Archiv der Kategorie: Einschränkung

Die Handwerksgruppe des VITAL e.V. hat eines ihrer Arbeiten gespendet

Unsere Handwerksgruppe, die sich alle zwei Wochen in der Werkstatt des Jugendzentrums „Oase“ trifft, hat eine tolle Idee umgesetzt. Sie bauten bereits einige Wochen an einem Insektenhotel. Dieses Hotel sollte einen besonders schönen Platz bekommen. Da lag es nahe, das Exemplar dem Stadtgarten zur Verfügung zu stellen. Auf diesem schönen Stückchen Erden engagieren sich auch viele geflüchtete Menschen aus Syrien, Pakistan usw. Sie werden unterstützt durch den Verein ISI – Integration statt Isolation e.V.

Gestern war es dann soweit: Frank Marquardt, Claus Schmidt und Winfried Theimer besuchten stellvertretend für die gesamte Handwerksgruppe mit uns das dortige Zuckerfest. Die Mitarbeiterinnen des Dachverband Stadtmarketing Plauen e.V. hatten es vermittelt.
Da der Ramadan zu Ende war, gab es viele leckere Sachen und alle ließen sich die Köstlichkeiten schmecken. Bei der Gelegenheit lernten wir auch Aladin aus Syrien und einige seiner Freunde kennen. Aladin spricht viel und besonders gut Deutsch.  Da war das Eis schnell gebrochen. Auf die Frage wie lang er schon in Deutschland ist, antwortete er „8 Monate“. Da war das Staunen groß und er erhielt viel Anerkennung dafür. Außerdem konnten wir erfahren dass er sich als Betreuer und Dolmetscher für andere Flüchtlinge engagiert.

Wir haben den Nachmittag sehr genossen und freuen uns dass wir zur Verschönerung des Stadtgartens etwas beitragen konnten.

Blick_13.07.20016

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Schizophrenie? oder was?

Irgendwie bin ich über Veränderungen in der Internetenzyklopädie-Tätigkeit verwundert, nachdem ich verlangsamte Wahrnehmung eingegeben habe.
Früher gab es da noch die Wahrnehmungsstörung. Doch jetzt werde ich direkt auf Denkstörung geleitet. Und da les ich was von psychischen Störungen und Schizophrenie.
Da sagt doch ein Teil von mir: Buuu…

Aber im Ernst, ich Urteile hier nicht über richtig und falsch. Ich sage es ist eben auch eine Wikipedia nicht unbedingt vollständig.
Eben auch subjektiv.

Nicht dass mir der Dunhill-Kruger Effekt auf die Füße fällt.

Dass beim Denken nur der Faktor Zeit abweicht von einer gewissen Normalität, was ja von Norm kommt, entzieht sich der Möglichkeit?

Dabei gilt als bewiesen, dass das Gehirn, anders als ein normaler Computer nicht mit einer festen Taktfrequenz arbeitet, also unterschiedlich schnell arbeitet, wobei ich hoffe, dass es dabei nicht noch ein paar Bugs einbaut.

Das ganze Internet ist und bleibt eine Kommunikationsmaschine und die semantische Form ist von der Kommunikation nur ein Teil.
Jemand schreibt was …und dann?

Ich denke wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht gemäß dem Dunning-Kruger-Effekt nicht unter die Räder kommen.

Es scheint als momentan behalten die was wissen ihr Wissen für sich und unter Verschluss und die nichts wissen schreien alle durcheinander.

Mein Leben ist ziemlich kompliziert.


Das geht schon bei der normalen Kommunikation los.
Nehmen wir nur das Phänomen der verlangsamten Wahrnehmung.
Wenn ich jemanden angucke in sehe wenn er sich anschickt zu sprechen, dann schaltet mein Gehirn auf Empfang und ich bekomkomme das erste Wort gleich mit.  Wenn er aber außerhalb meines Sichtfeldes ist vergehen zwei bis drei Millisekunden.
Ein Mensch spricht aber in drei Millisekunden schon zwei drei Wörter. Also bekomme ich den Anfang des Satzes nicht mit. Resultat ist entweder, dass ich mir den Anfang des Satzes aus dem Folgendem zusammen reine, was den Sinn verändern könnte oder ein “Wie bitte”.
Das häufige wie bitte geht aber einigen Leuten schon auf den Keks, deshalb versuche ich da gleich auf die Vervollständigung Methode zu setzen.

Im Straßenverkehr ist das anders, denn da erwarte ich unerwartetes wie Signale.
Unwichtige Dinge wie Gesichter werden ausgeblendet. Das heißt ich sehe dass da jemand ist, jedoch meistens nicht wer das ist.

Das nächste was das Leben schwer macht sind Höreinschränkungen in geschlossenen Räumen.
Denn durch Geräuschreflexionen fällt mir manchmal schwer zu orten woher ein Geäusch gekommen ist. Wenn ich wieder den Straßenverkehr entgegenstelle, so ist es da auch kein Problem weil es kein geschlossener Raum ist.
Einfach ist es auch wenn ich Kopfhörer aufhabe. Dann kann ich die Signalquelle mittels einer Simulation im Raum bewegen, also wie ich will. Also im Schnittpunkt von vier Punkten, doch da wird es noch komplizierter…

Wenn das so kompliziert ist wie soll man da einfach denken…

Und dann ist da noch dieses blöde Problem mit dem Reinreden.
Weil ich zusätzlich zu sehr mit dem beschäftigt bin was ich selbst sagen möchte hören ich nicht auf das was andere sagen wollen (das ist wie eine Art Tunnelblick).
Was mich dazu bringt kurz nachdem sie selbst angefangen haben, ihnen ins Wort zu fallen.

Und das geht mir selbst auf den Keks.

Generationsübergreifend (auch Menschen mit Einschränkung werden immer älter)

Wir führen Generationsübergreifende Aktivitäten durch, die den Austausch von Menschen mit und ohne Behinderung fördern.(aus dem Netzwerkprojekt „Inklusionskultur“)

Also fördern diese Art von Veranstaltungen dass man sich aktiv miteinander beschäftigt. Menschen mit Einschränkungen und ohne Einschränkungen. Und das Generationenübergreifend. Um Barrieren wegzuräumen

Ursächlich für eine Behinderung ist nicht eine etwaige medizinische Einschränkung, sondern die Barriere.

Ob jemand eine Einschränkung hat auf Grund dem Alter oder auch einer Krankheit ist doch gleich.
Nur wird der zweite Grund immer häufiger.
Bis 2050 wird sich die Zahl der 80jährigen verdreifachen. Und da sind nicht nur Gesunde drunter.
Die Einschränkung ist da und sie wirkt behindernd an der Teilhabe. Zwischen dem Menschen und der Teilhabe steht eine Barriere. Und die muss man Überbrücken.

Am einfachsten sieht man das am Beispiel der Seheinschränkung. Am einfachsten reicht eine Brille. Am kompliziertesten braucht man einen Blindenhund.

Wobei Teilhabe auch wieder Differenziert zu sehen ist.

Ein Blindenhund kann einem bei der Orientierung helfen. Bei dem Ausfüllen eines Antrages schon nicht mehr. Also muss ein anderes Werkzeug her.

Was war gleich Teilhabe? Die Einbeziehung in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse.

Behinderung bedeutet: „Beeinträchtigung der Teilhabe als Wechselwirkung zwischen dem gesundheitlichen Problem einer Person und ihren Umweltfaktoren“. Irgendwie sagt das das gleiche aus.

VA-Vor2015.10-20

Ich hab in ein paar andere Blogs hinein geschnuppert und würde auch mal gern etwas Poetisches veröffentlichen, doch irgendwie liegt da bei mir eine völlig andere Gedankenwelt vor.