erst Spastik und dann „genessis“

Als der Professor Reichelt in Zwickau von Psoasspastik gesprochen hat habe ich gedacht ich weiß was der meint, doch die Geschehnisse der letzten Tage sagen das Gegenteil.

Eigentlich ist nur auf dem Beckenkamm zu sitzen ziemlich schmerzhaft, wenn nur nicht darauf zu sitzen möglich wäre wenn man es erst mal  wieder kann.

Ich erinnere daran, dass ich 2005 erst wieder angefangen habe ich die Bauchmuskeln so anzustrengen, dass sich der Rücken von der Lehne löste.
Seit dem ist ja einiges passiert.
Unter Anderem, dass ich die Menge der verordneten Muskelrelaxiancien gehoben und auch  wieder gesenkt habe. Das habe ich selbst gemacht weil  nur der Patient selbst nachempfinden kann wie viel ausreichend ist und ich auf der anderen Seite so wenig wie möglich Medikamente zu mir nehmen wollte.
Das was ich da spüre nennt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit neuropatische Schmerzen. Und die habe ich ständig, am schlimmsten ist es wenn ich abends das Licht ausmache und wenn ich morgens aufwache.  Außereben ich habe Ablenkung.

Und eine dieser Ablenkungssituation war gestern der Erfahrungsaustausch in dem Projekt “genessis” im  Seminarsaal des Helios Vogtlandklinikums.
Claudia Semmlinger führte durch das Programm so von Aufwärmungsrunde bis zum wirklichen Erfahrungsaustausch und der Arbeit mit dem Programm.
Das war auch bestimmt interessant für unsere zwei Neuen in dem Kreis.
Es kann auch jeder andere der will mitmachen. Es geht darum das eben jeder, auch Senioren, Behinderte mit Schwersten Behinderungen, Kinder usw. Spielen können.
Es geht hierbei auch bis auf eine Ausnahme die Farbkanone, die wir hier in Aktion sehen

nicht um Ballerspiele sondern um welche bei denen Aufmerksamkeit, allgemein kognitive Fähigkeiten, Geschicklichkeit usw. Spielerisch trainiert werden, bei denen Kinder an den Computer spielerisch an den Computer herangeführt werden und Vieles mehr.
Weitere Informationen gibt es hier.
Und beendet hat die Claudia die Veranstaltung mit einem Zitat von Friedrich Schiller: Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

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Veränderung

Das ist der 1te Beitrag den ich in unserem gemeinsamen Konto auf google+, twitter und Facebook veröffentliche.

Ich hab mal von einem schlauen Mann gelesen (ich glaube das war ein Grieche) der hat geschrieben, dass Leben Veränderung ist und ein anderer schlauer Mann hat geschrieben, dass Widersprüche die Triebkraft der Entwicklung sind.
Dem zufolge wäre es das schlimmste wenn alles in  Ordnung wäre.
Dann hätte man nichts zu verändern und das Leben käme zum Stillstand.

Da kommen mir manche schlimmen Kneipengespräche in den Sinn, welche endeten mit: wenn ich was zu sagen hatte dann würde ich …  und dann wäre alles in Ordnung.

Industriemuseum Chemnitz

Heute geht ’s mit den jungen Behinderten in das Industriemuseum in Chemnitz.
Vormittags Leute zusammensammeln.

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Eigentlich ist das Vernetzung mit der Elterninitiatite.
Idee, Geld und Initiative gehen von dem jungen Behinderten aus, Fahrzeuge und Betreungspersonal hat die Elterninitiatite.

Aus einer Industriebrache eIn Museum für die Region machen. Das müsste mal denen in Plauen einfallen. Wann ich mich nicht irre ist das bis jetzt nichts richtiges geworden.

Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass ein Motor für einen Porsche Cayenne mit Getriebe ein Hammer Teil ist.
Wer selbst einmal hinfahren will:

Zwickauer Straße 119, 09112 Chemnitz, fon: 0371 3676-140, fax: 0371 3676-141
eMail: Industriemuseum Chemnitz

www.saechsisches-industriemuseum.de

Noch paar Bilder: