Zwischenfrage

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Da kam doch gestern eine andere Frage noch dazwischen. Wie fühlt sich denn so eine Tetraparese im Unterschied zwischen rechts und links an.
Die Antwort ist kompliziert, denn wie erklärt man einem voll funktionierendem Menschen wie sich eine Lähmung anfühlt? Gefühllos jedenfalls nicht.
Im Krankenbericht bei der Entlassung damals steht: “Tetraparese links betont”, nur sensibel gelähmt bin ich auf der rechten Seite.
Jetzt ist die Frage: “Was ist gemeint, oder wie kommt das?”
Ist das deshalb weil der diagnostizierende Arzt mir gegenüber stand, also alles Seitenverkehrt wie ich, der ich in dem Körper stecke, gesehen hat oder ist das deshalb weil ich links kraftloser als auf der anderen Seite bin?
Die sensible Lähmung ist auch nicht vollständig, mehr so zu 95%, wobei es dort wo die Haut etwas dünner erscheint, in den Armbeugen etwa etwas mehr ist.
Ein ganz interessanter Effekt tritt auch noch auf: wenn eine Fliege auf meiner rechten Seite rumkrabbelt das spüre ich, wenn man mit einer Nadel rein sticht dagegen nicht.
Motorisch gibt es auch noch einen Unterschied. Links bin ich zu feingliedrigen Bewegungen imstande wogegen ich auf der rechten Seite nur Massenbewegungen zustande bringe.
Damit komme ich zu der unangenehmsten Sache bei der ganzen Sache. Den neuropatischen Schmerzen oder Nervenschmerzen, die man offenbar auch als Thalamusschmerzen bezeichnet.
Die sind immer da, werden medikamentös bei mir mit Lyrica bekämpft man kann offenbar auch psychologisch etwas dagegen machen, was schon zeigt, dass die Schmerzen in der Ruhephase, also wenn ich am Einschlafen und Aufwachen bin am schlimmsten sind; wogegen sie bei Ablenkung durch Tätigkeit auszuhalten sind.

Doch mal was in eigener Sache. Es wäre schön wenn mal eine Rückmeldung käme. Hier kann man nämlich die Artikel auch Kommentieren und weitere Fragen stellen.

Überbelastet

Steffen Marquardt

 

Da hab ich wohl wieder was gemacht was man tunlichst vermeiden sollte. Spastische Muskulatur überbelastet.
Gestern hab ich wohl zu viel gestanden und den spastisch angeschlagenen rechten Psoasmuskel dabei überbelastet.
Da hilft jetzt wohl nur Schonung, Bewegung und Wärme.
Wie merkt man sowas? Zum ersten Mal ist die Ruhespannung (Tonus) der gesamten rechten Seite höher als gewohnt, was bei mir wiederum mit neuropatischen Schmerzen in den Fingern und Fußzehen verbunden ist.
Das ist ein ständiger Nervenschmerz, den man nur über den Tag durch die Ablenkung des normalen Tuns nicht so zu merken ist, doch bei Ruhe voll zuschlägt. Dagegen nehme ich auch Medikamente.
Ich schreib aber bewusst nicht welche, weil man sich bei deren Verordnung sowieso auf den behandelnden Neurologen verlassen sollte, der sollte wissen was und wie viel für einen gut ist.
Ich geh bei der Wassertherapie heute wieder ins warme Wasser des Bewegungsbeckens im „Admedia“ und fahr Fahrrad an meinem „Motomed“, passiv also ohne Belastung und in einigen Tagen wird das Gefühl wieder meiner Gewohnheit entsprechen.

Geistig verwirrt

Angehörige sind schnell dabei einen Schlaganfallpatienten als geistig verwirrt hinzustellen weil sein Verhalten nicht rationell erscheint.

Ich sage es ist entscheidend worauf man diese Aussage bezieht.

Ich selbst hätte an meinem geistigen Zustand zweifeln können, mir kommt da wieder die Sache mit den Autos in den Sinn.

Als ich am Aufwachen aus dem künstlichen Koma war wusste ich zwar was passiert war, doch nicht wie lange ich geschlafen hatte. Mir war irgendwie klar, dass es Jahrhunderte gewesen sein müssen denn ich sah Autos die fliegen konnten.

Ich konnte mich nicht bewegen, sah von meiner liegenden Position unten im Untergeschoss der Klinik die Räder der Autos nicht und machte mir scince fiction belesen wie ich war das was ich sah mit meinem “Erfahrungsstatus” in Einklang.

Doch so einfach, dass die Ausgangsinformationen andere sind ist es nicht immer.

Es gibt zB. Die Möglichkeit dass Gefühle nicht kanalisiert werden können und relativ unkontrolliert zutage treten, dass Ähnliches durch Medikamentennebenwirkungen wie zB. Halluziationen hervorgerufen wird oder auch dadurch dass sich der Patient auf Grund einer Aphasie nicht äußern kann.

Ich selbst kann mich nicht mehr an das Gefühl erinnern etwas sagen zu wollen und es nicht zu können.

Bei mir hatte es mir offensichtliche Ursachen. Ich hatte begriffen dass ich eine Kanüle zum Atmen im Hals hatte und darum nicht sprechen zu können.

Das ist ein extrem und relativ einfach zu begreifen denk ich und außerdem ist man irgendwie der irrationalen Gewissheit, “wenn ich das Ding los bin ist alles wieder gut”.

Wie ist es aber mit einem leicht betroffenen, der laufen kann, die Worte sind gedacht, doch können einfach nicht gesprochen werden. Ich könnte mir vorstellen der zweifelt selbst erst mal an seinem Geist und rebelliert innerlich, was unter Umständen irrationale Handlungen nach sich zieht.

Das Umfeld denkt sich dann ein Übriges.

In jedem dieser Fälle geht real Gebrachtes nicht im Einklang mit Erwartetem. Die Folge davon war eine geistig nicht rationale Handlung (für den Außenstehenden), der denkt sich “geistig verwirrt”.

12.10.11 Wieder mal Muskulatur

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme erst mal zwei
einleitende Dinge.

Muskulatur

Über die Muskulatur ist vieles zu sagen.

Kein Muskel zieht autonom, alles funktioniert irgendwie zusammen.

Wenn ein Muskel zieht gibt es mindest einen Anderen der nachlässt. Es bringt
also gar nichts den Finger einer Hand zu therapieren. Wenn man nicht das ganze
System der Arme beachtet entsteht ein Ungleichgewicht.

Spastik

Um das mit der Spastik verstehen zu wollen muss man um die
Ecke denken.

Man spricht zwar von der spastischen Muskulatur aber eigentlich ist es eine
Gehirnssache, die sich auf die Muskulatur auswirkt.

Ich hab mich gefragt „Wieso merk ich diesen Psoasmuskel
eigentlich nur manchmal? Und zwar dann wenn ich größere Fortschritte beim
Therapieren der gesamten Muskulatur gemacht habe, obwohl mir damals von Professor
Reichelt in Zwickau eine Psoasspastik prognostiziert wurde.“

Das letzte Mal war das der Fall als ich gelernt hatte meinen Oberkörper auf dem
Beckenkamm zu balancieren.

Jetzt merk ich das Ding wieder. Ich hab nämlich vorgestern das erste Mal seit
sieben Jahren wieder gekniet, natürlich unter festhalten mit beiden Händen.

Dabei habe ich gemerkt, dass ich ja gar nicht zur Stabilisierung des Körpers
den Hintern nach vorne schiebe und so einen weiteren Teil dieses Psoasmuskels
zu belasten, der immerhin vom Oberschenkel bis zum Rücken durchgeht.

Ich weiß aber auch nicht ob es die prognostizierte Spastik ist, erstens weil
sich das Gefühl wie meistens bis jetzt wieder normalisieren  kann, zweitens weil es mit Prognosen immer so
eine Sache ist, man weiß nämlich nie ob sie tatsächlich dann eintreten und
drittens nehme ich noch Muskelrelaxiernde Medikamente, die sich auf den
gesamten Körper auswirken..

Außerdem tut mir seit gestern der obere Teil des Rückens weh. Wenn man den
Hintern nach vorn schiebt, schiebt es automatisch den Kopf und die
Schultermuskulatur nach hinten.

Bei all den Problemen die da kommen hilft eigentlich nur vorsichtig
weiterzumachen und zu hoffen, dass alles gut geht. Man sieht ja Prognosen kann
man nur bedingt vertrauen weil die gesamte Materie zu komplex ist.

Nichts kann man dabei verallgemeinern und eine kleine Veränderung kann Großes
bewirken.

7.8.11 Abensspazierfahrt, oder so

Ich war gestern Abend noch mal draußen, das ist eine Sache die von hier besser geht als von zuhause. Hier meldet man sich ab, steigt in den E-Rollstuhl, mit dem Fahrstuhl runter und über die Tiefgarage raus.
Das kann man fast alleine machen.
Zuhause muss erst jemand den Rollstuhl holen, mich rausschaffen, mit umsetzen und das Tor aufmachen.
Da überlegt man sich´s nochmal.
Überlegen hätte ich mir gestern Abend wo ich hin fahr.
Ich entschied mich für den „Weißen Stein“, der Weg war länger als ich angenommen hatte und als ich dann dort war kam ich nicht hinein
L. Mit Bierbänken hatten sie den Weg blockiert, so dass laufend ein Mensch zwar hindurch passte, ich mit dem Rollstuhl aber nicht.
Also musste ich wieder umkehren. Wenn ich jetzt gleich ins „Immergrün“ gefahren wäre, dann hätte ich das richtige gemacht. Da hätte es Livemusik gegeben und wenn ich Glück gehabt hätte ein paar Leute, die ich kenne. So aber fuhr ich nach Hause.
Als ich im Bett war las ich auf FB, dass mich Her Andreas K. aus P. in´s Immergrün eingeladen hatte.
Klar, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Als ich dann gegen 21 Uhr über den Markt fuhr beschlich mich wieder dieses eigenartige Gefühl wie wenn man das schon bald zehn Jahre nicht gesehen hat.
Es war auch das erste Mal wieder Abends, dass ich diese Szenerie sehe. Nicht mal mit der Selbsthilfegruppe bin ich so spät rausgekommen.
Die Szenerie sah ich wieder mit dem Abstand der Jahre, dabei fiel mir wieder auf wie sich die Innenstadt entwickelt hat, ein Kleinstadtidyll.
Ich muss immer wieder sagen, man sollte sehen was man hat, nicht das was man nicht hat.
Ich lese immer dass diese Stadt stirbt. Das würde ich so nicht bezeichnen.
Ich würde eher sagen sie schrumpft auf ein der Bevölkerungszahl und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entsprechendes Maß.
Wandel dieser Art hat es schon immer gegeben.
Diese Stadt ist mit Textilindustrie gewachsen.
Mit der Unterordnung unter kapitalistische Maßstäbe treten auch die Gesetze des Wirtschaftssystems in Kraft.
Das bedeutet die Produktivität zu steigern mit allen Mitteln und ein Mittel ist die Produktion dort hin zu verlagern wo die Arbeitskraft am billigsten ist.
Noch dazu kommt, dass die Textilindustrie nicht mehr diese Wertigkeit hat.
Und ich denke so schrumpft diese Stadt auf ihr normales Maß.

pauen-am-abend.

30711 Ostvorstadt und Ranchers

doc-snyder-djat-workEin für gesunde Menschen nicht gerade anstrengendes, für mich
doch etwas anspruchsvolles (weil Kilometerauferndiges) Wochenende liegt hinter
mir.

Und ich weiß um so mehr welche Bürgersteige man meiden sollte. Als
Rollstuhlfahrer auf keinen fall über die Kunzehöhe fahren denn das kann böse
enden.

Ich war am Freitag nach 9 Jahren mal wieder in der Ostvorstadt bei DJ Ronne
seiner 25 Jahre Party (zumindestens zum Anfang).

Um 21 Uhr hab ich meinen Rollstuhl bei schönstem Abendrot nach Hause gelenkt.

Theoretisch hätte der Samstagmorgen also auch schönes Wetter sein müssen.

War aber ein typischer Fall von Denkste. Regen und Kalt.

Zumindest bis ca. 16 Uhr, da hörte zumindest das Wasser auf runterzufallen.

Ich hab mich also auf den Weg genacht
nach Neundorf zum 1.FC Ranch. Sommerfest (wenn man das so nennen möcht).

Am späten Nachmittag war ich dann da, einige Winterharte und Freunde des runden
Leders waren da, Band und DJ bauten ihr Equipment auf, wie ich übers Internet
sah war dann später ganz schön was los.

Für mich war´s aber ziemlich unschön und ich hatte auch noch über ne Stunde Heimweg
also fuhr ich heimwärts.

/ronne-ronald-mick

25-jahre-ronne

abendrot-uber-plauen

/1-zu-0-1fc-ranch

bei-den-winterharten

21.7.11

Aus Gründen weil es sachlich richtig ist habe ich den folgenden Artikel geändert.

Gelähmt sein heißt nicht Gefühllos.

Ich habe eine Tetraparese. Das heißt eigentlich, dass der gesamte Körper gelähmt ist. Bei anderen ist die Hälfte des Körpers gelähmt (Hemiparese), oder einzelne Gliedmaßen.

Wenn ich Gefühle beschreibe kann ich also nur von mir ausgehen weil sich das Erleben der Krankheit bei jedem anders äußern wird.

Auf meiner rechten Seite ist das Gefühl etwas anders als auf meiner Linken. Eigentlich fehlt mir fast komplett nur die Oberflächensensibilität, die Verbindung der Nervenenden mit dem Gehirn ist bei mir im Bereich des Stammhirns durchtrennt. Nach dem Stammhirn sitzt der Thalamus, der Verteiler welcher wahrscheinlich Impulse falsch zuordnet. (Das würde ich als Laie so beschreiben.)

Bei einem Schlaganfall ist ein Teil der Hirnzellen durch Störung der Sauerstoffzufuhr abgestorben. Die Ursache ist eine Andere, doch das Ergebnis ist das gleiche, ein Teil des Körpers fühlt irgendwie falsch.

Das muss doch nicht endgültig sein, denn das Gehirn besitzt die Fähigkeit sich zu reorganisieren. Das ist doch ein anderes Kapitel.

Die Oberflächensensibilität ist also eingeschränkt, doch das Gehirn ist noch mit anderen Nerven der Extremitäten verbunden. Da sind zum Beispiel die Nervenenden, die an den Gelenken enden. Diese spürt man im Normalfall nicht so intensiv, es sei denn man hat eine Krankheit (z.B. Gicht). Wenn es fehlt lernt man es doch als Ersatz zu benutzen um zum Beispiel die Stellung, oder Bewegung zu fühlen, selbst Druck auf die Oberfläche setzt sich bis zu anderen Nervenanbindungen fort.

Mit der zeit, was möglicherweise nach Jahren sein kann kommt das Oberflächengefühl bei regelmäßiger Therapie wieder zurück, was eben an der Fähigkeit des Gehirns liegt zu lernen. Oder anders ausgedrückt wegen etwas das man als Neuronale Plastizität bezeichnet.

 

 

der ich kib t-shirt

der ich kib t-shirt

14.7.11 Zustand

Es ist Zeit wieder ml einen kleinen Zustandsbericht zu geben,
ich hab ja vor einiger Zeit an den Medikamenten rumgedreht. Der Endzustand ist
zwar noch nicht erreicht, weil sich der Gesamtmedkamentenpegel in mir drin nur
langsam angleicht.

Ein bisschen anders ist mir aber schon.

Im Gesamten kann man sagen, dass der Tonus höher, also die Muskulatur fester
und verspannter ist und auch die Nervenschmerzen wieder zugenommen haben.

Warum nehme ich das in kauf?

Der Hauptgrund ist dass diese Symptome vorher abgenommen haben und die
Medikation im Gesamten sehr hoch ist.

Alles weniger an Medikamenten ist für den Organismus schädig, weil auch
Nebenwirkungen im Spiel sind und alles mehr an dieser Art von Medikamenten über
die Nieren abgebaut werden muss. Weniger ist also besser.

Nun soll man ja im Allgemeinen nicht selbst die Medikamentendosis verändern,
sondern das dem behandelnden Arzt überlassen, der sie auch verschrieben hat.

Doch mit dieser Art von Medikament verhält es sich ein wenig anders. In Grenzen
kann nur der Patient selbst wissen wie viel er braucht um den Gesamtzustand zu
Regeln. Die Wirkung zielt ja darauf ab den Muskeltonus zu regeln und der beste
Indikator ist der Patient selbst.

17.9.10 Bis zum Durchgangssyndrom

Es kam die Frage nach dem Fühlen in dem Moment wo man umfällt.
Es wird bei jedem anders sein. Ich bekam keine Luft, vorher hatte ich schon ein Rauschen in den Ohren und dann fühlte ich nichts mehr. Ich war noch einmal ganz kurz halb da, als ich das mit dem Blutdruck mitbekam, doch ich kann mich nicht erinnern, dass ich Schmerz verspürte.
Was sich dann in den nächsten Wochen in meinem Kopf abspielte sind wahrscheinlich Widerspiegelungen meiner Vorstellungen vermischt mit erlebtem.
Als ich erwachte sah ich ein paar große Kraftwerksmessinstrumente und ein paar Bretter pressten mir den Arm zusammen. Das waren Messinstrumente um mich herum aus meiner Perspektive und zur Nacht fertig gemacht ich hatte viele Jahre in Kraftwerken gearbeitet, die Bretter waren das Blutdruckmessgerät, dass damals alle paar Minuten anzog.
Es träumte mir oft von Überwintern, offenbar wurde da zur Nacht fertig gemacht.
Einige male lebte ich in Welten von Blechspielzeug, früher hatte ich viel davon gehabt, ein anderes Mal war ich mit meiner Tante Linda, bei der ich mangels eines Kindergartens aufgewachsen bin, im Räusaer Wald. Dort waren wir auch oft.
Viel hatten meine Träume mit Musik zu tun, mein halbes Leben drehte sich ja um Musik. Dabei kann ich mich aber nicht erinnern einen konkreten Ton gehört zu haben.
Es kann auch sein ein Teil dieser Erlebnisse sind Widerspiegelungen dessen was um mich herum vor ging. Das dauerte eigentlich so lange bis ich Realitäten erkannte und wieder selbstständig atmete. Das Durchgangssyndrom hatte ich damit überstanden. Das war ungefähr nach vier bis fünf Wochen.

29.8.10

Es ist nachts kühler und ich bemerke es mit schmerzhaften Erfahrungen. Gestern Nacht hatte ich den Arm auf der Bettdecke, bin zwar nicht aufgewacht, hab es aber mit Schmerzen bemerkt.
Was soll das erst im Winter mal werden, wenn man jetzt schon bis zur Schulter die Bettdecke hochziehen muss?

Ich bin ja Anhänger von Professor Altvaters Theorie, dass der Kapitalismus wie wir ihn kennen an fossile Rohstoffe  gebunden ist und mit deren zur Neige gehen verschwinden wird. Und so frage ich mich manchmal was wohl danach kommen wird.
Professor Altvater geht ja von einem solidarisch gearteten Kapitalismus. Die Anzeichen dafür sind ja da wenn ich solche Dinge les, wie dass wieder eine Stiftung aufgebaut wurde, sich einige Milliardäre von der Hälfte ihres Vermögens trennten, oder ihr vermögen in Projekte stecken, die sich zu Lebzeiten keinesfalls rentieren, wie die Aufforstung tausender Quadratkilometer südamerikanischen Urwaldes und damit ganze Regionen lebensfähig zu machen.
Viele gehen beim Thema “Ende dieses Kapitalismus” von meiner Meinung nach falschen Voraussetzungen aus.
Es muss nicht automatisch zu etwas wie einer politischen Revolution kommen. Wer sagt dass die Eigentumsverhältnisse die  gleichen sein werden und vor allem dass die Entwicklungszentren in der alten Welt und Nordamerika liegen. Hier verschmilzt dieses Thema mit dem ganzen Bereich Globalisierung und damit wird es noch undurchsichtiger.