der aus dem Volksmund abgeleitete Spruch „Wie man in den Wald hineinruft so Schallt es zurück“
Gleichbehandlung ist aber so eine diffizile Sache, darum gibt es so viele Unsicherheiten und Verwirrungen

Das wirken gesellschaftlicher Normen trifft auf beide Gruppen zu.
Was heißt eigentlich beide Gruppen? Es sind ja alles Individuen mit anderen Eigenschaften.
Gesellschaftliche Normen sind auch ein Grund für eine eventuelle Abstandshaltung beim ersten Zusammentreffen. (Der sieht anders aus – also erst mal abstand – man weiß ja nie was dahintersteckt).
Dass man den andern erst kennenlernen muss um ihn einzuschätzen trifft auf alle anderen Menschen zu, gleich ob er eine Behinderung hat, eine andere Hautfarbe als man selbst hat oder einfach ein Fremder ist.
Was ein Beispiel für eine Gleichbehandlung aller Menschen zu sein scheint.
Gleichbehandlung ist aber meistens Gleichstellung. Ein Mensch mit Behinderung bringt zwar nicht die gleichen Leistungen wie ein Mensch ohne Behinderung, hat aber die gleichen Rechte.
Was die Rechte betrifft so hat er gemäß der in seinem Behindertenausweis eingetragenen Buchstaben, also anerkannten Behinderungen noch mehr.
Andererseits haben manche Menschen mit Behinderung auf Grund ihrer Behinderung Fähigkeiten entwickelt die die von Menschen ohne Behinderung übertreffen

Hauptsächlich kommt es eben auf das manchmal an, man muss differenzieren. manchmal auch Mitleid mit Nichtbehinderten haben, weil sie einfach unsicher sind und Angst haben etwas falsch zu machen. Meistens sagt ein Mensch mit Behinderung irgendwie selbst, dass er Hilfe braucht.

Behinderung ist keine Frage des Alters und nicht immer von außen zu sehen. Wie auch Hirnverletzungen nicht gleich geistige Behinderung ist. Wie einige nicht von geistig Behindert reden, sondern von geistig anders begabt.

Den folgenden Satz hab ich unter Wikibooks gefunden: „Es gibt aggressive Behinderte, die anderen Menschen ohne ein Wort ihren Behindertenausweis vor die Nase halten und ein grobes „Los, weg da!“ als freundliche Aufforderung ansehen. Das Benehmen dieser Leute ist eine Schande! Sie schädigen nicht nur ihr eigenes Ansehen, sondern das Ansehen aller Behinderten.“
Da muss man auch wieder differenzieren, denn wie ist es denn mit einem Aphasiker, der kein Wort herausbekommt und doch weiß was er will.

Und dann war dann noch der Mann der nach einem Schlaganfall krankheitsbedingte  Persönlichkeitsveränderungen hatte, so dass ihn manchmal seine nächsten Angehörigen nicht wiedererkannten.
So viel kannste gar nich differenzieren, da wersde ja bleed. (Wie der Vogtländer spricht).
Also wird da nur Menschenkenntnis weiterhelfen. Und Menschenkenntnis erreicht man nicht indem man Vorurteile auslebt sondern den Menschen kennen lernt.

Bundeskanleramt am 18.4.12

Als ich das erste Mal den Typ mit den riesengroßen Engelsflügeln in der Straßenbahn sah, (in der Werbung) hab ich nicht geahnt dass mich das Projekt mal ins Bundeskanzleramt bringen würde, (natürlich als Gast).
Es ist schon ein besonderes Gefühl die Dankesrede für den Verein als Preisträger sprechen zu dürfen und die Kanzlerin hört zu.
Die gesamte Sache ist aber anderseits interessant weil man sich immer fragt: „Woher kommt dieses ganze Geld?“ Es ist ja nicht nur Geld auch Sachleistungen und die Zeit von Coatches, Sponsoren und Förderern.

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Ich hab mich gefragt wie beschreibt man so ein Gefühl wenn man dort ist wo man ohne Einladung nicht hinkommt.
Ich denk einesteils unbeschreiblich denn das ist mit ebensolchen Emotionen verbunden und andererseits ganz normal. Ich hab Worte benutzt, die ich auch sonst benutze.
Ich hab von Inklusion, von unserer Arbeit und von Hintern heben gesprochen.
Eigentlich war das Ganze auch Vorschuss, denn wenn das Projekt auch ausläuft, läuft es doch weiter. Der nächste Aktivtag ist schon in Vorbereitung, diesmal an der Talsperre Pöhl, denn wir arbeiten als Verein ja im ganzen Vogtland.

Dr. Erich Rieger am Kutschieren - mit Siegessäule    Das Bundeskanzleramt vom Auto aus

Alle unter den 25

startsocial-Bundespreisverleihung-2012

Die sieben startsocial-Bundessiegerprojekte mit der startsocial-Schirmherrin, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.
Foto: thomas-effinger.com

Schon am Tag vorher wurde ein Teil des MDR-Berichts aufgezeichnet, was mit der Einweihung des aus vielen Spenden über die „Freie Presse Aktion“ finanzierten Lifts am Vereinsauto zusammen fiel.
Ich wurde also mit dem Lift ins Auto gehoben und dann auch durch den Stadtwald geschoben.
Da fiel es mir wieder auf wie unabhängig ich eigentlich in den letzten Jahren geworden bin, obwohl ich bei vielen um nicht zusagen den meisten Tätigkeiten Hilfe brauche. Doch mittlerweile kann ich mit Hilfe in ein Auto einsteigen ohne den Lift zu benutzen und auch mit dem Elektrorollstuhl, also eigenem Antrieb mitfahren.
Und das habe ich auch der Menschen um mich rum zu verdanken, dazu gehören meine Eltern wie auch Therapeuten, der Verein und alle mit denen ich zu tun hab.
Es war also für mich schwer sich in die Rolle des passiv regierenden Betroffenen, der ich vor einigen Jahren selbst einmal war hineinzuversetzen. Wie schwer muss es dann einem gesunden Menschen fallen.
Ich bin hoffentlich in der Position dass man mir zuhört und rufe alle die Behinderungen haben, deren Angehörige und alle die Helfen und mitmachen wollen setzt euch mit dem Verein Vital in Verbindung und kommt am 23. Juni zum 3. Aktivtag des Vereins Vital an die Talsperre Pöhl.

Sonja und der MDR-Dreh

Sonja und der MDR-Dreh

vom Caddy

Bewegung in der Selbsthilfegruppe Hirnschädigung Plauen

 

Zu der gestrigen Zusammenkunft der Selbsthilfegruppe erworbene Hirnschädigung Plauen wäre eigentlich nicht viel zu sagen, außer Spiel, Spaß und gute Laune wenn das alles nicht auch einen Hintergrund gehabt hätte. Frau Sissi Fetzer von der Physiotherapie Oehme gab einen Einblick in deren Arbeit und Betätigungsfeld und im Nachhinein, nach einer theoretischen Einführung, kam die eigene Bewegung auch nicht zu kurz.

Für mich, der ich Einzeltherapien gewohnt war, war es mal eine Abwechslung Gewohntes in der Gruppe zu erleben.

 

Präsentation 3

Inklusionsvortrag

Das hier oben ist der Link zum  herunterladen der pptx. Datei.

Ich habe den Zeitungsartikel schon mal ausgewertet. Deshalb verweise ich an dieser Stelle auf diesen Artikel.

http://margy01.wordpress.com/2012/01/06/notig-aber-traurig/

Stattdessen befasse ich mich mit dem Begriff „normal“ welcher ja von dem Wort Norm abgeleitet ist. In diesem Fall sind es wiederum drei Teilbereiche von denen zwei veränderlich sind. Im Grunde alle drei aber wir wollen jetzt Rechtsbeugung nicht zu Grunde legen, andererseits sprechen wir nicht umsonst von der Auslegung des Rechts.

•    eine Werteordnung innerhalb einer Gesellschaft, Soziale Norm
•    ethische Werte und Maßstäbe, siehe Normethik
•    eine rechtliche Vorschrift, Rechtsnorm

Soziale Normen sind konkrete Vorschriften, die das Sozialverhalten betreffen. Normen sind (äußerliche) Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen. Die Verbindlichkeit dieser Erwartungen variiert.
Auf Sachen wie den „kategorischen Imperativ“ Emanuel Kants werde ich nicht eingehen welcher zum Inhalt hat: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. “ obwohl er alles zusammenfasst.
Hintergrund ist eigentlich der je mehr wir uns als Behinderte in der Öffentlichkeit zeigen und unsere Aktionen in die Öffentlichkeit verlegen verändern wir auch die Gesellschaft weil schon der Anblick von einigen von uns, der ja gewöhnungsbedürftig ist, als normal empfunden wird was er ja auch ist.

Es kommen uns manchmal Begriffe entgegen wie „Heterogenität“ was eigentlich Verschiedenheit bedeutet aber erst die umgedrehte Deutung bringt eigentlich das Wesen zum Vorschein: bezeichnet die Uneinheitlichkeit der Elemente einer Menge hinsichtlich eines oder mehrerer Merkmale, was wiederum bedeutet dass eben nicht alle Teile der Gesellschaft gleich sind und sie sich in ihren Fähigkeiten, Beeinträchtigungen, Ethischer Herkunft, Kultureller Herkunft und Sozialer Herkunft unterscheiden. Wobei ich mich hier auf die Fähigkeiten und Beeinträchtigungen beziehen will.

Es kommen einem Begriffe wie: Diversity Management, also Vielfaltsmanagement entgegen.
Es toleriert nicht nur die Verschiedenheit sondern versucht die Verschiedenheit in positiven Sinne nutzbar zu machen.
Und damit kommen wir zur mobilen Akademie und der Kreis schließt sich. Es geht ja darum dass Betroffene andere Betroffene an die Hand nehmen und das Beste herausholen. Und da verweise ich nochmal auf die Rede des Bundestagsabgeordneten Frank Herrmann auf unserer Tagung in Klaffenbach am 19.11. vorigen Jahres die ich  hier http://www.youtube.com/watch?v=JXfrqk1k83k
aufgezeichnet habe weil er darin das Wesentliche darin deutlich macht.

Es geht darum erstens was zu tun, zweitens Anderen was beizubringen und nebenher ganz unbemerkt die Gesellschaft zu verändern.

Ich hab auch als Betroffener Wissen dass andere nicht haben.
Ich kann jemandem erklären wie man durch ungesunde Lebensweise den Blutdruck  dauerhaft auf über 200 hält. Wenn ich begriffen habe wie das funktioniert habe ich auch begriffen wie man das vermeidet.
Wenn ich jemandem sage dass man Geduld haben muss als Betroffener sowie als Angehöriger und dass auch nach Jahren noch was vorwärts gehen kann ist das etwas anderes als ob gleiches in einem Hochglanzheftchen steht.
Wem Zitate was sagen dann:

„Man hat beobachtet, dass niemand besser geeignet ist, andern Ratschläge zu erteilen, als diejenigen, die sie selbst am wenigsten befolgt haben.
Oliver Goldsmith“

Ich habe im Laufe der Jahre mir allerdings Wissen angeeignet was ich auch im Rahmen meiner Möglichkeiten weitergeben würde.
Mir fallen da als Erstes Betroffene und Angehörige ein die noch nicht so mit ihrer Krankheit umgehen können. Es sind Aktionen gefragt im Rahmen der „mobilen Akademie“ und weiterführend die Aktion „Mitläufer gesucht“, wobei das Wort laufen in übertragender Funktion zu sehen ist.

Ich war ein bisschen traurig dass niemand vom „Helios Vogtlandklinikum“ anwesend war, denn Patienten und deren Angehörigen zu helfen ist das Ziel solcher Aktionen, bei denen man sich vorstellen kann wie in Lichtenfels schon praktiziert in Krankenhäuser hineinzugehen und zusammenzuarbeiten.

Junge Behinderte

In unserer Odyssee durch die Räumlichkeiten dieser Stadt waren wir gestern mit der Selbsthilfegruppe junge Behinderte des VdK in der Jugendherberge “Alte Feuerwache” zu Gast. Weil wir mit so fünf Elektrorollstühlen und ein bis zwei handgetriebenen Rollstühlen auftauchen haben wir ja Probleme etwas Geeignetes zu finden.

Bei Kaffee und Kuchen ging es um ein paar Ausfahrttermine am:

•    28.4. nach Watzdorf

•    14. 6. Zu den Pyromasters nach Zwickau

•    8.9. nach Halle.

Sowie die nächste Veranstaltung des VdK im “Best Western Hotel” , den Vortrag über Diabetes am 14.3.

Einige Erfahrungen von Rollstuhlfahrern mit dem Plauener Omnibusbetrieb wurden noch ausgewertet, im Nahverkehr gute, im Fernverkehr schlechte.

Dann war noch das leidige und wohl leicht zu klärende Problem ‚Zugang Kino´ sowie einige andere Hinweise die zur AG Behinderte mitgenommen Wert schienen.

Fasching 2012

Es gibt Veranstaltungen die scheinen einmalig gewesen zu sein. Die Faschingsveranstaltung am letzten Samstag war eine davon.Doch eigentlich sind die Faschingsveranstaltungen der Elterninitiative jede für sich etwas Einmaliges.Dieses Mal war für mich erstmalig die Zusammenarbeit mit dem WKC, dem Wema Karneval Club, der in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen feierte.

Es war also ein mehrfaches Jubiläum da es auch zum 10ten Mal “KCEi, wir feiern glei” hieß.

Durch das reichlich gefüllte Programm führte der Präsident des WKC “Ronald Borrmi Borrmann” persönlich und mit dabei waren die besten Acts der vergangenen Jahre, Ruth Müller Landauer und ihre Tanzgruppe “Vergissmeinnicht,”, die G-Schule Syrau, Mädels und Jungs der Elterninitiative, Damen und Herrenbalett der Elterninitiative, eine Abordnung des WKC, und, und, und…
…und ein Video folgt auch noch.