die erste

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SAMSUNGGestern hab ich´s getan. Ich war auf der ersten Weihnachtsfeier in diesem Jahr.
Im Klinikum Obergöltzsch.
Nur gut, dass ich lang kein Radio mehr gehört habe denn Last Christmas von Wham soll auch schon gelaufen sein. Sie können es eben nicht lassen.

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Wie denn nun?

Wenn man den Kampf aufnimmt und erst mal in einer Klinik gelandet ist und eine Reha und dann hat man sich entschlossen weiter zu machen.
Wie denn nun?
Am besten da mit Therapie weiter machen wo man aufgehört hat. Also den Hausarzt oder Spezialisten überzeugen dass erdie Therapien vorschreibt die auf den Empfehlungen stehen. Es geht ja auch nicht von seinem Kontingent ab.
Das Gehirn ist zwar in der Lage sich in Teilen selbst zu reparieren, doch es dauert sehr lange und manchmal gibt es auch Rückschläge.
Mein Beispiel genommen dauert es schon zehn Jahre und immer gibt es noch kleine Fortschritte, aber die Summieren sich.
Mein nächster Denkanstoß ist mehr philosophischer Natur.
Die Sprache wird zwar im Sprachzentrum gebildet, sie ist aber ein Produkt fast alles Bereiche der Gehirns.
Also es sind da motorische sowie kognitive Funktionen drin.
Und so ist das mit fast allen Funktionen, außer eben dem dem Denken. Das sollte man ausschließlich dem Gehirn überlassen, denn andere Körperteile eignen sich nachweislich nicht dazu und es ist auch nicht ratsam es mit anderen zu versuchen.

zum Optimismus gibt es keine vernünftige Alternative

Ich hab in meinem Blog mein Motto geändert.
Das hab ich gemacht weil der Spruch genau passt wie der Hintern auf den Nachttopf obwohl dieser aus der Mode gekommen ist.

Ein Beispiel:
Ist es überhaupt vernünftig in meinem Zustand alleine auf die Strasse zu gehen?
Wenn ich aus dem Rollstuhl falle oder mit dem Rollstuhl umfalle komme ich nicht alleine wieder hoch.

Was wäre aber die Alternative dazu?
Doch eigentlich nur zu hause zu bleiben und hinterm Ofen hocken zu bleiben, obwohl es den auch nicht mehr gibt.

Das ist der Zeitpunkt um Prioritäten zu setzen.
Wenn ich ein Teil des öffentlichen Leben sein will, wenn ich am Leben Teil haben will, muss ich raus fahren.
Also fahre ich trotzdem alleine raus, in der Hoffnung mir hilft jemand wenn ich Hilfe brauche.
Man sollteja nicht gerade den schlimmsten Fall annehmen aber trotzdem…

… auch der, der laufen kann sollte sich darüber im klaren sein, dass das Leben tödlich ist.
Der Tod ist manchmal gerade einen fallenden Ziegelstein entfernt.