Eigentlich schreibe ich über das was in meinem Kopf so vor sich geht. Im Kopf von einem der von einer Krankheit befallen ist, die er sich zum Teil selbst zuzuschreiben hat. Ich schreib das auch aus dem Grund, dass vielleicht der eine oder andere über sein Leben nachzudenken beginnt, sich vielleicht die letzte Zigarette anzündet, ein paar Kalorien zu zählen beginnt, oder öfter seinen Blutdruck kontrolliert.
Doch für die die mit einer ähnlichen Krankheit zu kämpfen haben schreibe ich in meinem Blog über die einzige mir bekannte Methode um vorwärts zu kommen. Das sind meine eigenen Erfahrungen.
Ich habe mich über einige sogenannte Wundermetoden informiert bzw. habe sie ausprobiert. Alle kamen nicht ohne die intensive Arbeit an einem selbst, an den Symptomen seiner Schlaganfallfolgen aus.
Mittlerweile bin ich der Überzeugung diese Methoden basierten auf der intensiven Arbeit an seinen Symptomen der Schlaganfallfolgen (gleiches gilt nach meiner Überzeugung auch für Hirnschädigungen durch Unfallfolgen u.ä.) .
Das Gehirn ist das einzige Organ unseres Körpers, dass die Fähigkeit besitzt sich umzuorganisieren und meines Wissens brachliegende Bereiche zu mobilisieren und ihnen die Aufgaben geschädigter Bereiche zuzuteilen.
Allerdings nimmt diese Fähigkeit im hohen Alter ab .
Das erfolgt aber sehr langsam.
Gelernt werden neue Aufgaben von den grauen Zellen mittels Therapien.
Selbst eine alte Zeitung kann schon ein Ding sein, mit dem man prima seine Feinmotorik trainieren kann. Der antrieb muß aus einem selbst kommen.Viel hilft nicht immer viel. Bereits kleine Übungseinheiten über eine längere Zeit, haben bei mir Erfolge gebracht.
Aus meiner Sicht ist:
- ein guter Therapeut gibt Ratschläge für Selbsttherapie
- ein guter Therapeut kann aus Alltagsgegenständen Therapiemittel machen.
- die beste Therapie ist die bewältigung des Alltags.
Ich habe mir einnen kleinen Sportpark eingerichtet, was allerdings nur eine Anregung sein kann.
Es kommt darauf an die Art der Behinderung zu berücksichtigen.


