Inklusionsvortrag
Das hier oben ist der Link zum herunterladen der pptx. Datei.
Ich habe den Zeitungsartikel schon mal ausgewertet. Deshalb verweise ich an dieser Stelle auf diesen Artikel.
http://margy01.wordpress.com/2012/01/06/notig-aber-traurig/
Stattdessen befasse ich mich mit dem Begriff „normal“ welcher ja von dem Wort Norm abgeleitet ist. In diesem Fall sind es wiederum drei Teilbereiche von denen zwei veränderlich sind. Im Grunde alle drei aber wir wollen jetzt Rechtsbeugung nicht zu Grunde legen, andererseits sprechen wir nicht umsonst von der Auslegung des Rechts.
• eine Werteordnung innerhalb einer Gesellschaft, Soziale Norm
• ethische Werte und Maßstäbe, siehe Normethik
• eine rechtliche Vorschrift, Rechtsnorm
Soziale Normen sind konkrete Vorschriften, die das Sozialverhalten betreffen. Normen sind (äußerliche) Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen. Die Verbindlichkeit dieser Erwartungen variiert.
Auf Sachen wie den „kategorischen Imperativ“ Emanuel Kants werde ich nicht eingehen welcher zum Inhalt hat: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. “ obwohl er alles zusammenfasst.
Hintergrund ist eigentlich der je mehr wir uns als Behinderte in der Öffentlichkeit zeigen und unsere Aktionen in die Öffentlichkeit verlegen verändern wir auch die Gesellschaft weil schon der Anblick von einigen von uns, der ja gewöhnungsbedürftig ist, als normal empfunden wird was er ja auch ist.
Es kommen uns manchmal Begriffe entgegen wie „Heterogenität“ was eigentlich Verschiedenheit bedeutet aber erst die umgedrehte Deutung bringt eigentlich das Wesen zum Vorschein: bezeichnet die Uneinheitlichkeit der Elemente einer Menge hinsichtlich eines oder mehrerer Merkmale, was wiederum bedeutet dass eben nicht alle Teile der Gesellschaft gleich sind und sie sich in ihren Fähigkeiten, Beeinträchtigungen, Ethischer Herkunft, Kultureller Herkunft und Sozialer Herkunft unterscheiden. Wobei ich mich hier auf die Fähigkeiten und Beeinträchtigungen beziehen will.
Es kommen einem Begriffe wie: Diversity Management, also Vielfaltsmanagement entgegen.
Es toleriert nicht nur die Verschiedenheit sondern versucht die Verschiedenheit in positiven Sinne nutzbar zu machen.
Und damit kommen wir zur mobilen Akademie und der Kreis schließt sich. Es geht ja darum dass Betroffene andere Betroffene an die Hand nehmen und das Beste herausholen. Und da verweise ich nochmal auf die Rede des Bundestagsabgeordneten Frank Herrmann auf unserer Tagung in Klaffenbach am 19.11. vorigen Jahres die ich hier http://www.youtube.com/watch?v=JXfrqk1k83k
aufgezeichnet habe weil er darin das Wesentliche darin deutlich macht.
Es geht darum erstens was zu tun, zweitens Anderen was beizubringen und nebenher ganz unbemerkt die Gesellschaft zu verändern.
Ich hab auch als Betroffener Wissen dass andere nicht haben.
Ich kann jemandem erklären wie man durch ungesunde Lebensweise den Blutdruck dauerhaft auf über 200 hält. Wenn ich begriffen habe wie das funktioniert habe ich auch begriffen wie man das vermeidet.
Wenn ich jemandem sage dass man Geduld haben muss als Betroffener sowie als Angehöriger und dass auch nach Jahren noch was vorwärts gehen kann ist das etwas anderes als ob gleiches in einem Hochglanzheftchen steht.
Wem Zitate was sagen dann:
„Man hat beobachtet, dass niemand besser geeignet ist, andern Ratschläge zu erteilen, als diejenigen, die sie selbst am wenigsten befolgt haben.
Oliver Goldsmith“
Ich habe im Laufe der Jahre mir allerdings Wissen angeeignet was ich auch im Rahmen meiner Möglichkeiten weitergeben würde.
Mir fallen da als Erstes Betroffene und Angehörige ein die noch nicht so mit ihrer Krankheit umgehen können. Es sind Aktionen gefragt im Rahmen der „mobilen Akademie“ und weiterführend die Aktion „Mitläufer gesucht“, wobei das Wort laufen in übertragender Funktion zu sehen ist.
Ich war ein bisschen traurig dass niemand vom „Helios Vogtlandklinikum“ anwesend war, denn Patienten und deren Angehörigen zu helfen ist das Ziel solcher Aktionen, bei denen man sich vorstellen kann wie in Lichtenfels schon praktiziert in Krankenhäuser hineinzugehen und zusammenzuarbeiten.