Selbsthilfegruppen

Mir ist irgendwie wichtig zu zeigen, dass so eine Selbsthilfegruppe nicht unbedingt das ist was man sich darunter vorstellt. Dass da nicht Angehörige und Betroffene rumsitzen und einander gegenseitig ihr Leid klagen, obwohl das auch vorkommt und was ich zu irgend einer fernen Zeit auch einmal gedacht habe.

Gestern und vorgestern Nachmittag war aber beste Gelegenheit zu zeigen dass es auch anders geht.

Vorgestern traf sich die Selbsthilfegruppe “junge Behinderte” des VdK Ortsverbandes Plauen wie jeden zweiten Mittwoch im Monat in ihrem Winterquartier, im Club der Volkssolidarität in der Karlstrasse in Plauen um zu planen.

So geht es am 14. Juli zu den Pyromasters nach Zwickau und am 8. September geht’s ins Schokoladenmuseum nach Halle.

Die Selbsthilfegruppe erworbene Hirnschädigung Plauen traf sich gestern zu einer Schiffsfahrt auf der Talsperre Pöhl. Für den 14.6.2012, das ist ein Donnerstag ist ein Grillnachmittag an der Freizeitanlage Syratal geplant.

Und dann trafen sich noch Mitglieder des Vereins Vital und vom Aphasiker-Zenrum Stollberg zu einem gemeinsamen Informatinsstand vor der Concordia Apotheke Plauen. Beim Vogtland lauf am 2. Juni sind wir auch dabei.

Das ist nur ein kleiner Überblick über einen Teil der nächsten Veranstaltungen, welche über das ganze Jahr verteilt sind.

Jahresplan Selbsthilfegruppe Hirnschädigung Plauen

Jahresplan 2012
Selbsthilfegruppe Plauen

Termin: 2. Donnerstag im Monat, 15:30 Uhr

(Tag, Uhrzeit und Datum können variieren)

Ort: Altenpflegeheim “Am Komturhof”, Schulberg 4, 08523 Plauen

Donnerstag Vortrag zur Logopädie
12.01.2012

Donnerstag Vortrag “Verhalten im Straßenverkehr nach erworbener Hirnschädigung”;
09.02.2012 Referent: Michael Marscheider
Ort: wird noch bekanntgegeben

Donnerstag Basteln von Oster- und Frühlingsgestecken
08.03.2012 Ruth und Gerhard Schultze

Donnerstag Bewegungsnachmittag
12.04.2012

Donnerstag Dampferfahrt auf der Talsperre Pöhl
10.05.2012

Donnerstag Grillnachmittag
14.06.2012 Freizeitanlage Syratal

Donnerstag Sommerpause
12.07.2012

Donnerstag Picknick im Park des Weißbach’schen Haus
09.08.2012

Donnerstag Vortrag zur Homöopathie
13.09.2012

Donnerstag Vortrag “persönliches Budget”
11.10.2012

Donnerstag Besprechung des Jahresplans 2013
08.11.2012

Donnerstag Weihnachtsfeier
13.12.2012

Kontakt: Verein VITAL (Vogtländische Initiative für Teilhabe und Aktives Leben) e.V. Albertplatz 1, 08523 Plauen

Neurologischen Rehabilitationszentrum Leipzig – Bennewitz

So sind wir also bei bestem Wetter unterwegs. Heut mal mit neuer Fahrerin, die Franziska ist dran. Es ist ja nicht wie bei armen Leuten mit den Fahrern bei uns, nur ich darf nicht.


so klingt ein langjähriger Aphasiker. Üben lohnt sich

Jetzt sind wir auf dem Heimweg. Vollgefuttert mit dem Zeugs, dass wir vorher zusammengebastelt haben. Wir waren dort im Neurologischen Rehabilitationszentrum Leipzig. Dort habe ich gesehen und erlebt wie das Tutorensystem mit einer Klinik funktioniert, die es als Nachsorgeeinrichtung begreift.
Ich denke dass vielen weitergeholfen wäre wenn viel mehr Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken unsere Arbeit in Selbsthilfegruppen und Vereinen als Nachsorge am Patienten sehen würde. Denn in dem Bereich Nachsorge nach erworbenen Hirnschädigung wird in den nächsten Jahren uns immer mehr Gewicht und Arbeit zukommen. Das habe ich schon von einigen Seiten gehört doch wenige scheinen den Worten wirklich wert beizumessen.
Der Spaß kommt bei der Sache nicht zu kurz. Das sieht man auch an den Bildern.
Im NRZ Flyer des Tutorensystems liest sich das so: „Zunächst vermittelten wir den stationär betreuten Aphasikern des NRZ einen Aphasiker, der schon länger mit der Behinderung lebt und seine Erfahrungen weitergeben möchte. Er steht als fester Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite und stellt die Kontakte zwischen den Betroffenen her.“
Ich denk das ist ein guter Ansatz und wenn man bedenkt dass das seit 2006 funktioniert ist ne Frage warum das andere in irgendeiner Art nicht übernommen haben. (zumindest ist mir das nicht bekannt)
In diesem Zusammenhang sollte man eben auch die “mobile Akademie erwähnen“.
Was passiert denn wenn die Nachsorge nicht funktioniert, wenn z.B Angehörige eine Frage haben und kein Fachmann ansprechbar ist und niemand das Anliegen zumindest in die richtigen Kanäle leiten kann, wobei wir eine Hilfe sein können?
Die Leute benutzen die „Googelmaschiene“, bleiben in irgendwelchen Foren hängen und mangels Differenzierungsmöglichkeiten besteht die Gefahr dass sie Falsches als richtig nehmen.
Richtiger Rückschluss ist, dass Selbsthilfegruppen durch Vorträge von Experten in Grenzen auskunft.- und damit auch arbeitsfähig gemacht werden.
Ich denke die Initiative sollte da nicht immer von den  Selbsthilfeorganisationen ausgehen.
Nur wenn das Thema Nachsorge so ernst genommen wird wie es ist kann das Ganze funktionieren.

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Bewegung in der Selbsthilfegruppe Hirnschädigung Plauen

 

Zu der gestrigen Zusammenkunft der Selbsthilfegruppe erworbene Hirnschädigung Plauen wäre eigentlich nicht viel zu sagen, außer Spiel, Spaß und gute Laune wenn das alles nicht auch einen Hintergrund gehabt hätte. Frau Sissi Fetzer von der Physiotherapie Oehme gab einen Einblick in deren Arbeit und Betätigungsfeld und im Nachhinein, nach einer theoretischen Einführung, kam die eigene Bewegung auch nicht zu kurz.

Für mich, der ich Einzeltherapien gewohnt war, war es mal eine Abwechslung Gewohntes in der Gruppe zu erleben.

 

Frühlingsgestecke

Zahlen sagen nicht unbedingt etwas, doch die Selbsthilfegruppe Hirnschädigung Plauen wird irgendwie immer größer.

Gestern wurden im Komturhof schon zehn Tische zusammengeschoben und die anwesenden hatten nicht mal daran Platz und das obwohl nicht mal alle da waren.

Vielleicht lag es auch an dem Thema, es war Frühlingsgesteck basteln (anderen Jahrs als Ostergesteck) angesagt.

Angeleitet wurde es von Gerhard Schulze und in Ermangelung der ausreichenden Sprache (Aphasie) seinem Sprachrohr und Frau Ruth.

Jeder brachte jetzt also seinen Pflanznapf mit, im Baumarkt wurden Blumen, Erde und Grünzeugs gekauft und los konnte es gehen.

Einige verschönerten ihre Gestecke mit Kleinteilen wie Schleifchen oder extra dafür gegossenen Zinnherzchen und fertig.

Und wer nicht vergisst zu gießen, mit Sonne und Glück schafft es mit seinem Exponat über Ostern, legt dann ein Osterei rein und setzt einen Osterhasen oben drauf und hat nun endlich sein Ostergesteck.

Junge Behinderte

In unserer Odyssee durch die Räumlichkeiten dieser Stadt waren wir gestern mit der Selbsthilfegruppe junge Behinderte des VdK in der Jugendherberge “Alte Feuerwache” zu Gast. Weil wir mit so fünf Elektrorollstühlen und ein bis zwei handgetriebenen Rollstühlen auftauchen haben wir ja Probleme etwas Geeignetes zu finden.

Bei Kaffee und Kuchen ging es um ein paar Ausfahrttermine am:

•    28.4. nach Watzdorf

•    14. 6. Zu den Pyromasters nach Zwickau

•    8.9. nach Halle.

Sowie die nächste Veranstaltung des VdK im “Best Western Hotel” , den Vortrag über Diabetes am 14.3.

Einige Erfahrungen von Rollstuhlfahrern mit dem Plauener Omnibusbetrieb wurden noch ausgewertet, im Nahverkehr gute, im Fernverkehr schlechte.

Dann war noch das leidige und wohl leicht zu klärende Problem ‚Zugang Kino´ sowie einige andere Hinweise die zur AG Behinderte mitgenommen Wert schienen.

Fasching 2012

Es gibt Veranstaltungen die scheinen einmalig gewesen zu sein. Die Faschingsveranstaltung am letzten Samstag war eine davon.Doch eigentlich sind die Faschingsveranstaltungen der Elterninitiative jede für sich etwas Einmaliges.Dieses Mal war für mich erstmalig die Zusammenarbeit mit dem WKC, dem Wema Karneval Club, der in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen feierte.

Es war also ein mehrfaches Jubiläum da es auch zum 10ten Mal “KCEi, wir feiern glei” hieß.

Durch das reichlich gefüllte Programm führte der Präsident des WKC “Ronald Borrmi Borrmann” persönlich und mit dabei waren die besten Acts der vergangenen Jahre, Ruth Müller Landauer und ihre Tanzgruppe “Vergissmeinnicht,”, die G-Schule Syrau, Mädels und Jungs der Elterninitiative, Damen und Herrenbalett der Elterninitiative, eine Abordnung des WKC, und, und, und…
…und ein Video folgt auch noch.

Einladung

Einladung zum Vortrag:

„Verhalten im Straßenverkehr nach erworbener Hirnschädigung”

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, wir laden Sie ganz herzlich ein zu einem Vortrag am

Donnerstag, 9. Februar 2012, 15.30 – 17.30 Uhr ins Klinikum Plauen,
Konferenzzentrum,
Haus 15, Raum 2.10,
Röntgenstraße 2, 08529 Plauen.

Den Vortrag hält der Fahrschullehrer Herr Michael Marscheitler im Auftrag der Verkehrswacht. Themen der Veranstaltung werden unter anderem sein:

n  Verhalten als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer im Straßenverkehr

n  Erteilung der Fahrerlaubnis im Falle einer Behinderung

n  Einfluss von Medikamenten und neurologischen Beeinträchtigungen nach erworbener Hirnschädigung

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit einer kleinen Kaffeepause sowie einer Diskussionsrunde zur Klärung auftretender Fragen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Ihre Fragen und Diskussionsbeiträge.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten bis 7. Februar 2012 unter: 03741 1 71 90 96 oder an plauen@aphasie-vital.de

Überall Schnittstellen und Querverweise

Man (das heißt ich) fängt ganz langsam an das wirkliche Leben ganz langsam unter den gleichen Gesichtspunkten wie das Leben im Netz zu sehen.
Suchmaschinen suchen nach Querverweisen zu bestimmten Themen im Netz, vor dem Rechner ist es genau so.
Zum Beispiel werden sich einige fragen: Warum war der in der letzten Zeit ein paar Mal in der Zeitung?
Das alles ist Ergebnis von Schnittstellen und Querverweisen. Hat auch eine entsprechende Vorgeschichte, die ich nur anreißen kann. Man wird gleich sehen warum.
Vor ungefähr einem anderthalben Jahr eröffnete ich meine Facebook-Seite bald darauf kristallisierte sich eine Lesergruppe aus meinen Kontakten, die man dort als „Freunde“ bezeichnet heraus welche meine Beiträge lasen.
Diese Gruppe besteht aus Leuten die ich im realen Leben kenne oder kannte und einem Teil derer „Freunde“, was die Gruppe nicht klein erscheinen lässt.
Aus diese Gruppe entstammt ein gewisser Frank T.
Dieser ist liiert mit einer Nancy D., was viele Querverweise beinhaltet, zwischen all diesen Leuten.
Die Zahl wird noch viel größer wenn man dazurechnet dass meine Mutter und ich zur Selbsthifegruppe Hirngeschädigter Plauen gefunden haben woraus wiedeum sich der „Verein Vital“ ursprünglich zum Teil rekrutierte.
Dieser Verein organisierte einen Aktivtag in dessen Vorbereitung es ein Telefongespräch gab zwischen mir und der im Verein Angestellten Stefanie W. und nun kommt alles zusammen, denn im laufe dieses Gesprächs kam mir der Gedanke, sie solle sich mal über den auch als Ultrasportler bekannten Frank T. schlau machen und ihn kontaktieren weil der wiederum viele Kontakte habe. Der wiederum zeigte sich mehr als interessiert und lies seine Kontakte spielen zur „Freie Presse“ als Regionalzeitung sowie zum VFC.
Wenn man sich die Verzweigung, was man auch statt Vernetzung sagen kann wie einen Baum vorstellt ist das nur ein Ast und der Baum ist schon mächtig hoch denn seine Wurzel hat er in der Geburt.
Wenn man nur von mir den Ast „Ranch“ der bis ins Jahr 1974 zurückreicht und den Ast „Vital“ nimmt deren Äste wie durch ein unsichtbares Spinnennetz von Ereignissen miteinander verwoben sind wäre die Zahl der Querverbindungen immens hoch.
Weiter will ich gar nicht rechnen. Da kennt man noch Diesen und Jenen und mit Dem hatte man auch schon mal zu tun.
Und sie alle haben ihren eigenen Baum mit Ästen und Zweigen, die mit den anderen Bäumen durch unsichtbare Sinnennetzt verbunden sind.
Wer also im richtigen Moment am richtigen Platz ist oder die richtige Verbindung knüpft kann richtig was bewirken, was auch auf der negativen Linie geht.
Aber wir waren ja beim Thema Zeitung gewesen.
Wenn man sich dann in die Öffentlichkeit stellt, wenn man es denn kann, dann ist man stellvertretend für andere dort.
Denn es gibt einige, sogar viele Andere die auch dort stehen müssten es aber nicht können.

Atmen …

Nicht Vergangenheit, nicht Zukunft, wenn man bewusst atmet befasst man sich mit dem Hier und Jetzt.
Wohl mancher lebte zumindest die anderthalb Stunde lang im Hier und Jetzt, die der Vortrag was eher en Gruppengespräch war, und lauschte in sich hinein wie seine Atmung funktionierte.
Der Atemtherapeut Herr Seiß war bei der Selbsthilfegruppe Hirnschädigung zu Gast und erzählte übers Atmen und speziell über Atemtherapie.
Es ist schwierig den Inhalt des gesamten Vortrages hier zusammenzufassen, denn das Atmen ist mehr als Luftholen, es ist eng mit dem komplexen Vorgang des Lebens verbunden und es zeigt sich dass Körper, Geist und Seele eine Einheit sind, dass ein leichtverletzliches Gleichgewicht aller Körperfunktionen besteht und dass Krankheiten nur ein Zweckprogramm des Körpers sind um ein gestörtes Gleichgewicht wieder herzustellen.
Doch spätestens jetzt würde die Diskussion weitergehen weshalb ich noch ein paar Bilder daruntersetze und auf das nächste Mal vertage.

Atemtherapie

Atemtherapie

Atemtherapie

Atemtherapie

Die Selbsthilfegruppe Aphasie durch erworbene Hirnschädigung trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat im Diakonieheim „Komturhof“, jedoch auch Interessenten und Hirngeschädigte oder Angehörige ohne Sprachschwierigkeiten sind herzlich willkommen.

Ich selber steh allem was  fernöstlich ist kritisch gegenüber aber das ist interesant:

Die fünf Freiheiten

Die Freiheit, das zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte oder gewesen ist.

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen, und nicht etwas anderes vorzu­täuschen.

Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaub­nis zu warten.

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer nur auf Nummer Sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen