Archiv der Kategorie: Mensch

Veranstaltung zum Jahresausklang oder Weihnachtsfeier

Heute gab es die diesjährige Weihnachtfeier oder auch Veranstaltung zum Jahresausklang, weil kein Weihnachtsmann drin vorkam, des Verein Vital e.V. die diesmal in der Aula der “Anne Frank”  Schule stattfand.
Es waren 58 Mitglieder und Gäste gekommen um gemeinsam in der Veranstaltung zum Jahresende zu feiern, den Alltag abzustreifen und auch ein bisschen zu lachen.
Auch neue Gesichter sah man darunter.
Zuerst sprach der Vorsitzende des Vorstands ein paar Worte. Er sprach von den Ergebnissen und zukünftigen Aufgaben der Vereinstätigkeit, sprach Grüße von der Behindertenbeauftragten des Vogtlandkreises und wünschte allen besinnliche Adventszeit, auch wenn wir unruhige Zeiten haben.
Beim darauf folgendem Kaffee und Stollen verzehren hatte man sich vieles zu sagen, hatten sich viele doch seit der letzten gemeinsamen Veranstaltung nicht gesehen.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Frank. Und noch etwas hatten wir uns einfallen lassen.
Es spielte das Kottengrüner Trempele.
Was ein Trempele ist das sollte man denen die der Vogtländischen Mundart nicht mächtig sind erklären. Das ist einfach eine kleine Gruppe von Leuten.
Und diese vier spielten Mundarttheater. Sketche die dem Leben entsprungen sein könnten.
Dabei gab es auch viel zu lachen.
Die Veranstaltung hat bestimmt allen gefallen, das war einheitliche Meinung beim Hinausgehen.
Und sogar meine.

 

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Mit nichts kann er zufrieden sein!

Dies ist ein Kommentar von mir persönlich.
Wenn ich mir vergangenen Samstag ansehe bin ich mir sicher, dass bei einigen Leuten sämtliche Wertevorstellungen durcheinander gekommen sind.

Da stellen sich drei Bands auf die Bühne um für einen guten Zweck, in ehrenamtlichem Engagement, Geld einzuspielen. Wobei sie an diesem Abend keine weitere Veranstaltung annehmen können. Verdienstausfall je ca. 1000€.

4 Techniker von “Schichtwechsel” mit Technik für ca. 20.000€ stellen sich 13-15 Stunden hin um ein ansprechenden Ton und Licht zu zaubern Wenn man das mit Geld bezahlen will sind 1000€ sehr tief angesetzt.

Der Musik Markt Plauen stellt Technik im Gegenwert eines Kleinwagens hin, die an diesem Abend am niemandem andern verliehen werden kann. Verdienstausfall ca. 400€.

Cube Personal Drums, die kostenlos das Schlagzeug hingestellt haben und Ronald Borrmann für die kostenfreie Moderation will ich gar nicht einrechnen.

Mich ärgert nur, dass es Leute gibt die um 5€ Spende am Eingang noch feilschen müssen, einer sogar einen Zeitungsausschnitt mitbringt und auf freien Eintritt pocht (weil es ihm ums Prinzip geht).

Wenn es mir auch ums Prinzip gehen würde sage ich: ”was nichts kostet, taugt auch nichts”. Auch von diesem Prinzip gibt es Ausnahmen.
Siehe Ranch Benefiz Party.
Was mir Hoffnung gibt ist, dass viele verstanden haben worum es hier geht und gleich mehr gegeben haben.

Lebenszeichen

Seit über zwei Wochen schon ist mir nichts mehr eingefallen. Ich mach mir langsam Sorgen nicht über leere in meinem Kopf, sondern darüber, dass mir andere Dinge den Kopf voll machen.
Doch jetzt denk ich, ich bekomm den Kopf langsam wieder frei.

win10window10Nebenher hab ich auf einem Rechner Windows  10 installiert.

Mittwoch haben wir eine Projektwerkstatt im Plauner Quartier 30 durchgeführt, um unser neues Projektes „Netzwerk Inklusionskultur“ bekannt zu machen. Die Quartiermanagerin Frau Dathe hatte sich zu uns gesellt und berichtete über Angebot und Möglichkeiten des Quartier 30.

Am Freitag war ich mit Assistenten und einigen Freunden vom Verein  Vital e.V. zum Sommernachtsball in  den Weberhäusern. Eigentlich müsste es ja heißen, bei den Weberhäusern.
Was aus den Gärten und den angrenzenden Grundstücken geworden ist kann sich sehen lassen.
Einer der das Projekt mit voran treibt ist der Unikat Verein, ein potentieller Kooperationspartner von unserem Verein Vital e.V.

Die Selbsthilfegruppe Plauen lädt ein

Dresden

Ich war schon Öfter im Hygienemuseum doch die Ausstellung habe  ich das letzte Mal 1976 gesehen, Seitdem hat sich vieles verändert. Nun, ist auch vierzig  Jahre her.
Die Selbsthilfegruppe Plauen hat alle Selbsthilfegruppen die vom Verein Vital e.V.  betreut werden, eingeladen zu ihrem 10 Jährigen Jubiläum in’s Hygienemuseum nach Dresden zu fahren.

Dass das Hygienemuseum 1913 eingeweiht wurde um den Hygienegedanken in der Bevölkerung zu vertiefen ist ja bekannt. Doch der Rest hat sich gewaltig verändert seit dem.
Die Führung im Hygienemuseum war mehr eine Art Kurzportrait der Dauerausstellung. Wenn man alles genau ansehen will braucht man schon einen ganzen Tag, und das wird nicht reichen.
Erst  gab es einige geschichtliche Details. So erfuhren wir, dass die erste Ausstellung nach dem Krieg über Geschlechtskrankheiten gab, auch dann erfolgten die Ausstellungen entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Zeit.
Das nächste Thema war der gläserne Mensch. Den gab es 1976 schon, jetzt geht man aber schon dazu über Computeranimationen des Systems Mensch in Bewegung zu zeigen. Die zweite Abteilung betraf Leben und Sterben.
Von der ersten Zelle bis zum Tod des Menschen vieles auch übergroß dargestellt.
Über dem nächsten Bereich, Essen und Trinken prangte eine Goldbroiler Werbung. Ernährung als Körperfunktion und Kulturleistung oder eben Kulturfehlleistung, was von Werten in der Gesellschaft und anderen Dingen abhängt.
Die nächste Abteilung Sexualität, Liebe, Sex und Lebensstile im Zeitalter der Reproduktionsmedizin, also sehr Zeitbezogen.
Der Bereich Erinnern, Denken, Lernen befasste sich mit dem was im Kopf vor sich geht. Der Kosmos im Kopf: Das Gehirn. Es gab auch kleine Versuchsanordnungen die zeigten wie leicht das Gehirn zu täuschen ist.
Nächster Bereich war der Bewegung vorbehalten. Die Kunst der Koordination.
Der letzte Bereich war Schönheit, Haut und Haar. Die Offene Grenze zwischen Mensch und Umwelt.
Das interessante ist, dass man einen Bereich nicht vollständig von den anderen trennen kann.
Nach dem Museum gab es noch eine kleine Stadtrundfahrt, an der Altstadt so nah wie möglich vorbei, an der Elbe vorbei mit ihren Schlössern auf der Gegenseite und dann über die neue Elbschlösschenbrücke.

Danach ging es dann nach Moritzburg.

Auf dem Weg dahin waren wir dann in der „Mistschänke“ gut und reichlich essen. Dann  Schloss Moritzburg  haben wir uns nur von außen angesehen. Doch der August hat schon gewusst wo er sich was hin bauen ließ, er war schließlich Geenich von Sagsn und später  auch von Bohlen. (Das muss dem mal jemand  sagen.)

Wenn wir beim bemängeln mangelnder Barrierefreiheit  sind, sind uns auch Autobahnraststätten mit fehlenden“  Bürgersteigabsenkungen  und Speisekarten mit zu verschnörkelter Schrift aufgefallen. Sonst sind wir aber zurecht gekommen.

 

 

Wahrnehmung im künstlichen Koma

Ich hab mir in letzter Zeit ein paar Gedanken gemacht, im Zug in dem ich einige Vorträge vorbereiten durfte. Auch über das künstliche Koma, was wirklich ein künstlicher Tiefschlaf ist. Ich wurde nämlich letztens gefragt ob ich da was gefühlt oder gesehen hab. Nein.

Man stelle sich die Verbindung vom Bewusstsein, also der Wahrnehmung des Ich,  zur Außenwelt verschließbar durch eine Art Augenlid, wie bei einem Auge. Das Wahrnehmungsfeld   ist verschieden groß, bei einem erwachsenen gesunden Menschen ist das Lid fast ganz geöffnet, im künstlichen Tiefschlaf oder im Koma geht das Lid ein kleines bisschen auf.
Das alles nur in übertragenem Sinne. Der Patienten bekommt dabei ein sogenanntes Sedierungsmttel verabreicht, wahrscheinlich  vom Tropf, dass die Wirkung nicht nachlässt. Und während das abgesetzt  wird durchläuft  der Patient ein sogenanntes Durchgangssyndrom, eine Aufwachphase. In der „träumt“ er denk ich.
Meiner  Erfahrung nach Projiziert das Gehirn dann ein Gemisch von Hören, Sehen, Fühlen, riechen Gedankenimpulsen fast aus dem ganzen Gehirn, weil das Gehirn  ständig  das Wahrgenommene mit gespeicherten Informationen vergleicht und zumindest  im künstlichen Tiefschlaf die wenigen wahrgenommenen Informationen mit welchen aus dem Gedächtnis offenbar auffüllt. Nur so  lassen sich die von mir die erlebten Irrealen Erlebnisse während des künstlichen Tiefschlafs erklären. Das waren richtige kleine Filmchen, nur der Inhalt war irreal. Die Handlungen einiger hab ich später hier aufgeschrieben.

(Das sind Ruckschlüsse von mir und keine wissenschaftlichen Erkenntnisse).

6.Generationenfest auf dem Albertplatz in Plauen

Ein prima Programm hatten die Mitwirkenden gemeinsam zum 6.Generationenfest auf dem Albertplatz auf die Beine gestellt, darunter Schallmeienorchester, Jongleur, Gesangsduo, ein Alleinunterhalter, verschiedenene Tanzgruppen und ein DJ.

Das Wetter hatte aber niemand im Griff. Fünfunddreißig Grad waren es im Schatten und damit war es in Plauen am kältesten, in Deutschland.
Das konnte aber ein paar unerschrockene hitzeunempfindliche nicht von Kaffee, Kuchen und Unterhaltung abschrecken.
Zu warm zum Party machen, aber trotzdem war Stimmung.
Nach Information stand der Sinn nicht so.
Trotzdem waren wir vom Verein Vital e.V. mit unserem Informationsstand nicht umsonst da. Wir hatten einen Rollstuhlparcour aufgebaut, der vor allem von den Kindern genutzt wurde. Luftballons von Aktion Mensch mit Helium gefüllt und einer Karte dran stiegen in den blauen Himmel.

Das Fest stand unter dem Motto „Alt und Jung wie ein Baum“.
Wir danken allen die bei diesen Temperaturen mitgemacht haben.
Der nächste Termin steht uns am nächsten Donnerstag bevor. Da sind wir von 12 – 16 Uhr zusammen mit der Ärztegenossenschaft Vogtland beim Info-Bus der Stiftung Schlaganfall-Hilfe auf dem Klostermarkt.