Archiv der Kategorie: Kunst

Plauener Spitzenkunst barrierefrei

Heut hab ich eine Installation von Bildern gesehen, die in ihrer Art wohl einmalig sind und nur aus Plauen kommen können. Und zwar in der Plauener Stadtgalerie. Dem Einkaufstempel mittenn in der Stadt, die auch für manche Ausstellungen bekannt ist.
Die hängt zwar schon ein paar Tage, zwischendrin war das Spitzenfest und heute bin ich mal bis hier in der Stadtgalerie oberste Etage gekommen.

Abgesehen von dem aus was und sie sind, von wem und woher diese Kunstwerke kamen ist auch woran sie befestigt waren.
Ein System unter das man mit dem Rollstuhl auch drunter fahren kann.
Dann kann man auch filigranere Strukturen erkennen und vor allem die kleinen Schilder lesen auf denen Informationen zum Werk stehen.
So wie das aussieht ist das nicht gerade billig. Doch vielleicht gibt es auch noch eine andere Lösung.
Für meine Meinung gibt’s da drei Daumen hoch: Lösung barrierefrei, gesamter Ort barrierefrei und außerdem sehen die Bilder noch gut aus.
Ich glaub sowas wöllt ich auch mal versuchen.

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Im Quartier 30 in Plauen trafen sich Freunde des Gesanges

Als ich mich am Donnerstag Nachmittag ins Quartier 30 aufmachte wusste ich nicht was auf uns zukommt.

Denn für diese Sache hatten wir erst einmal einen Testballon steigen lassen und Menschen aus anderen Selbsthilfegruppen eingeladen.
Einige vom Verein Vital e.V. , einige welche nachmittags bereits Zeit hatten waren gekommen. Denn Arbeit und Therapien verhinderten bei einigen die Teilnahme.
Singen_im_Quartier_30_126Zusammen waren wir ein 18 Personen starker Haufen.
Etwas Kaffee getrunken und sich viel unterhalten, denn viele kannten sich noch gar nicht. Ein musikalischer Leiter war auch avisiert, kam dann aber nicht. So schlimm war das auch gar nicht, seine Liedtexte waren ja da. Also gab Frau Dathe den Ton an und es wurde reichlich gesungen. .Singen_im_Quartier_30__0142

Da ja alles in unserem „Netzwerkprojekt Inklusionskultur“ einzuordnen ist, sind noch weitere Veranstaltungen geplant. Die Terminfindung für den 2. Teil ist im Gange.
Aber erst kommt am 18. Februar um 16:30 Uhr der erste Teil des Keramikkurses und am 8.März die Vernissage der Bilder, die Leute aus dem Verein gemalt haben. Näheres steht in der Vorschau auf der Internetseite des Verein Vital e.V.
Steffen Marquardt

Das war die Ranch-Benefiz-Party 2015

Das war die Ranch-Benefiz-Party 2015, bei der man sich zwar ein paar mehr Leute gewünscht hätte, aber 950€ sind zusammen gekommen.
Die Show hat ganz schön geknallt.
Zum Einstieg Blues und Bluesrock mit „Re-In“. Da sieht auch der „Alte Mann“ nicht mehr ganz so alt aus.
In der Mitte Andreas „Ernstberger“ mit einer Rhythmusgruppe als Grundlage vom Feinsten (Dirk Töppe der nicht nur Trommeln bauen kann, er kann sie auch spielen und Holger Penther am Bass) und Titeln zwischen Hendrix, Temptations und Maffay, alles in eigener Version.
Als Drittes und schon zum dritten Mal, die „Hannes Ebert Combo“ mit Blues und Bluesrock mit einem „Ersatztastenmann“ vom „Schichtwechsel Entertainment Team“, welches eine Nummer für sich ist.
Wieder unter Zeitdruck weil sie unverschuldet erst 1 ¾ später als erwartet aufbauen können oder eine Technische Verzögerung einritt wie letztes Mal, die bleiben ruhig. Ob ein Trommler fehlt wie zur 2. Ranch Benefiz Party bei Logo oder jetzt ein Taster, der wird aus den Reihen von „Schichtwechsel“ ersetzt.
Und außerdem kam ein exzellentes Ton und Licht
Danke dass es euch gibt.
Der „Musik Markt“ hat kostenlos die Tonanlage und „Cube Personal Drums“ das Schlagzeug gestellt.
Danke allen die mitgemacht haben und die da waren.

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau®

Wir hatten gestern in der Schauwerkstatt Erlebniswelt Musikinstrumentenbau® der Geigenbauer einen wunderbaren und Praxisnahen Vortrag eines Geigenbaumeisters erlebt, nach dem man sagen konnte “Da haben wir wirklich was gelernt”. Die Fährt war von der Oelsnitzer Gruppe organisiert und von Auerbach und Plauen waren Mitglieder mit.

Der Geigenbaumeister kam mit den Händen in den Hosentaschen herein, aber dann legte er los. Er war offenbar nicht nur Meister des Geigenbaues sondern auch der Rhetorik und für mich hörte es sich an wie fließend Hochdeutsch, fast kein vogtländischer Dialekt.
Wir erfuhren viele wissenswerte Dinge. Zuerst mal wie, aus was und warum gerade so eine Geige gebaut wird.
Auch das es ein Instrument ist, dass sich seit dem sechzehnten Jahrhundert nicht mehr verändert hat, das so noch genauso und mit den gleichen Werkzeugen gebaut wird wie damals.
Auch Wissenswertes um die Gegend erzählte er. Dass das das ansiedeln von Musikinstrumentenbaus gerade hier was mit Festigung des Protestantismus nach Ende des dreißig Jährigen Krieges zu tun hat. Dass der Musikinstrumentenbau in Markneukirchen seine große Zeit um 1900 hatte und dass es damals zwei amerikanische Konsulate gab. Eins in Hamburg und eins in Markneukirchen.
Auch von Marotten und den empfindlichen Ohren der Kunden, die fast nur Berufsmusiker des Meisters waren wusste er einiges zu erzählen, ohne Namen zu nennen.
Die Schauwerkstatt, wo das alles stattfand war eine original Werkstatt. Nur in diesen größeren Raum versetzt, da auch paar mehr Leute mehr Platz brauchen.
Die Schauwerkstatt ist im Internet unter: http://erlebniswelt-musikinstrumentenbau.de/ oder  http://www.so-geht-saechsisch.de/arbeiten-und-erfinden/handwerkskunst/musikinstrumentenbau zu finden.


Wer selber hinfahren möchte sollte sich vorher anmelden unter:

http://erlebniswelt-musikinstrumentenbau.de/ oder  http://www.so-geht-saechsisch.de/arbeiten-und-erfinden/handwerkskunst/musikinstrumentenbau zu finden.
Wer selber hinfahren möchte sollte sich vorher anmelden unter:

+49 (0) 37422 402940
erlebniswelt@musiconvalley.de

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau®
Musicon Valley® e.V.

Kultur und Barrierefreiheit

 

Eigentlich wollte ich positive Blog Einträge schreiben, doch da muss es auch einen Grund dazu geben.

Dass ein Kunstfestival in Plauen veranstaltet wird ist gut.
Dass an Flyern nicht gespart wurde um zu werben ist auch gut.

Also habe ich am Samstag den Rollstuhl Angeworfen um zur Kaffeerösterei zu fahren, obwohl die Agnes gesagt hat, dort ist es nicht Barrierefrei.
Dass es dort nicht barrierefrei ist, ist unschön, doch nicht so schnell zu andern.
Dass auf dem Flyer nicht drauf stand „nicht Barrierefrei“ sollte man vielleicht das nächste Mal daran denken.

Nur dass der Innenhof überhaupt nicht Barrierefrei, also ungeeignet für mich und meinen E-Rollstuhl war und mir am Eingang noch 4 Euro abgeknöpft werden und ein für mich und meinen E-Rolli unsinniger Lageplan angeboten bekommt dann könnte man schon bisschen sauer sein.
Ich hab’s aber auch drauf angelegt, weil ich mir sagte: wenn´s angeboten wird will ich´s auch nutzen. Ich wer mal den Begriff „Teilhabe“ in den Raum

Andere Rollstuhlfahrer waren auch dort. Nur andere Einschränkungen und Leichtrollstühle. Aber die und ihre Freunde  oder Assistennten hätten es bestimmt auch gern leichter.

Wenn ich mal Zusammenrechne was aus einer Woche „Kunstgenuss in Plauen“ übrigbleibt, dass man von den wesentlichsten drei Veranstaltungsorten (Forum K, Ex-Schlecker, Kaffeerösterei) ausgeschlossen blieb, aber sonst war´s gut.

Doch irgendwann wird es auch für die Plauner Zeit ernsthaft über Barrierefreiheit nachzudenken  und nicht nur über ein paar Rampen oder abgesenkte Bürgersteige. Denn Barrierefreiheit bedeutet Freiheit von gegenständlichen und psychosozialen Barrieren. Solche Barrieren verhindern auch, dass man an Barrierefreiheit denkt.

Übrigens, nach Hause bin ich wieder am Fußgängertunnel am Bahnhof vorbeigefahren und war wieder ein bisschen beruhigt.

 

Lebenszeichen

Seit über zwei Wochen schon ist mir nichts mehr eingefallen. Ich mach mir langsam Sorgen nicht über leere in meinem Kopf, sondern darüber, dass mir andere Dinge den Kopf voll machen.
Doch jetzt denk ich, ich bekomm den Kopf langsam wieder frei.

win10window10Nebenher hab ich auf einem Rechner Windows  10 installiert.

Mittwoch haben wir eine Projektwerkstatt im Plauner Quartier 30 durchgeführt, um unser neues Projektes „Netzwerk Inklusionskultur“ bekannt zu machen. Die Quartiermanagerin Frau Dathe hatte sich zu uns gesellt und berichtete über Angebot und Möglichkeiten des Quartier 30.

Am Freitag war ich mit Assistenten und einigen Freunden vom Verein  Vital e.V. zum Sommernachtsball in  den Weberhäusern. Eigentlich müsste es ja heißen, bei den Weberhäusern.
Was aus den Gärten und den angrenzenden Grundstücken geworden ist kann sich sehen lassen.
Einer der das Projekt mit voran treibt ist der Unikat Verein, ein potentieller Kooperationspartner von unserem Verein Vital e.V.

Frühling

Ich hab noch ein feines Gedicht bei Jochen Malmsheimer gehört, dass wie kein zweites diese  Stimmung dieder Tage beschreibt:

Von Johann Fürchtegot Rosenkranz

Frühling  hat sein buntes Band
heute wieder total verspannt,
dass ein drittel der Welt
ständig auf die Fresse fällt.

Was auch irgendwo in untenstehendem Video vorkommt