Eine Geschichte

Es war Weihnachten.
Mulder biss noch einmal von seinem Käsebrötchen ab und nahm noch einen Schluck aus der Flasche.
Er dachte über seinen letzten Fall nach.
Und wieder fiel ihm ein Zitat von Benjamin Franklin ein.

„Eine der größten Tragödien im Leben ist der Mord an einer schönen Theorie durch eine Bande von brutalen Fakten.“

Tja, diesmal muss es Selbstmord gewesen sein, dachte er sarkastisch.
Aber war die Leiche überhaupt tot?
Da klingelte das Telefon…

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Zugänglichkeit

Hat schon mal jemand drüber nachgedacht wie Speisekarten aussehen müssten damit sie auch bei schlechter Beleuchtung lesbar sind und wie Fahrpläne aussehen müssten damit sie jeder lesen kann?

Eigentlich sollten das Mediengestalter. Dann kommt das Argument:”Der Kunde wollte das so”.

Aber das Verkaufsgespräch beinhaltet auch Beratung.

Der Kunde von morgen ist nicht in erster Linie jung und dynamisch. Er ist in erster Linie 50-aufwärts, also ist schlechtes Sehen in. Also hoher Kontrast und eine Schriftgröße von mindestens 12 pix, gleiche Schrift auf der ganzen Seite, eben die Mindestregeln an Barrierefreiheit.
Wir hatten gestern unsere Probleme.

Das Ganze wird leichter zu verstehen wenn man fragt: wie musste etwas sein um benutzbar für alle zu sein?

Barrierefreiheit heißt Zugänglichkeit oder Benutzbrskeit für alle.

Weihnachtsfeier der SHG Plauen.

Ich hab mir Gedanken gemacht, über Eigennutz, Selbstsucht und solche Dinge. Dann fiel mir ein, dass ich lieber über erfreulichere Dinge berichten sollte.

Donnerstag hatten wir unser monatliches Selbsthilfegruppentreffen der Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen.
Im Dezember  hatten wir unsere Weihnachtsfeier geplant, die etwas ganz besonderes werden sollte. Doch dazu später.
Erst war das gemeinsame Kaffee trinken dran. Unsere Mädels hatten ja schon mehr als ausreichend vorbereitet und dekoriert.
Dazu gab es viele anregende Gespräche.
Dann verteilten unsere Weihnachtsfrau und ihre Gehilfin die vorbereiteten Geschenke und Frau Marquart noch einen besonderen Dank weil sie nicht nur diesmal ihre ganze Energie für das Gelingen dieser Veranstaltung gegeben hatte.

Dann war der besondere Programmteil dran.
Peter und der Ralf mit Verstärkung packten ihre Instrumente aus, dazu wurde ein Packen Textzettel ausgegeben und schon ging die gemeinsame Singerei los.
Es wurde ein Gemisch aus eigenen Texten, alten vogtländischen Weihnachtsliedern und eben gemeinsam Gesungenen Liedern.
Das ist auch was Vorbereitendes für das Netzwerkprojekt Inklusionskultur des Verein Vital e.V.

Veranstaltung zum Jahresausklang oder Weihnachtsfeier

Heute gab es die diesjährige Weihnachtfeier oder auch Veranstaltung zum Jahresausklang, weil kein Weihnachtsmann drin vorkam, des Verein Vital e.V. die diesmal in der Aula der “Anne Frank”  Schule stattfand.
Es waren 58 Mitglieder und Gäste gekommen um gemeinsam in der Veranstaltung zum Jahresende zu feiern, den Alltag abzustreifen und auch ein bisschen zu lachen.
Auch neue Gesichter sah man darunter.
Zuerst sprach der Vorsitzende des Vorstands ein paar Worte. Er sprach von den Ergebnissen und zukünftigen Aufgaben der Vereinstätigkeit, sprach Grüße von der Behindertenbeauftragten des Vogtlandkreises und wünschte allen besinnliche Adventszeit, auch wenn wir unruhige Zeiten haben.
Beim darauf folgendem Kaffee und Stollen verzehren hatte man sich vieles zu sagen, hatten sich viele doch seit der letzten gemeinsamen Veranstaltung nicht gesehen.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Frank. Und noch etwas hatten wir uns einfallen lassen.
Es spielte das Kottengrüner Trempele.
Was ein Trempele ist das sollte man denen die der Vogtländischen Mundart nicht mächtig sind erklären. Das ist einfach eine kleine Gruppe von Leuten.
Und diese vier spielten Mundarttheater. Sketche die dem Leben entsprungen sein könnten.
Dabei gab es auch viel zu lachen.
Die Veranstaltung hat bestimmt allen gefallen, das war einheitliche Meinung beim Hinausgehen.
Und sogar meine.

 

Mit nichts kann er zufrieden sein!

Dies ist ein Kommentar von mir persönlich.
Wenn ich mir vergangenen Samstag ansehe bin ich mir sicher, dass bei einigen Leuten sämtliche Wertevorstellungen durcheinander gekommen sind.

Da stellen sich drei Bands auf die Bühne um für einen guten Zweck, in ehrenamtlichem Engagement, Geld einzuspielen. Wobei sie an diesem Abend keine weitere Veranstaltung annehmen können. Verdienstausfall je ca. 1000€.

4 Techniker von “Schichtwechsel” mit Technik für ca. 20.000€ stellen sich 13-15 Stunden hin um ein ansprechenden Ton und Licht zu zaubern Wenn man das mit Geld bezahlen will sind 1000€ sehr tief angesetzt.

Der Musik Markt Plauen stellt Technik im Gegenwert eines Kleinwagens hin, die an diesem Abend am niemandem andern verliehen werden kann. Verdienstausfall ca. 400€.

Cube Personal Drums, die kostenlos das Schlagzeug hingestellt haben und Ronald Borrmann für die kostenfreie Moderation will ich gar nicht einrechnen.

Mich ärgert nur, dass es Leute gibt die um 5€ Spende am Eingang noch feilschen müssen, einer sogar einen Zeitungsausschnitt mitbringt und auf freien Eintritt pocht (weil es ihm ums Prinzip geht).

Wenn es mir auch ums Prinzip gehen würde sage ich: ”was nichts kostet, taugt auch nichts”. Auch von diesem Prinzip gibt es Ausnahmen.
Siehe Ranch Benefiz Party.
Was mir Hoffnung gibt ist, dass viele verstanden haben worum es hier geht und gleich mehr gegeben haben.

Das war die Ranch-Benefiz-Party 2015

Das war die Ranch-Benefiz-Party 2015, bei der man sich zwar ein paar mehr Leute gewünscht hätte, aber 950€ sind zusammen gekommen.
Die Show hat ganz schön geknallt.
Zum Einstieg Blues und Bluesrock mit „Re-In“. Da sieht auch der „Alte Mann“ nicht mehr ganz so alt aus.
In der Mitte Andreas „Ernstberger“ mit einer Rhythmusgruppe als Grundlage vom Feinsten (Dirk Töppe der nicht nur Trommeln bauen kann, er kann sie auch spielen und Holger Penther am Bass) und Titeln zwischen Hendrix, Temptations und Maffay, alles in eigener Version.
Als Drittes und schon zum dritten Mal, die „Hannes Ebert Combo“ mit Blues und Bluesrock mit einem „Ersatztastenmann“ vom „Schichtwechsel Entertainment Team“, welches eine Nummer für sich ist.
Wieder unter Zeitdruck weil sie unverschuldet erst 1 ¾ später als erwartet aufbauen können oder eine Technische Verzögerung einritt wie letztes Mal, die bleiben ruhig. Ob ein Trommler fehlt wie zur 2. Ranch Benefiz Party bei Logo oder jetzt ein Taster, der wird aus den Reihen von „Schichtwechsel“ ersetzt.
Und außerdem kam ein exzellentes Ton und Licht
Danke dass es euch gibt.
Der „Musik Markt“ hat kostenlos die Tonanlage und „Cube Personal Drums“ das Schlagzeug gestellt.
Danke allen die mitgemacht haben und die da waren.