Vor einigen Jahren fragte ich noch was ist mit den Leuten los, dass sie wenn sie meiner ansichtig werden die Strassenseite wechseln um hundert Meter weiter zurückzukehren.
Heute hab ich gelernt damit umzugehen. Wenn ich trotzdem sehe, wie sich die meisten anstellen, denke ich manchmal: so wirst du wohl früher auch gewesen sein. Man konnte mit dem Umstand der Behinderung nicht umgehen. Ich hab es ja auch nicht von einer Minute auf die andere gelernt. Für viele bleibt da nur die Flucht.
Dem Umstand, dass von vielen Freunden nur noch zwei…drei da sind messe ich auch nicht mehr so große Bedeutung bei, nicht nur das Umfeld verändert sich auch ich hab mich in den sechseinhalb Jahren verändert. Zuerst wollte ich mit Musik gar nichts mehr zu tun haben, jetzt setzte ich Midipartituren und mache Unterhaltungsmusik bei einigen Veranstaltungen der Elterninitiative, zuerst wollte ich aus meiner Computerecke gar nicht hinaus, jetzt fahre ich in die Stadt und unternehme mit Selbsthilfegruppen und Anderen Ausfahrten, am Samstag geht es mit der Elterninitiative nach Jena. Alles verändert sich und was ich nie geglaubt habe ist, dass das behindert sein zur Normalität wird, dass nicht laufen können selbstverständlich ist.
Schlagwort-Archive: Wohngemeinschaft
Facebook | Steffen Marquardt
wollt mal ein hallo von der dachterasse der wg, wo ich mich zur zeit befinde loslassen.
wünsch dir ne schöne woche.
l.g.steffen
MARGYs Blog » Blog Archive » 4.7.10 eigentlich Gestern und ein klein bisschen Heute
MARGYs Blog » Blog Archive » 4.7.10 eigentlich Gestern und ein klein bisschen Heute.
Am Wochenende werde ich mal wieder fremdgehen.
Das bedeutet bei mir allenfalls auserhaus schlafen. In der Wohngemeinschaft in die ich habe später vor auszuwandern.
da ich dem beteuendem Unternehmen eine Internetseite gebaut habe, bin ich in der lage hier auf einen Link zu verweisen.
http://www.pflegedienst-enke-und-kleemann.de/index.html
Nu isses soweit, es ist Sonntag früh, ich hab die erste Nacht hier geschlafen, die deutsche Nationalmannschaft hat 4:0 gegen Argentinien gewonnen und ich bin knapp dem Chaos entronnen.
Kurz vor dem Spiel war ein ehemaliger Kumpel aus der Ranch hier und wollte mich zum Fussballgucken abholen. Ich habe dankend abgelehnt. Das war mein Glück, denn nach dem Abpfiff ging das Freudenchaos los, so dass man sich hier in 50m Luftlinie Entfernung die Ohren zuhalten mußte.
Einesteils Glück gehabt, aber auch ein bischen Wehmut nicht dabei gewesen zu sein. Egal auf ins Halbfinale.
