1. Mai Vormittagsspatzierfahrt

Das schöne Wetter hätte eigentlich noch mehr Leute am 1.Mai in die Stadt ziehen sollen war doch einiges los.

Als erstes war ich auf dem Altmarkt zur Maikundgebung des DGB. Natürlich waren auch unter dem Dachverband agierende Gewerkschaften wie VERDI auch da.

Zu den Themen und Forderungen wie „weg mit der Rente mit 67“ habe ich meine eigenen Gedanken.

So ist es für mich vollkommen nachvollziehbar, dass man sich nicht nur in den Medien hinstellen kann und jammern wie dumm unsere Jugend doch sei. Man muss auch was dafür tun, dass wir von Platz 24 von 27 Staaten hinsichtlich der Bildungsinvestitionen wegkommen. Damit ist nicht die Pisa-Studie gemeint sondern Investitionen in die Bildung wo wir in europäischem Maßstab ziemlich hintenan stehen. Das ist auch indirekt Investition in die Zukunft.

Man kann auch nur die Jugend halten wenn ausreichend verdient wird um vernünftig zu leben und um im Alter einen vernünftigen Standard zu halten, das schließt also die Vorsorge ein. Und dass das nicht mit Minijobs geht versteht sich von selbst.

Vor allem geht es nicht, dass es so ist wenn ich ein Brot kaufe zahle ich Steuern, wenn ich Aktien kaufe zahle ich keine. Alle zahlen Steuern auf Alles, so könnte ein Schuh daraus werden.

So kann ich es auch nicht nachvollziehen dass die europäischen Arbeitnehmer die Suppe auslöffeln die die Finanzspekulanten eingebrockt haben.

Eine andere Gruppe habe ich aber vermisst. Während die Farbe Rot vertreten durch die SPD, die Linke und die Gewerkschaften vertreten war, Orange durch ATTAC wobei ich die Piraten vermisste, war von Grün, Gelb und Schwarz weit und breit nichts zu sehen,(Die hatten zwar kein Kampf ,- und Feiertag doch wenns nach mir geht hätte ich die doch gerne gesehen. Nicht um eigene Positionen zu vertreten, nur um zu zeigen dass sie mitspielen.) Weil man nur zusammen diesem ökonomischen System namens Kapitalismus ein solidarisches Gesicht geben kann. Was ihm bestimmt auch gut steht, was man aber nicht übers Knie brechen kann, was noch viele Jahre Kampf und Arbeit braucht und dazu brauchen wir starke Gewerkschaften.

Dann habe ich mich noch vor dem Theater rumgetrieben von wo noch Musik eines Trios, dass auch gern mal zu zwölft spielt.

Dort war Tag der offenen Tür. Schminken und Requisitenansicht inbegriffen.

Innendrin war ich nicht. Die Gelegenheit mich ausgiebig zu informieren hab ich verstreichen lassen, Asche uff mein Kopp.

3.9.11 die Ausfahrt


Gestern war wieder mal einer jener Tage nach einer schnell vergangenen Woche an dem wirklich viel passiert.
Wir hatten wieder eine Ausfahrt mit der Selbsthilfegruppe junge Behinderte des VdK zusammen mit der Selbsthilfegruppe MS.
Gefahren sind wir wieder mit dem Busunternehmen „Joram“ aus Wildenfels, weil die eine Rollstuhlrampe am Bus haben und der also Behindertengerecht ist.
Also rein in den Bus und über die Autobahn, Jena, Weimar nach Bad Frankenhausen wo wir uns die 123m Panoramagemälde des Werner Tübke ansahen.
Man muss das schon gesehen haben um zu beschreiben was da zu Zeiten entstand als der König Erich hieß, dass von Zeiten vom Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit handelt das aber eigentlich die immerwährende Wiederkehr von Liebe und Hass, Geburt und Tod darstellt.
Oder man schaut sich erst einmal diese Seite an:

http://www.panorama-museum.de/

Danach ging es quer durch Bad Frankenhausen über das Kyfhäusegebirge mit einem Blick auf das Denkmal wieder auf der anderen Seite herunter.
Dabei begegneten wir bei dem Wetter auch vielen Motorradfahrern, von denen sich einer auch um einen Baum gewickelt hatte.
Durch Sangerhausen ging es dann zur Höhle „Heimkehle“.
Erst gab es dort einmal ein lecker Mittagessen.
Dann hieß es Pullover drüber denn es wird kalt, denn in der Höhle sind das ganze Jahr über nur 6 … 8 Grad.
Die Höhle ist schon 1331 entdeckt worden ab 1920 wird sie aber erst touristisch genutzt.
In den letzten Kriegsjahren des 2. Weltkrieges haben Häftlinge des KZ Dohra da unten Rüstungsteile bauen müssen, deshalb ist die Höhle 1946 auch teilweise gesprengt worden und auch teilweise seit den 50er Jahren wieder frei.
Wieder heraus aus der Kälte noch Kaffee und dann ging es in den Bus und unter erklärenden Monologen des Reiseleiters/Busfahrers über Sehenswertes und erneuerbare Energien ging es nach Hause.

Panoramamuseum

Fernsehturm aufm Kyfhäuser

Kyffhäuserdenkmal

was Draufsteht

ich untertage

Mahnmal im kleinen Dohm

der große Dohm

Höhlensee 10m tief

30.8.10 die fehlgeschlagene Ausfahrt

Gestern bin ich zu meiner ersten unangemeldeten Vogtland Rundfahrt aufgebrochen. Die reise führte mich ins weit entfernte Preißelpöhl.
Nach rund 750 m tat mir das Wetter kund, dass Wasser, besonders wenn es fast senkrecht von oben nach unten vom Himmel kommt manchmal, um nicht zu sagen meistens, also eigentlich immer nass ist.
Auf diese Art schlecht vorbereitet trat ich den Rückzug an.
Dabei fiel mir auf, dass ich erstens auf dem Rückweg durch die Wassermassen durch musste, wen ich mich nicht unterstellen wollte, zweitens, dass Regen, wenn die Außentemperaturen unter der Körpereigentemperatur liegt und zwar Fallenderweise umgekehrt proportional der Körpereigentemperatur, oder so drittens, dass Brillengläser nass werden können auch wenn sie nicht von Fielmann sind, viertens dass man langsam nicht schnell vorwärts kommt und fünftens und letztens, dass man das auch mit wesentlich weniger Worten sagen kann.