Atmen …

Nicht Vergangenheit, nicht Zukunft, wenn man bewusst atmet befasst man sich mit dem Hier und Jetzt.
Wohl mancher lebte zumindest die anderthalb Stunde lang im Hier und Jetzt, die der Vortrag was eher en Gruppengespräch war, und lauschte in sich hinein wie seine Atmung funktionierte.
Der Atemtherapeut Herr Seiß war bei der Selbsthilfegruppe Hirnschädigung zu Gast und erzählte übers Atmen und speziell über Atemtherapie.
Es ist schwierig den Inhalt des gesamten Vortrages hier zusammenzufassen, denn das Atmen ist mehr als Luftholen, es ist eng mit dem komplexen Vorgang des Lebens verbunden und es zeigt sich dass Körper, Geist und Seele eine Einheit sind, dass ein leichtverletzliches Gleichgewicht aller Körperfunktionen besteht und dass Krankheiten nur ein Zweckprogramm des Körpers sind um ein gestörtes Gleichgewicht wieder herzustellen.
Doch spätestens jetzt würde die Diskussion weitergehen weshalb ich noch ein paar Bilder daruntersetze und auf das nächste Mal vertage.

Atemtherapie

Atemtherapie

Atemtherapie

Atemtherapie

Die Selbsthilfegruppe Aphasie durch erworbene Hirnschädigung trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat im Diakonieheim „Komturhof“, jedoch auch Interessenten und Hirngeschädigte oder Angehörige ohne Sprachschwierigkeiten sind herzlich willkommen.

Ich selber steh allem was  fernöstlich ist kritisch gegenüber aber das ist interesant:

Die fünf Freiheiten

Die Freiheit, das zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte oder gewesen ist.

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen, und nicht etwas anderes vorzu­täuschen.

Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaub­nis zu warten.

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer nur auf Nummer Sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen


22.7.10 überholte Ansichten

Vor nicht all zu langer Zeit dachte man ,dass unser Gehirn im Alter aufhört zu wachsen, ja sogar nach und nach an Hirnzellen verliert. Heute ist das anders,es ist festgestellt worden, dass das Gehirn bis ins Alter seine plastizität nicht verliert. Nicht an Größe zunimmt, sondern Zellen sterben ab und andere wachsen nach.

Das Gehirn besteht auch aus verschiedenen Arten von Zellentypen, denen verschiedene Funktionsweisen zugeordnet sind.

Die Gliazelle, eine Gruppe der Astrozyten, bisher dachte man sie bildeten das Stützgerüst für die Nervenzellen und die Isolation. Doch Wissenschaftler um Alexander Gourine vom University College London berichten nun im Fachmagazin “Science”, dass sie vielmehr die Atmung steuern.

Gliazellen sind als Zelltypen am häufigsten vertreten Sie übertreffen die Zahl der Nervenzellen um das Zehn- bis Fünfzigfache.
Als weitere wichtige Aufgaben übernehmen die Gliazellen die Kontrolle des Flüssigkeitstransports und des Kalziumhaushalts im Gehirn – um die Reizübertragung in Nervenzellen zu ermöglichen.
Die Gliazellen befinden sich an der Gehirnoberfläche zwischen den Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen, und den Nervenzellen. Dadurch sind sie wie gemacht dafür, die Zusammensetzung des Bluts zu bestimmen und jede Veränderung sofort an die Nervenzellen zu melden.
Sie messen den CO² gehalt des Blutes und das Gehirn kann die Atmung sofort verändern.
Mehr noch, sie reagieren auf Veränderungen des ph-Werts und der Kalziumkonzentation.

Es ist also falsch wenn ich bisher darauf hingewiesen habe, dass das Gehirn im alter seine plastizität, also auch die Fähigkeit neuen Bereichen, die Aufgben abgestorbener Bereiche zuzuweisen, verliert. Allerdings die Zeit der Therpiearbeit, also wie lange es dauert um den neuen Bereichen die Aufgaben anzutrainieren dürfte länger dauern..