Ich merke, dass das Fühlen besonders wichtig sein kann bei irgendwelcher physiologischer Therapie und besonders erst danach, wenn man besonders berücksichtigt, dass ich an einige Sachen wie die Füße nicht mit den Händen rankomme. Denn was macht man wenn man etwas gefühlsmäßig nachprüfen will? Man betatscht es mit den Fingern und schaut was da so über die Rezeptoren zurückkommt.
Wenn man das nicht kann man nur in den Fuß hineinhorchen ob da an Gefühl was ist.
Nun hat meine Physiotherapeutin mir gestern den rechten Fuß massiert und dabei die Nerven der Ferse und des Fußballens dermaßen sensibilisiert, dass man denken könnte man hat ein Oberflächengefühl.
Doch wenn man eins von beidem auf den Boden bringt ist, Blickkontakt ist da besonders wichtig, ist da nichts. Das Gefühl ist nur innenwendig. Besonders schwer ist diese Art des Fühlens zu beschreiben, allenfalls als stell-dir-vor-da-wäre-ein-Gefühl-Gefühl, man nimmt alle Informationen die an kriegen kann und bildet sich daraus etwas Neues.
Auf jeden Fall hat meine Physiotherapeutin sozusagen gestern den Nerv getroffen und ich lerne den Boden zu fühlen, denn ich stehe fast nur auf der Außenkante weil das die Spastik begünstigt, das aber teilweise willentlich überwindbar ist, wenn man den Boden fühlt. Und so schließt sich der Kreis.
Wenn ich mich nicht irre haben wir wieder eine eins vornedran und bis auf weiteres das letzte Mal Gelegenheit Sachen aus Meister Schwasrzens Schatzkästchen der logopädischen Grausamkeiten zu lesen welche sind:
Die klitze kleine kotzende Katze kotzt klitze kleine Katzenklötzchen,klitze kleine Katzenklötzchen kotzt die klitze kleine kotzende Katze…, daneben am Ammersee aßen achtzig Afrikaner alle Abend appetitliche Ananas.
Na prima!


