Vorsicht Baustelle oder der große Weise und die Schnodder Seuche

Am Wochenende war nix besonderes bei mir angesagt, also surfte ich ein bisschen im Internet, bastelte an Internetseiten, fuhr in der Botanik herum und bekämpfte die aufziehende Schnodder Seuche, die ich mir am Donnerstag geholt hab beim Grillen in Seelbinders Harald sein Häusle beim traditionellen Himmelfahrtsgrillen mit der Selbsthilfegruppe junge Behinderte, mit jede Menge Tee den mir wiederum meine Frau Mutter aufgebrutzelt hat.
Bei einer meiner Ausfahrten in die plauner Wildnis hatte ich eine Begegnung mit einer der zur Zeit sehr häufig auftretenden Baustellen. Die treten völlig unkontrolliert und unerwartet in freier Wildbahn an den unmöglichsten stellen auf, so dass Plauen von ihnen fast völlig abgeriegelt ist. Und dann liegen sie am Wochenende so friedlich in der Gegend herum als könnten sie niemandem was tun.
Und doch warten sie nur auf Kinderwagen oder einsame Rollstuhlfahrer um sie sich durch unsinnige Absperrungen einzuverleiben, so dass du plötzlich auf der Baustelle stehst und dir denkst wie ist das wohl passiert und wie komm ich wohl wieder hier raus?
Am Tag vorher war mir schon mal so ein Wegelagerer aufgefallen, der so zwischen Fußweg und Radweg mitten vor sich hin döste und mich nicht vorbeilassen wollte.
Und dann war dann noch der weiße Kerl der mich ziemlich interessant fand und mir dann auch in einer für mich fremden Sprache etwas sagen wollte, was ich aber nicht verstand.

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Positive Lebenseinstellungen

Positive Lebenseinstellungen von Seiten eines von einer schweren Krankheit betroffene sind wahrscheinlich nur möglich wenn Angehörige einem den Rücken frei halten und für die nötigen Hilfen sorgen und nicht bevormunden.
Und positive Lebenseinstellungen scheinen nötig zu sein um die Umstände seiner eigenen Krankheit zu überwinden.
Weiter scheint positives Denken wie ein ganzes Konzept der Einstellung der Sichtweise auf alles andere zu wirken.
Die Methode „Positives Denken“ zielt im Kern darauf ab, dass der Anwender durch konstante positive Beeinflussung seines bewussten Denkens in seinen Gedanken eine dauerhaft konstruktive und optimistische Grundhaltung erreicht und infolgedessen eine höhere Zufriedenheit und Lebensqualität erzielt.
Eine zu starke Anwendung positiven Denkens scheint sich aber auch in´s negative umzukehren. Eine zu starke Fokussierung auf Positives Denken kann dazu führen, dass negative Situationen, Gedanken und Gefühle nicht mehr bewusst verarbeitet, sondern verdrängt werden.
Also scheint auch das wieder eine Gratwanderung zu sein bei der das Gleichgewicht gewahrt bleiben muss um den Überblick und den Sinn für Reales nicht zu verlieren.

Vom Umgang mit Behinderten

Als ich anfing für diesen Artikel zu recherchieren dachte ich das wird ein sehr kurzer Artikel, doch dann kamen mir die Irrungen und Wirrungen in den Sinn, von denen es nicht wenige gibt.
Der Umgang mit Behinderten ist keine Einbahnstraße sondern wird auch durch Nachsicht und Einfühlungsvermögen, natürlich im Rahmen der Möglichkeiten geprägt.
Dafür ist der aus dem Volksmund abgeleitete Spruch „Wie man in den Wald hineinruft so Schallt es zurück“
Gleichbehandlung ist aber so eine diffizile Sache, darum gibt es so viele Unsicherheiten und Verwirrungen

Das wirken gesellschaftlicher Normen trifft auf beide Gruppen zu.
Was heißt eigentlich beide Gruppen? Es sind ja alles Individuen mit anderen Eigenschaften.
Gesellschaftliche Normen sind auch ein Grund für eine eventuelle Abstandshaltung beim ersten Zusammentreffen. (Der sieht anders aus – also erst mal abstand – man weiß ja nie was dahintersteckt).
Dass man den andern erst kennenlernen muss um ihn einzuschätzen trifft auf alle anderen Menschen zu, gleich ob er eine Behinderung hat, eine andere Hautfarbe als man selbst hat oder einfach ein Fremder ist.
Was ein Beispiel für eine Gleichbehandlung aller Menschen zu sein scheint.
Gleichbehandlung ist aber meistens Gleichstellung. Ein Mensch mit Behinderung bringt zwar nicht die gleichen Leistungen wie ein Mensch ohne Behinderung, hat aber die gleichen Rechte.
Was die Rechte betrifft so hat er gemäß der in seinem Behindertenausweis eingetragenen Buchstaben, also anerkannten Behinderungen noch mehr.
Andererseits haben manche Menschen mit Behinderung auf Grund ihrer Behinderung Fähigkeiten entwickelt die die von Menschen ohne Behinderung übertreffen

Hauptsächlich kommt es eben auf das manchmal an, man muss differenzieren. manchmal auch Mitleid mit Nichtbehinderten haben, weil sie einfach unsicher sind und Angst haben etwas falsch zu machen. Meistens sagt ein Mensch mit Behinderung irgendwie selbst, dass er Hilfe braucht.

Behinderung ist keine Frage des Alters und nicht immer von außen zu sehen. Wie auch Hirnverletzungen nicht gleich geistige Behinderung ist. Wie einige nicht von geistig Behindert reden, sondern von geistig anders begabt.

Den folgenden Satz hab ich unter Wikibooks gefunden: „Es gibt aggressive Behinderte, die anderen Menschen ohne ein Wort ihren Behindertenausweis vor die Nase halten und ein grobes „Los, weg da!“ als freundliche Aufforderung ansehen. Das Benehmen dieser Leute ist eine Schande! Sie schädigen nicht nur ihr eigenes Ansehen, sondern das Ansehen aller Behinderten.“
Da muss man auch wieder differenzieren, denn wie ist es denn mit einem Aphasiker, der kein Wort herausbekommt und doch weiß was er will.

Und dann war dann noch der Mann der nach einem Schlaganfall krankheitsbedingte  Persönlichkeitsveränderungen hatte, so dass ihn manchmal seine nächsten Angehörigen nicht wiedererkannten.
So viel kannste gar nich differenzieren, da wersde ja bleed. (Wie der Vogtländer spricht).
Also wird da nur Menschenkenntnis weiterhelfen. Und Menschenkenntnis erreicht man nicht indem man Vorurteile auslebt sondern den Menschen kennen lernt.

Bundeskanleramt am 18.4.12

Als ich das erste Mal den Typ mit den riesengroßen Engelsflügeln in der Straßenbahn sah, (in der Werbung) hab ich nicht geahnt dass mich das Projekt mal ins Bundeskanzleramt bringen würde, (natürlich als Gast).
Es ist schon ein besonderes Gefühl die Dankesrede für den Verein als Preisträger sprechen zu dürfen und die Kanzlerin hört zu.
Die gesamte Sache ist aber anderseits interessant weil man sich immer fragt: „Woher kommt dieses ganze Geld?“ Es ist ja nicht nur Geld auch Sachleistungen und die Zeit von Coatches, Sponsoren und Förderern.

alle logos

Ich hab mich gefragt wie beschreibt man so ein Gefühl wenn man dort ist wo man ohne Einladung nicht hinkommt.
Ich denk einesteils unbeschreiblich denn das ist mit ebensolchen Emotionen verbunden und andererseits ganz normal. Ich hab Worte benutzt, die ich auch sonst benutze.
Ich hab von Inklusion, von unserer Arbeit und von Hintern heben gesprochen.
Eigentlich war das Ganze auch Vorschuss, denn wenn das Projekt auch ausläuft, läuft es doch weiter. Der nächste Aktivtag ist schon in Vorbereitung, diesmal an der Talsperre Pöhl, denn wir arbeiten als Verein ja im ganzen Vogtland.

Dr. Erich Rieger am Kutschieren - mit Siegessäule    Das Bundeskanzleramt vom Auto aus

Alle unter den 25

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Die sieben startsocial-Bundessiegerprojekte mit der startsocial-Schirmherrin, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.
Foto: thomas-effinger.com

Schon am Tag vorher wurde ein Teil des MDR-Berichts aufgezeichnet, was mit der Einweihung des aus vielen Spenden über die „Freie Presse Aktion“ finanzierten Lifts am Vereinsauto zusammen fiel.
Ich wurde also mit dem Lift ins Auto gehoben und dann auch durch den Stadtwald geschoben.
Da fiel es mir wieder auf wie unabhängig ich eigentlich in den letzten Jahren geworden bin, obwohl ich bei vielen um nicht zusagen den meisten Tätigkeiten Hilfe brauche. Doch mittlerweile kann ich mit Hilfe in ein Auto einsteigen ohne den Lift zu benutzen und auch mit dem Elektrorollstuhl, also eigenem Antrieb mitfahren.
Und das habe ich auch der Menschen um mich rum zu verdanken, dazu gehören meine Eltern wie auch Therapeuten, der Verein und alle mit denen ich zu tun hab.
Es war also für mich schwer sich in die Rolle des passiv regierenden Betroffenen, der ich vor einigen Jahren selbst einmal war hineinzuversetzen. Wie schwer muss es dann einem gesunden Menschen fallen.
Ich bin hoffentlich in der Position dass man mir zuhört und rufe alle die Behinderungen haben, deren Angehörige und alle die Helfen und mitmachen wollen setzt euch mit dem Verein Vital in Verbindung und kommt am 23. Juni zum 3. Aktivtag des Vereins Vital an die Talsperre Pöhl.

Sonja und der MDR-Dreh

Sonja und der MDR-Dreh

vom Caddy

Demo gegen Rechts

 

Ich war gestern mit zur Demo gegen Rechts. Da war es klar wo der Gegner ist. Dort die Rechten und hier alle anderen.

Gerne würde man ja sagen die, die nicht mitspielen wollen, doch in Anbetracht deren Gedankenguts müssen sie sich gefallen lassen Gegner genannt zu werden.

Wollen diese Brüder doch eine Zeit zurück als man Behinderte wie mich als “lebensunwert” eingestuft hätte und auch dementsprechend mit ihnen verfahren wäre.

Auch sehe ich es als bemerkenswert an, dass sich in dieser Position alle Andersdenkenden einig waren und ungeachtet politischer Parteimeinungen einig waren. Warum nicht in anderen Dingen auch?

Weil die einen die anderen ungern mitspielen lassen?

In der ganz großen Politik fehlt mir das Wissen. Doch habe ich ein Gefühl: Eine Gesellschaft entwickelt sich in einem Prozess und ein Prozess verändert diese Gesellschaft nur ganz langsam, dass das Gleichgewicht zwischen was auch immer gewahrt wird. Wenn dieses Gleichgewicht durch Extremismus von wem auch immer zu schnell aus der Waage gebracht wird kann das nicht gut sein.

Es ist nur ein Gefühl das durch viele Beobachtungen bestätigt wird.

Und einiges gelernt hab ich auch. Man kann ja über die Kirche denken was man will, doch hier hat sie Initiative ergriffen. Dass Kants “kategorischer Imperativ” schon in der Bibel vorkommt.

Und dann kam es mir so vor dass Gott auch nicht mit rhetorischen Talenten schmeißt.

 

Geistig verwirrt

Angehörige sind schnell dabei einen Schlaganfallpatienten als geistig verwirrt hinzustellen weil sein Verhalten nicht rationell erscheint.

Ich sage es ist entscheidend worauf man diese Aussage bezieht.

Ich selbst hätte an meinem geistigen Zustand zweifeln können, mir kommt da wieder die Sache mit den Autos in den Sinn.

Als ich am Aufwachen aus dem künstlichen Koma war wusste ich zwar was passiert war, doch nicht wie lange ich geschlafen hatte. Mir war irgendwie klar, dass es Jahrhunderte gewesen sein müssen denn ich sah Autos die fliegen konnten.

Ich konnte mich nicht bewegen, sah von meiner liegenden Position unten im Untergeschoss der Klinik die Räder der Autos nicht und machte mir scince fiction belesen wie ich war das was ich sah mit meinem “Erfahrungsstatus” in Einklang.

Doch so einfach, dass die Ausgangsinformationen andere sind ist es nicht immer.

Es gibt zB. Die Möglichkeit dass Gefühle nicht kanalisiert werden können und relativ unkontrolliert zutage treten, dass Ähnliches durch Medikamentennebenwirkungen wie zB. Halluziationen hervorgerufen wird oder auch dadurch dass sich der Patient auf Grund einer Aphasie nicht äußern kann.

Ich selbst kann mich nicht mehr an das Gefühl erinnern etwas sagen zu wollen und es nicht zu können.

Bei mir hatte es mir offensichtliche Ursachen. Ich hatte begriffen dass ich eine Kanüle zum Atmen im Hals hatte und darum nicht sprechen zu können.

Das ist ein extrem und relativ einfach zu begreifen denk ich und außerdem ist man irgendwie der irrationalen Gewissheit, “wenn ich das Ding los bin ist alles wieder gut”.

Wie ist es aber mit einem leicht betroffenen, der laufen kann, die Worte sind gedacht, doch können einfach nicht gesprochen werden. Ich könnte mir vorstellen der zweifelt selbst erst mal an seinem Geist und rebelliert innerlich, was unter Umständen irrationale Handlungen nach sich zieht.

Das Umfeld denkt sich dann ein Übriges.

In jedem dieser Fälle geht real Gebrachtes nicht im Einklang mit Erwartetem. Die Folge davon war eine geistig nicht rationale Handlung (für den Außenstehenden), der denkt sich “geistig verwirrt”.

Kabelklempner und andere Grausamkeiten

Und außerdem hatte ich mir eine Gugelmaschine zugelegt weil ich auch mal viel wissen wollte.
Doch mit der Gugelmaschine ist das so eine Sache.
Ich hab da was oben eingegeben und unten sollte ich schon wieder auswählen.
Bei jedem zweiten Link bleibt man dann in sogenannten Foren hängen wo so Platzhirsche herumhängen, die mit ihrem Wissen herumpransen und sich darüber lustig machen, daß andere nicht so viel wissen , einen mit ein paar hingeworfenen Brocken abspeisen und dann stehen lassen.
Andere haben ihr Wissen nur aus anderen Foren, wissen also nicht viel mehr als man selbst.
letztlich geht es auch darum das gelesene miteinander in Beziehung zu bringen und da gibt es die nächsten Probleme. Wie und wo diese Informationsflut zuordnen?
Das isses auch nicht.

 

Wie wir gestern Abend herausgetüftelt haben kommen wir demnächst mit einer neuen Geschäftsidee auf den Markt. Wir machen RTL Konkurrenz. Wir werden mit der Dokumentariensuppenoperette “Kabelklempner sucht Frau” ein völlig neues Format präsentieren.
Dabei wird Bewährtes wie Publikumsverdummung in Verbindung mit Fachwissen: “z.B. rot ist blau und plus ist minus” eingesetzt um die Produktionskosten mindestens um das achtfache zu steigern.

Dazu dann noch mindestens 20 Millionen Plakate von dem Kerl den wir in bewährter bohlenscher Manier verbraten wollen, zwar noch mit Augenabdeckung dass ihn keiner erkennt.


Muskeltraining vs. Medikamente

Irgendwie ist das ein endloser Kreislauf sich ein bisschen Kraft und Funktionalität anzutrainieren.
Auf der einen Seite nimmt man Medikamente um den Grundtonus der Muskulatur zu senken was den Nebeneffekt hat, dass die auf die Kraft gehen und auf der anderen Seite trainiert man bestimmte Muskelgruppen um deren Funktion zu steigern und damit macht man auch Krafttraining.
Nun hat das Training der Muskeln eigentlich den Haupteffekt dass verantwortliche Gehirnzentren lernen oder wieder lernen wie Bewegungen physiologisch richtig ausgeführt werden. Irgendwann soll das ja automatisch gehen.
Gegenwärtig sind bestimmte Bewegungen überhaupt nicht ausführbar, z.B. alleine aufsetzen, was nur mit Hilfe geht
Selbst wenn ich keine Tetraparese, sondern nur eine Halbseitenlähmung hätte würde ich damit Probleme haben.
Seitliche Muskelgruppen müssen die nötige Kraft aufwenden können zu ziehen, doch auf der gegenüberliegenden Seite müssen Muskelgruppen sein die gegenhalten und nachlassen können.
Eigentlich ist das immer so, dass wenn irgendein Muskel zieht irgendwo ein Muskel ist der auch nachlässt.
Selbst auf einer Seite z.B. bei einem Arm ist das so. Wenn der Bizeps innen zieht um das Bierglas hochheben zu können muss der Trizeps außen nachlassen, sonst schüttet man sich das ganze Zeugs über die Hose.
Und in dem Fall ist es so dass die Medikamente der Muskelkraft entgegen wirken, deren Dosis ich ja auch ganz schön senken konnte, die ich aber nehmen muss um etwas gegen die Symptome der Spastik machen zu können, was ein anderes Problem ist.

post it

Ich bin ja nicht gerade ein Freund des Eindeutschens jeglicher Begriffe, obwohl man in der deutschen Sprache recht viel mit relativ wenig Worten viel ausdrücken kann.
Trotzdem sind Fachausdrücke und Fremdsprachliches nötig.
So ist der Begriff Stroke Unit sinnvoll, erstens weil´s kürzer ist als  Schlaganfall- spezial-Nothilfestation und weil es eine neue Qualität einer Intensivstation ist.
Aber Klebezettel jetzt „Post-its“ zu nennen, wie ich letztens las, geht jetzt doch zu weit.po

Nötig aber traurig

Ich hab spassenshalber den Artikel  bzw Leserbrief mal hier reingestellt weil kürzen ist zwar nötig doch vieleicht ist da der Sinn der Aussage ein bischen auf der Strecke geblieben.
Darum hab ich die Originalzuschrift drunter gestellt.

FP 3.12.2011

„Inklusion” heißt das Stichwort bun­desweit. Behinderte sollen aktiv am Leben teilnehmen. Hintergrund ist der Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der Behinderten­rechtskonvention der Vereinten Nati­onen. (mann)

Die Behinderten wieder als Randgruppe zu sehen wie in obigem Begriffserklärungsversuch  (die Behinderten sollen…) hat mit Inklusion nichts zu tun.

Im Weiteren, wie klingt denn diese offizielle Version? Zumindest nicht so, als dass sie in die Köpfe der breiten Masse vordringen würde.

Ich verweise nochmal auf meinen Blogartikel von Gestern.

 Wird für einige mal Zeit für einen Crashkurs in Sachen Inklusion.
Inklusion ist ein gesellschaftliches Konzept was das Subjekt, also den Menschen mit all seinen Eigenschaften als Teil der Gesellschaft sieht. Das muss nur noch in die Köpfe rein, ist aber zum Teil schon drin.
Behinderte sind also keine Randgruppe.
Also bei einigen ehemaligen Randgruppen hat sich das schon durchgesetzt.
Ca.15% der Gesellschaftsmitglieder haben die Eigenschaft die linke Hand zu bevorzugen. Sie sind voll von der Gesellschaft akzeptiert und ein Teil von ihr.
Ca.0,5% der Gesellschaftsmitglieder haben die Eigenschaft sich auf Rädern vorwärts zu bewegen. Diesem Umstand wird in allen Gesellschaftsgebieten Rechnung zu tragen  sein.
Ein ziemicher Prozentsatz der Menschen hat kognitive Einschränkungen, zieht also mehr Hinweise in Bildersprache vor.
Und wenn irgendein Umstand einige Menschen zwingen würde auf Händen zu laufen, so müsste  man das auch beachten und sie als Teil der Gesellschaft betrachten.

 Steffen Marquardt   (margy-plauen.de)

Mehrfachbehindert und Teil dieser Gesellschaft