Der 7. Aktivtag des Verein VITAL e.V. Vogtland

Heute war ich erst mal auf dem Bahnhof  gewesesen, die  Lage abchecken, denn unser morigiger Aktivtag soll für uns Plauener schon eine Stunde eher los, und zwar am plauner Bahnhof.
Wir wollen mit der Vogtlandbahn da hin fahren.

Als der Bürgermeister von Oelsnitz zu seiner Stadtwette gegen die Volksbank Oelsnitz (.dazu komm ich später noch mal) los fuhr, war ich schon eine Stunde unterwegs. Wir testeten gleich mal die Barrierefreiheit bei der Vogtlandbahn. Und ich  muss sagen es funktionierte prima.
Bei der Hinfahrt hatte der Fahrer eine tansportable Klapprampe über die ich hochfahren konnte, bei der Rückfahrt war es eine die sich aus dem Wagen ausfahren lässt.
Es ist Platz für zwei E-Rollis und weitere Schieberollstühle da.
Als wir am Bahnhof von Oelsnitz ankamen sammelten wir uns alle, eine kurze Begrüßung und los ging es zum Bad.
Den Weg kann man wirklich als angenehm und Rollstuhlgeeignet bezeichnen.
Wir werden den Weg auch auf unserer Internetseite barrierefreier Wandewege (http://vogtland-mobil-rolli.de/) verzeichnen.
Das Freibad von Oelsnitz (http://www.elstergarten.de/) ist als wunderhübsch und modern zu bezeichnen. Also ist auch eine Rollstuhltoilette da.
Bei den Temperaturen war es eigentlich zugeschlossen, nur für uns wurde es aufgesperrt.
Der Freund von Andre, Ralf Stöckel  hatte uns eine leckere Gulaschsuppe gekocht, die wir uns schmecken ließen. Alle hatten Gelegenheit sich ausgiebig zu unterhalten und in der Kommunikation miteinander besteht ja der eigentliche Zweck solcher Gruppenaktivitäten.
Mir sind ein paar kleine Dinge am Rande aufgefallen, zum einen hat der Klaus wieder mal seinen Rollstuhl verlassen und ist im oelsnitzer Bad selbst über die Brücke gelaufen. Vor einem Jahr wäre das nicht möglich gewesen..
Zum anderen fiel mir auf dass einige sogar den Weg von Lengenfeld aus auf sich genomen hatten.
Die für danach angekündigten Therapeuten fielen ja wegen Krankheit aus. Stattdessen machten wir eine kleine Stadtführung und ich muss sagen der Vorsitzende des Vogtländischen Knollenringes Ullrich Wenzel eignete sich auch dafür.
Auf dem Marktplatz trafen wir dann auch den Bürgermeister, der die Wette gewonnen hatte und 491 Oelsnitzer Bürger mobilisieren konnte für einen guten Zweck mit ihm im historischen Kostüm15 Runden um den Marktplatz zu radeln.
Zum Schluß kamen wir wieder am Oelsnitzer Bahnhof an, wo wir die Veranstaltung nach 4 Stunden auflösten.

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Mit der Allgemeinsituation unzufrieden

Es ist wieder mal ein Update zu schreiben, denn das Gefühl hat mich wieder mal in der Angelegenheit des rechten Knies total in die Irre geführt.

Ich hatte doch gemutmast der Grund liegt darin das etwas kaputt kaputt darin ist, doch die Ursache scheint wieder mal in der Spastik zu liegen.

Ich kann wieder nur schreiben scheint weil man das bei einer solchen neurologischen Krankheit eben nie genau mit Sicherheit sagen kann. Zu viel scheint anders zu sein als es letztendlich ist. Das hat seine Ursache darin, dass das Gehirn nur das abbildet was es von den Antennen, den Sinnen aufnimmt. Und die lassen sich überlisten. Nur so ist zu erklären, dass e zB. optische Täuschungen möglich sind.

In diesem Fall ist es so, dass vom Mittelfinger bis zum mittleren Fußzeh eine Angelsehne gespannt scheint,  die immer straffer gespannt wird.

Also eigentlich ist es so, dass es mir wirklich nicht gut geht. Und das trifft allgemein zu.
Wassertherapie war heute ne Katastrophe.Alles in allem bin ich mit der Allgemeinsituation unzufrieden.

Klinikum Obergöltzsch

Seit um 3:39 Uhr die Katze “Stupsi“ bei mir Platz genommen hatte und mir zu verstehen gab, dass Zeit zum streicheln ist war die Nacht vorbei.

Gestern waren wir mit einenem Informationsstand beim „Tag der offenen Tür“ im Klinikum Obergöltzsch. Diesmal presentierten wir nicht nur uns selbst, sondern auch die Schlaganfall Selbsthilfegruppe Rodewisch der Stiftung Schlaganfall-hilfe deren Leiter bei einer anderen Veranstaltung im Bavaria Klinikum Kreischa war bei der wiederum ein Mitglied unseres Vorstandes eingeladen war.

Es war Publikum aus dem ganzen Vogtlandkreis anwessend, was offenbar auch der Einzugbereich dieser Einrichtung ist. Was wir rückblickend schließen müssen, dass eine Selbstbild Gruppe im Raum Elsterberg-Greiz angebracht ist.

Wie ich erfuhr hat Frau Klemm, die gestern die Buchlesung gemacht hatte ihre Mitarbeit angeboten. Und die stammt ja aus der Gegend.
Zweigeteilt hatte sich der Vereinsvorstand an dem Tag sowieso weil auch noch ein Treffen der Stiftung Schlaganfall-Hilfe in Kreischa statt fand.

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Buchlesung in der Selbsthilfegruppe Plauen

Heute hat Frau Klemm aus ihrem Buch “Plötzlich ist alles anders” gelesen, dass sie unter dem Pseudonym Katrin Schwarz geschrieben hat und das man auch hier bestellen kann.

Gelesen kann man eigentlich auch nicht sagen, denn sie baute aus verschiedenen Gegenständen einen Gedächtnisweg bei dem das Hemd aus einem spanischen Krankenhaus genauso seinen Platz hatte wie die Miniaturskulptur eines Künstlers für den sie eine Webside gebaut hatte.

Frau Klemm hatte während eines Spanienurlaubs einen Radunfall und dann noch einen Schlaganfall.

Ich glaub jeder der einen Schlaganfall oder etwas ähnliches hatte, hat sich während des Vortrages irgendwann selbst einmal wiedergefunden.
Ich merkwürdigerweise dann wenn man denkt in ein paar Tagen wäre alles wieder in Ordnung und alles würde seinen gewohnten Gang gehen.
Bei mir hielt dieser Zustand einige Jahre an.
Merkwürdig ist auch, dass jeder denkt sein Schlaganfall sei der schlimmste.
Ein Schlaganfall ist immer schlimm und trifft immer unvorbereitet und auf dem falschen Fuß und vor allem ist bei jedem und seinem direkten Umfeld alles plötzlich anders.
Bemerkenswert fand ich auch dass in dem ganzen Bildein Gott keinen Platz hat wie es auch bei mir ist.
Doch das ist immer eine Frage der persönlichen Einstellung.

Regensburg

Als wir morgens die A 93 nach Regensburg fuhren stand die Sonne auf der linken Seite, als wir zurück fuhren auch. Dazwischen lag  ein sonniger Tag mit vielen Erlebnissen.

Doch vorher kam Aufstehen und Richtung Bahnhof fahren und das mit Licht an am Rollstuhl, weil es so früh war und am Abend auch wieder weil es so spät war.

im Bus dann bekamen wir einen Zettel mit dem Tagesprogramm, der liegt dem hier auch zugrunde weil so viel Eindrücke und Erfahrungen ganzer zwei Jahrtausende angaloppiern, dass man das gar nicht auf einmal verarbeiten kann.

Zum Beispiel liefen wir zu Anfang über eine Donaubrücke, die schon im 13. oder 14. Jahrhundert dort gestanden hat und wie wir später erfuhren war schon zu Römerzeiten dort eine Brücke. Geschichtsträchtiger Boden.

Als erstes gab es eine Stadtführung mit einer Stadtführein deren Enthusiasmus den ganzen Körper mitgenommen hatte.

Von Regensburg ist auch im 2. Weltkrieg nichts zerstört worden, das sollte fast anders sein. hier eine spannende Geschichte, die leider wahr ist.

Also waren das auch noch die gleichen Straßen und deren Fußwege waren eben nicht für Rollstühle gemacht. Für uns waren sie aber doch zwar schmal aber gut.  Und wenn nicht ganz griffen die Helfer die mit waren zu.

Nachmittag hatten wir eine Domführung mit einem sehr sachkundigen Führer, mit dem wir auch Details kennen lernten an denen wir sonst vorbeigerannt wären.

Mittag essen und zu Kaffee waren wir im (ich glaube das hieß Bischofshof), war nicht schlecht, guter Laden und der Kellner war Nachmittag fertig.

Wer denkt ich schreibe alles auf der liegt aber falsch. Am besten selbst einmal hin fahren, hier gibt´s noch Information.

Strassenbahneinweihung der ersten zwei Niederflurbahnen in Plauen

Langsam komme ich wieder zum schreiben. Die Blockade im Kopf wird kleinr.

Mit der Einweihung der ersten  zwei Niederfluwagen in Plauen und der Fahrt nach Regensburg heute gibt es schon zwei Tage nacheinander was.
Wir waren als ein Abordnung des Verein VITAL e.V. da,

Ich hab zwar gedacht das kommt gestern zu einer Fahrt mit der neuen  Strassenbahn, soweit war es nun nicht, aber drin war ich wenigstens gewesen. Mit dem großen Rollstuhl konnte ich gerade so wenden um vorwärts wieder raus zu fahren.

Gerne hätte ich das einige Male gemacht, doch ich war nicht allein, außer mir waren noch viele andere Rollstuhlfahrer da.
Doch nicht nur Rollstuhlfahrer sondern auchanderen Menschen mit Gehbehinderung, alten Menschen und auch anderen mit Kinderwagen sollen die Bahnen zugute kommen, von denen jetzt erst einmal zwei und nächstes Jahr nochmal weitere vier Stück in Plauen eintreffen. Bei der erwarteten guten Nutzung der Bahnen und dem wenigen Platz ist von den Plaunern nur zu wünschen, dass sie ein gehöriges Bisschen Rücksicht aufeinander nehmen.
Besonders auf Rollstuhlfahrer und da spreche ich aus eigener Erfahrung, denn wenn zB. drei Mann um einen rum stehen und gute Ratschläge geben meinen die es zwar nur gut, man selbst empfindet es aber als Druck. Und Da kann man nur ruhig bleiben, alle guten Ratschläge ignrieren und auf sein eigenes Können vertrauen.
An verschiedenen Haltestellen kann es den jeweiligen Bedingungen  nach wieder angers aussehen.
Vor dem Test kamen die bei solchen Anlässen dazugehörigen Reden, Dannwar es so weit.