4.8.10

Seit ich vor drei – vier Wochen angefangen habe meine Wirbelsäulenregion zu trainieren um ein bisschen mehr Stabilität zu bekommen bemerke ich, dass die Muskulatur des rechten  Armes sich versteift. Die Spastik schlägt auch hier leicht zu.
Gestern hat meine Physiotherapeutin sich des Armes angenommen und ihn nach allen Regeln der physiotherapeutischen Kunst rangenommen.
Am Ende war mir der linke Fuß eingeschlafen. Das aber wahrscheinlich weil ich ihn blöd stehen hatte. Zuerst ist nichts weiter passiert.

Heut Nacht gegen vier etwa bin ich dann aufgewacht, die Nerven des rechten Armes haben Flamenco getanzt und die rechte Hand Kasatschok, oder so etwas.
Doch die Muskulatur war locker.

Zum anderen muss ich noch mal auf den Artikel von gestern zurückkommen.
Man kann ja von der Gesundheitspolitik der Bundesregierung halten was man will, in Bezug auf die Krankenkasse habe ich zur Zeit eine regelrechte Glücksphase.
An Medikamenten und Therapieverschreibungen brauche ich ja nicht gerade wenig.
Zudem ist mir nach vier Jahren und einer Ablehnung eine neurologische Reha-Kur bewilligt worden und mir mein Elektrorollstuhl gegen einen mehr straßentauglichen ausgetauscht worden.
Die Krankenkassenentscheidungen sind aber subjektive Entscheidungen einzelner Sachbearbeiter, zwar auf der Grundlage von Empfehlungen und Richtlinien, aber subjektiv.

25.7.10 vegetatives Nervensystem

Zusammen mit dem somatischen Nervensystem bildet das vegetative Nervensystem eine funktionelle Einheit. Es vermittelt die Vorgänge, die vom Menschen nicht direkt beeinflusst, allenfalls indirekt beeinflusst werden können.
Solche sind Herzschlag, Atmung, Stoffwechsel, Blutdruck und die Verdauung. Sie werden auch als Vitalfunktionen bezeichnet.

Die vegetativen Funktionen können normalerweise nicht durch das Bewusstsein direkt kontrolliert werden.

Aber Funktionen wie Pulsrate, Blutdruck oder Muskeltonus können allerdings indirekt beeinflusst werden.
Die Steigerung, oder Verringerung körperlicher Aktivität führt über die automatischen Regulationswege z.B. zu vermehrter, oder verringerter Muskelspannung, oder auch zu Zittern.

Mittel dazu sind autogenes Training, Yoga, oder Biofeedback.

Der Hypothalamus spielt bei der Regulation von vegetativen Funktionen eine wichtige Rolle. Diese jetzt aufzuzeigen würde aber diesen Rahmen sprengen. Ich verweise auf den Link.
In der Lage wird der Hypothalamus vom dritten Hirnventrikel begrenzt. Was sind Hirnventrikel?
Hirnventrikel
sind mit Hirnwasser gefüllte Hohlräume im Gehirn.

22.7.10 überholte Ansichten

Vor nicht all zu langer Zeit dachte man ,dass unser Gehirn im Alter aufhört zu wachsen, ja sogar nach und nach an Hirnzellen verliert. Heute ist das anders,es ist festgestellt worden, dass das Gehirn bis ins Alter seine plastizität nicht verliert. Nicht an Größe zunimmt, sondern Zellen sterben ab und andere wachsen nach.

Das Gehirn besteht auch aus verschiedenen Arten von Zellentypen, denen verschiedene Funktionsweisen zugeordnet sind.

Die Gliazelle, eine Gruppe der Astrozyten, bisher dachte man sie bildeten das Stützgerüst für die Nervenzellen und die Isolation. Doch Wissenschaftler um Alexander Gourine vom University College London berichten nun im Fachmagazin “Science”, dass sie vielmehr die Atmung steuern.

Gliazellen sind als Zelltypen am häufigsten vertreten Sie übertreffen die Zahl der Nervenzellen um das Zehn- bis Fünfzigfache.
Als weitere wichtige Aufgaben übernehmen die Gliazellen die Kontrolle des Flüssigkeitstransports und des Kalziumhaushalts im Gehirn – um die Reizübertragung in Nervenzellen zu ermöglichen.
Die Gliazellen befinden sich an der Gehirnoberfläche zwischen den Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen, und den Nervenzellen. Dadurch sind sie wie gemacht dafür, die Zusammensetzung des Bluts zu bestimmen und jede Veränderung sofort an die Nervenzellen zu melden.
Sie messen den CO² gehalt des Blutes und das Gehirn kann die Atmung sofort verändern.
Mehr noch, sie reagieren auf Veränderungen des ph-Werts und der Kalziumkonzentation.

Es ist also falsch wenn ich bisher darauf hingewiesen habe, dass das Gehirn im alter seine plastizität, also auch die Fähigkeit neuen Bereichen, die Aufgben abgestorbener Bereiche zuzuweisen, verliert. Allerdings die Zeit der Therpiearbeit, also wie lange es dauert um den neuen Bereichen die Aufgaben anzutrainieren dürfte länger dauern..