Archiv der Kategorie: Aktivtag

Nachlese vom Weltschlaganfalltag in Video und Presse

Das stand im Vogtland Anzeiger:Vogtland Anzeiger 3.11.2015

Und dann noch ein kleines Video vom Zumba Gold:

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Der 12, Aktivtag im Natur und Umweltzentrum Oberlauterbach

Eigentlich war an diesem 27. Juli 2=15 eine Regenwahrscheinlichkeit von über 80% angesagt. Während der Zeit in der wir in Oberlauterbach waren hatte das Wetter Erbarmen mit uns: Das Team des Natur und Umweltzentrum Oberlauterbach hat sich ordentlich in´s Zeug gelegt, dass
auch bei mäßigem Wetter unsere Veranstaltung ein Erfolg wird.
Wir beendeten mit dieser Veranstaltung zwei Projekte, Die besten Teile  der Projekte werden wir beibehalten obwohl es dafür keine Forderung mehr gibt.
Das ist nur möglich, weil  Teile der Projekte ein Eigenleben entwickelt haben und im Wesentlichen alleine laufen.
Von allen Selbsthilfegruppen waren Betroffene und auch Angehörige dabei. Ich dachte kurz an die Platzprobleme, die wir hätten wenn alle gekommen wären, dann wären über hundert Leute da.
Wir suchen auch immer ehrenamtliche Helfer, die sich bei Veranstaltungen mit einbringen, da viele Menschen mit Einschränkungen sind und erhöhten Hilfebedarf haben.

Im Anschluss teilten sich alle in zwei Gruppen auf und ein Teil Wanderten wir ein Stück durch des geschützte Flächenkulturdenkmal mit seinen Wiesen und Teichen bis ins grüne Klassenzimmer. Ein Teil der Wege ist Barrierefrei ausgebaut und sehr gut Beschildert bzw. mit Erklärungstafeln versehen. Frau Bruchholz  vom Team des NUZ Oberlauterbach war dabei uns alles sehr genau zu erklären und nahm sich dabei auch viel Zeit.
Es lohnt sich einmal die Internetseite des NUZ Oberlauterbach zu erforschen oder selbst einmal hinzufahren.

Uli Wenzel und Tochter vom Vogtländischen Knollenring e.V. nebst einigen Leuten vom Verein Vital e.V. hatten sich inzwischen um das Mittagessen gekümmert. Es gab leckere Bambes und Kartoffelroster. Während wir unterwegs waren gab es einen Kräuterworkshop bei dem auch Kräuter verkostet wurden und danach wurde Kräuterquark hergestellt. Auch hatten sie mit zwei freundliche Männer, vom NUZ Lampions gebastelt von denen dann später jeder unterwegs Gewesene selbst einen basteln konnte.
Am Ende war eigentlich ein kleiner Lampionumzuge geplant, der auf das kommende Projekt hinweist mit Vernetzungsinhalten und kulturellen.-  und inklusiven Inhalten.
Doch dann spielte das Wetter nicht mehr mit.
Es gab Kaffee und Kuchen vom örtlichen Bäcker und das Akkordeon blieb drinnen.

Viele Gespräche wurden geführt, einige hatten sich über Monate, manchmal Jahre nicht gesehen. Den Satz „wie geht’s denn?“ hätte man bestimmt oft hören können.


Auf jeden Fall war es wieder eine gelungene Veranstaltung des Verein Vital e.V. unter Mitwirkung des Vogtländischen Knollenring und des NUZ Oberlauterbach wofür ich allen, auch den Teilnehmern und unseren Mitarbeitern im Namen des Vorstands recht herzlich danken will.

Steffen Marquardt

barrierefreies Wandervergnügen im Vogtand

Hallo Freunde,

Das ist ein Aufruf mitzuhelfen.
Wo ein Barrierefeier Weg ist, ist keine Barrierefreie Gastronomie verzeichnet und umgekehrt. Es ist keine annähernd barrierefreie Infrastruktur dokumentiert.
Am günstigsten wäre es wenn auch nier Ideen über das was noch fehlt kämen.

Wir haben mit dem Schloss Leubnitz und  Teppichmuseum Oelsnitz angefangen Sehenswürdigkeiten auzuzeichnen.
Bitte helft uns solche Orte und Wege zu finden.

Alle getesteten Orte werden auf unserer Internetseite www.vogtland-mobil-rolli.de/ von der einige Touren auf der Seite des Tourismusverbandes Vogtland und im Geoportal des Vogtlandkreises verzeichnet sind sowie auf der Europaweiten Karte von Weelmap.org für Rollstuhlgerechte Orte verzeichnet und selbstverständlich auf unserer Internetseite www.vital-vogtland.de im Bericht erwähnt. Das gleiche betrifft auch die Sehenswürdigkeiten.

„Mitteldeutschen Inklusionspreis 2015“ Vogtländischer Knollenring e.V. und Verein Vital e.V.

"Mitteldeutschen Inklusionspreis"Das Projekt „Mitläufer gesucht“ des Verein Vital e.V. hat nie aufgehört wirklich weiterzulaufen, denn beständig haben wir weiterhin in jedem Jahr drei Aktivtage durchgeführt. Und einen Verein der seit dem 2.Aktivtag beständig mit uns mit läuft (bisweilen auch vorneweg läuft und uns in den Windschatten nimmt) haben wir in dem Verein Vogtländischer Knollenring gefunden. Dazu tut auch die Tatsache nichts, dass eigentlich sie uns gefunden haben. Es zählt nur die Tatsache der Zusammenarbeit. Und diese ist jetzt mit dem „Mitteldeutschen Inklusionspreis 2015“ ausgezeichnet worden.
In seiner Laudatio würdigte Gunter Jähnig, Geschäftsführer des Behindertenverband Leipzig e.V. (Preisträger 2014) den ungewöhnlichen Ansatz von der Kartoffel zur Inklusion zu kommen, aber vor allem was seit dem geleistet wurde. Es wurden 2.100 km potentiell mögliche Wanderwege abgelaufen, wenn möglich dokumentiert und in einem Internetangebot unter http://www.vogtland-mobil-rolli.de/ veröffentlicht.
Diese Arbeit ist noch längst nicht zu Ende. Doch die Vogtländer selbst sehen das Potential, dass hier gegeben ist erst in Ansätzen.
Besonders die Gastronomie und Beherbergungsbetriebe. Meldet euch bei uns wenn ihr barrierefreie Angebote habt oder schafft die. Der Waldpark Grünheide geht da mit gutem Beispiel vornweg und Tourismus für wirklich alle ist Garantie für dessen guten Buchungsergebnisse. Es geht nicht darum Tourismus für Behinderte zu machen, sondern Tourismus für alle erlebbar zu machen. Und genauso ist es bei unserem Neuen Projekt „Voneinander lernen – Miteinander lernen!“ dass sich wieder um die Kartoffel dreht (und dass wir als Wettbewerbsprojekt bei den Stadtwerken Strom Plauen eingereicht haben und für das wir jede Stimme brauchen.  Darum geht´s hier zum Onlinestimmzettel) aber diesmal sind noch drei Klassen Grundschüler mit LRS der Astrid Lindgren Schule Plauen und „Gündels Kulturstall“ aus Reichenbach OT Rotschau dabei. Es geht dabei darum gemeinsam  Kartoffeln zu legen, zu pflegen, zu ernten, zuzubereiten und zu essen. Also darum Kartoffeln, und damit auch ein bisschen Landwirtschaft für alle erlebbar zu machen und nebenbei dürften sich hilfreiche Effekte aus der Beziehung Kinder, Einschränkungen, Gesellschaft ergeben. Also, auch wieder um dem Inklusionsgedanken. Denn wenn wir den mit „alle gemeinsam“ definieren kommen wir ihm ziemlich nah.

 

Frühjahrs-Aktivtag bei Bad Elster

Zuerst kommt mal ein bekannter Satz: „Man kommt zu nichts mehr.“ am Samstag waren wir zum Aktivtag bei Bad Elster, Dienstag schon wieder nach Bad Elster an die MedFachschule zu zwei Vorträgen und Mittwoch wäre dieses Kartoffelprojekt los gegangen für das wir Stimmen sammeln, doch leider musste vorher alles erst mal abgesagt und verschoben werden. Was die Vorträge betrifft musste alles erst mal vorbereitet werden. Also kommt jetzt wieder ein Gemisch aus schon mal woanders erschienene Artikeln und neuen zum Einsatz.

Diesmal haben wir die Strecke Bad Elster fast vom Bahnhof zum Erdäpfel.- und Steakhaus getestet und für gut befunden.

Die längere Strecke, den Elsterradweg Richtung Adorf, sind wir zuerst gelaufen und das war auch die Anspruchsvollste, besonders wegen dem starken Anstieg kurz vor dem Ziel.
Oben am Erdäpfel.- und Steakhaus wartete ein leckerer Kesselgulasch auf uns und wer wollte bestellte sich etwas aus der Karte.
Auch die barrierefreie Toilette mit Wickeltisch wurde getestet. Dass die Tür nach innen auf geht stellte kein Problem dar, auch im Brandfall dürfte der Zugang gewehrleistet sein.

Zurück zu liefen wir dann durch den Wald. Da ging es die ganze Strecke abwärts doch auch andersherum ist die Steigung zwar die gleiche doch Gesamt ist sie kürzer.
Jedoch hat die erste Strecke die besser befestigten Wege weil asphaltiert.

Fast alle waren sich einig, dass es ein schöner Tag war, auch das Wetter hatte durchgehalten.
Das was für uns ein großes Problem ist hatten wir diesmal nicht. Nämlich, dass es wo ein Weg ist keine annähernd Barrierefreie Gastronomie ist und wo es barrierefrei Zugängliche Gastronomie gibt und wenigstens eine Rollstuhlgeeignete Toilette da ist gibt  es keinen Weg

Ich würde mir wünschen, dass sich wesentlich mehr Inhaber von Gaststätten bei uns selbstständig melden würden und uns ihre Möglichkeiten und vielleicht Ideen von Wandermöglichkeiten mitteilen.

Dies war der 11. Tag dieser Art.
Im Herbst 2011 fing das damals an am VFC Stadion und seitdem waren wir, in vielen Gegenden im Vogtland. Doch lange waren wir nicht überall.

Aktivtag im Schullandheim Limbach

Einen Aktivtag des Verein VITAL e.V.der besonderen Art erlebten wir am Samstag.
Zu diesem Zweck trafen wir uns um10:30 Uhr um nach Limbach bei Reichenbach zu fahren, um in dem dortigen Landschulheim aktiv zu werden.
Wir bildeten Fahrgemeinschaften, beziehungsweise arbeiteten mit der Elterninitiative für Behinderte und ihre Familien zusammen, von der wir uns einen Kleinbus samt Fahrer holten.
Dort war alles, also zumindest das Hauptgebäude und die Turnhalle barrierefrei ausgestattet und mit Behindertentoilette versehen.
Es liegt im Wald und in den Sommermonaten ist hier bestimmt ziemlich viel los.
Dort in dem Speisesaal versammelten sich alle. Es waren ziemlich viele neue Gesichter dabei, dafür fehlten einige andere, so dass es trotzdem über 40 Menschen waren.
Der  Vorsitzende begrüßte kurz und als erstes gab es einen Vortrag unseres Vereinsmitglieds Frank Marquardt. Zusammen mit seiner Ergotherapeutin Theresa Dietzel vom Rehabilitations- und Therapiezentrum ADMEDIA Plauen über Motivation an seinem Beispiel.
Das Krankheitsbild nach einer Hirnschädigung ist eben nie mit einem stetigen Aufwärtstrend in dem Bewältigungsprozess der Therapie-Erfolgen verbunden, sondern weist Höhen und Tiefen auf und damit muss man umgehen lernen und sich immer aufs neue motivieren und motivieren lassen.

Danach gab es Stationsbetrieb. Zum einen hieß es „kreativ“, mit dem Gestalten von Gelkerzen und Geschenkkarten aus den verschiedensten Materialien. Auch Gewürze waren mit im Spiel.
Zwischendrin war Mittagessen, das uns von den Mitarbeitern des Landschulheims gekocht wurde.
Als zweite Station: „aktiv“, nutzten wir die vorhandene Biathlon Anlage. Die fünf Kilometer Laufstrecke ließen wir in Hinblick auf die Laufeinschränkungen der meisten Mitmachenden weg, also blieb noch das Schießen mit der Laserzielanlage. Bei dem alle ziemlich viel Spaß hatten.
Bei der dritten Station waren die Musiker Peter und der Ralf gefordert um mit den Mitmachenden zu musizieren und singen und anders herum. Dazu hatten sie außer ihrem Instrumentarium noch allerlei Klangzeugs mitgebracht. Dabei war es für viele Notwendig auch eigene Grenzen zu verschieben.
Das Ganze war recht kurzweilig und die Zeit verging wie im Flug und so fanden wir uns schon am Ausgangspunkt der Veranstaltung im Speisesaal wieder, wo wir bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen über die Ergebnisse sprachen und mit einem Abschlusskanon, angeleitet von „Peter und dem Ralf“ unsere Veranstaltung beendeten.
Wir danken auch den ehrenamtliche Helfern Anett Pfretzschner, Heinrich Schiller und der Mannschaft des AWO Schullandheims in Limbach sowie Musiker Peter Schimmel von der Adolf Kolping Schule.

Abriss von dieser Woche

Wer denkt ich habe vorgestern bei den Therapeutenschülern nichts mitgenommen der irrt sich. Die Haupterkenntnis war, dass man nie den Faktor Zeit außer acht lassen sollte.

Für mich ist das Alltag.
Ich muss mich selbst daran erinnern, dass ich und die meisten der anderen Betroffenen für alles mehr Zeit gebrauchen.

Interessant fand ich auch einige Fragen, z.B. nach ganz alltäglichen Dingen über die ich erst nachdenken musste.
Es gab auch Fragen auf die ich ganz einfach keine Antwort wusste, weil ich darüber noch nie nachgedacht hatte.
Z.B: danach was mir wohl am schwersten gefallen ist seit dem ich umgefallen bin.
Vor allem weil mehr im Vordergrund stand was geht, als dass was nicht geht.

Was den Stammtisch betrifft der gestern statt fand uns alle zwei Wochen im Panoramacafe des Möbelhauses Biller ist,  waren gestern etwas weniger Leute, weil ja in dieser Woche viel los ist. Doch es ging schon um den 3. Aktivtag in diesem Jahr im Landschulheim Limbach am 22.11., das Benefizkonzert in der Ranch am 15.11. und den Info-Tag Schlaganfall am kommenden Samstag.
Neue Leute waren auch dabei.
Privatere Unterhaltungen kamen auch nicht zu kurz. Aber ein Katzenstammtisch wurde es diesmal nicht