Von Paris bis Budapest – eine Lesung im Quartier 30

Gestern am frühen Abend gab es eine Lesung im Quartier 30.
Zwei von drei Vogtländern berichten von einer Wanderung.

Auf der einen Seite ihrer Strecke liegt die Wartburg und auf der anderen Seite liegt Budapest.
Wir schreiben das Jahr 1989 und vor den drei Kommilitonen einer Vogtländischen Ingenieurschule eines Weges der sie in 22 Jahren bis Paris führen wird.
Doch noch sind die Grenzen geschlossen und die drei Ahnen davon noch nichts von der gesamten Strecke.
In diesem Jahr machen sie sich zu ihren ersten Etappen auf.
Sie führen sie von Eisenach bis in die Tatra zum Misthaus.
Immer in Tagesetappen von höchstens fünfundzwanzig Kilometern.
Dabei gab es die denkwürdigsten Ereignisse, positive wie auch negative.
Wie eben die von jenem von jenem Misthaus, von dem sie erzählen, wie auch von den 6 km mit dem Taxi nach in Prag 1993. Die sie über 100 DM gekostet hatte.

Ab der zweiten Etappe machten sie sich ihre Notizen und sammelten ihre Wanderstempel.
Von denen hatten sie mehrere Bücher voll und dabei kamen sie faktisch über die Jahre von Eisenach bis Budapest, was der einzige Fernwanderweg der RGW Staaten war.
Und dann den Europäischen Fernwanderweg E3 von Budapest bis nach Paris.

Irgendwann kam dann der Entschluss es niederzuschreiben und als Buch herauszubringen. In Westfalen fanden sie auch einen Verlag.
Und mit diesem Buch machten sie auch diesen Vortrag.
Von der letzten Etappe zeigten sie dann einen Film. Wobei sie zuerst in strömendem Regen aufbrachen, dann allerlei historische Orte des ersten Weltkrieges aufsuchten, wie den Wagen von Compiègne, in dem die Kapitulation Deutschlands im ersten Weltkrieg unterzeichnet wurde und im zweiten Weltkrieg die Kapitulation der französischen Armee.
Landes typische Architektur, kleine Hotels und freundliche Menschen. Notre-Dame und letztendlich Paris.
Damit war der Vortrag eigentlich beendet. Noch einige Fragen.
Die Frage wieviel Bier sie dabei getrunken hatten kam nicht, denn sie belohnten sich nach jeder Etappe mit einem, nur in Paris sah man sie mit Rotwein.

Es war ein wirklich kurzweiliger Vortrag.
Frau Dathe die Chefin des Quartier 30 sprach vorher einige Worte und machte während des Vortrages dankenswerterweise das Bild.
Auf eine Wiederholung.

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