Archiv der Kategorie: Auerbach

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau®

Wir hatten gestern in der Schauwerkstatt Erlebniswelt Musikinstrumentenbau® der Geigenbauer einen wunderbaren und Praxisnahen Vortrag eines Geigenbaumeisters erlebt, nach dem man sagen konnte “Da haben wir wirklich was gelernt”. Die Fährt war von der Oelsnitzer Gruppe organisiert und von Auerbach und Plauen waren Mitglieder mit.

Der Geigenbaumeister kam mit den Händen in den Hosentaschen herein, aber dann legte er los. Er war offenbar nicht nur Meister des Geigenbaues sondern auch der Rhetorik und für mich hörte es sich an wie fließend Hochdeutsch, fast kein vogtländischer Dialekt.
Wir erfuhren viele wissenswerte Dinge. Zuerst mal wie, aus was und warum gerade so eine Geige gebaut wird.
Auch das es ein Instrument ist, dass sich seit dem sechzehnten Jahrhundert nicht mehr verändert hat, das so noch genauso und mit den gleichen Werkzeugen gebaut wird wie damals.
Auch Wissenswertes um die Gegend erzählte er. Dass das das ansiedeln von Musikinstrumentenbaus gerade hier was mit Festigung des Protestantismus nach Ende des dreißig Jährigen Krieges zu tun hat. Dass der Musikinstrumentenbau in Markneukirchen seine große Zeit um 1900 hatte und dass es damals zwei amerikanische Konsulate gab. Eins in Hamburg und eins in Markneukirchen.
Auch von Marotten und den empfindlichen Ohren der Kunden, die fast nur Berufsmusiker des Meisters waren wusste er einiges zu erzählen, ohne Namen zu nennen.
Die Schauwerkstatt, wo das alles stattfand war eine original Werkstatt. Nur in diesen größeren Raum versetzt, da auch paar mehr Leute mehr Platz brauchen.
Die Schauwerkstatt ist im Internet unter: http://erlebniswelt-musikinstrumentenbau.de/ oder  http://www.so-geht-saechsisch.de/arbeiten-und-erfinden/handwerkskunst/musikinstrumentenbau zu finden.


Wer selber hinfahren möchte sollte sich vorher anmelden unter:

http://erlebniswelt-musikinstrumentenbau.de/ oder  http://www.so-geht-saechsisch.de/arbeiten-und-erfinden/handwerkskunst/musikinstrumentenbau zu finden.
Wer selber hinfahren möchte sollte sich vorher anmelden unter:

+49 (0) 37422 402940
erlebniswelt@musiconvalley.de

Erlebniswelt Musikinstrumentenbau®
Musicon Valley® e.V.

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Veranstaltung zum Welt-Schlaganfall-Tag im BSZ „Anne Frank“

Am Freitag den 30. 10. 2015 hatten wir im BSZ „Anne Frank“ war es eine Wunderbare Veranstaltung zum Welt-Schlaganfall-Tag gewesen, deren Ursprungsidee aus einem Vortrag heraus kam zu dem die Auszubildenden zu Ende August eingeladen hatten.
Als Erstes hörten wir einen Vortrag der Schüler der Heilerziehungspflege des BSZ „Anne Frank“, mit Sketcheinlage und unter Mitwirkung des Publikums über das Thema Schlaganfall

Danach gab es einen Vortrag der Fahrschule Marscheider zum Thema „Auto fahren nach Schlaganfall“.

Die Auszubildenden hatten sich riesige Mühe mit dem Selbsthilfe/ Stationsbetrieb gegeben. Schüler  mit Mitgliedern des Vereins und mit Gästen.
Im Schulhof hatte Das Radkultur-Zentrum Vogtland e.V. einen großen Radparkour wo wer wollte Spezialfahrräder mit drei Rädern, auch ein Tandem war darunter, ausprobieren konnte.
In der Lehrküche wurden zusammen allerhand leckere, ziemlich Kalorienarme und zum Teil auch vegane, leckere Dinge zubereitet und auch verkostet. Dabei holte sich mancher auch Anregungen für die Küche zuhause weil sie schmeckten und die meisten auch ziemlich einfach nachzukochen waren.
Interessant war, dass die Schüler zusätzlich zum geplanten noch ein Zimmer hergerichtet hatten in dem man über Barrierefreiheit, auch in der Stadt Plauen diskutieren konnte. Und es wurde diskutiert.
Auch über den Umstand dass Barrierefreiheit mehr ist als abgesenkte Bürgersteige, im Kopf zuerst passieren muss und auch von Mensch zu Mensch verschieden empfunden wird.
Ziemlich viel war auch in dem Zimmer los, in dem es um Denksport ging.  Man denkt da meistens an verschieden komplizierte Computergestützte elektronische Verfahren, vergisst aber, dass man mit einfachen Kartenspielen oder Gesellschaftsspielen die grauen Zellen auch schon bewegt.
Dann war da in der Aula ein ziemlich weitläufiges Areal genutzt war um mit Naturmaterialien seine Fingerfertigkeit und Kreativität unter Beweis zu stellen, was man auch mit Handicap tun kann.
Vom Tontopf bis zu Laubblättern wurde dort alles verarbeitet, auch Kerzen waren sehr beliebt.
Kurz vor dem Tagesausklang kamen  alle in der Aula noch einmal zusammen. Da ging es noch einmal ans Bewegen.
Sitz-Zumba, oder Zumba Gold mit Frau Steiner gab es da.
Einige Muskelstränge wurden da ganz schön beansprucht was einige zum Ablegen von zusätzlichen Jacken und Pullovern animierte und bei Ungeübten bestimmt Muskelkater am nächsten Tag einbrachte.
Doch es machte sichtlich Spaß.
Mit einem gemeinsamen Abendessen zu dem es noch leckere Kürbis.- und Kartoffelsuppe, sowie alles was vorher noch nicht verkostet wurde gab und das Geschehene kurz ausgewertet wurde war der Tag dann beendet.
Die Idee diesen Tag zu gestalten ging mit einem Vortrag Ende August los und hat sich zusammen mit den Auszubildenden bis zu dem Tag entwickelt.
Der Tag hat allen was gebracht und die Auszubildenden und Lehrer haben sich eine 1+ und ein riesen Lob verdient.
Im Mai wird noch eine größere Veranstaltung unter dem Thema „Inklusion“ folgen.

Treffen der Schlaganfall-Selbsthilfegruppen

Gestern waren wir in Reichenbach.
Mitten in der Urlaubszeit hatten wir zu einem Treffen der Schlaganfall-Selbsthilfegruppen des Vogtlandkreises unter dem Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“.
Dabei hatten wir zwei Workshops angeboten, einmal Die Sprache der Farben – Malen mit Acrylfarben mit Frau König- Schillbach und die Lebensfreude einfangen – wirkungsvolle Übungen zur Körperwahrnehmung und wir probieren „Lach-Yoga“ aus mit einer Frau Hammer.
Da machte ich mit. Jetzt, einen Tag später muss ich sagen, ich war zwar ziemlich fertig gestern, zumahl sie noch mit Sitzyoga nachlegte, doch es bringt so ein Tag mehr als vier Wochen Ergotherapie.
Ich dachte ich hab heut Schmerzen, aber nichts.
Auch die Acrylmahlabteilung fand es gut.
Es war noch einiges aufgebaut was in den Hobbygruppen entstanden ist und auch aus privater Schaffensabteilung, außerdem sprachen wir über Kommendes.
Da erfährt man mehr über unsere Internetseite.

Am Stand vom Verein Vital e.V.zum Familienfest in Auerbach

Zum Abschluss der Woche waren unsere Mitarbeiterinnen Franziska und Stefanie mit dem Informationsstand und Claus dem Holzwurm in Auerbach auf dem Markt.
Wir, dass heißt Meine Leute, der Dieter , seine Frau und der Ich, also nicht ganz der halbe Vorstand des Vereins Vital Vogtland fuhren hin um sie zu unterstützen, trotzdem das pflaster auf dem Auerbacher Marktplatz nicht gerade Rollstuhlfreundlich ist..
Die drei hatten die Sache im Griff.
Wir hatten also Gelegenheit uns auf dem Markt ein bisschen umzusehen.
Selbst bei diesem Wetter waren jede Menge Leute gekommen.
Sehr viele Vereine waren vertreten, man konnte sich in ein Segelflugzeug setzen, die ausgestellten Motorräder bewundern, es gab eine Schiffsschaukel, einen Kletterturm und und und und…
Auf einer Bühne was immer etwas los, auch hier präsentierten sich Ortsansässige Vereine und Gruppen.
Neben uns stand der Pavillon der Diakonie in deren Räumen wir eine Selbsthilfegruppe betretreiben und unterstützen.
Kurz gesagt die Veranstalter hatten hier ganz schön was auf die Beine gestellt.