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Der Sachse und die Medien

Jetzt wird´s aber Zeit, dass ich mich wieder mal zu Wort melde.

Der größte Teil der Mainstream-Medienlandschaft fängt mir seit langem an, neben den Knallköpfen von PEGIDA und Ablegern, mir gehörig auf den Docht zu gehen.
Stellen die doch uns Sachsen als ausnahmslos, zumindest braun angehaucht und „Das wird man doch wohl mal sagen dürfen“ Rufer dar.

Dem ist nicht so!

Sachsen ist auch vielschichtig. Die Mehrzahl der Sachsen macht nur einfach ihre Arbeit. Auch in Flüchtlingshilfe  und sozialem Bereich. Und auch im Ehrenamt. Ohne sie funktioniert das Ganze nicht.

Aber mal eine andere kapitalistische Wahrheit. Zeitungen werden gemacht um Werbung zu verkaufen. Weicher Pressemacher da nicht mitmacht hat verloren er hat das Recht verloren Meinung zu transportieren. Denn auch Zeitungen unterliegen der Privatwirtschaft. Wer das nicht glaubt der lese mal eine Zeitung unter dieser Maßgabe und verfolge mal den Eigentümerstammbaum irgendeiner Provinzzeitung bis hin zu einem der großen Medienkonzerne.

Dieser Beitrag kann nicht allumfassend sein, dazu fehlt mir ganz einfach die Bildung. Doch wenn jeder nur das sagt was er selbst genau weiß und hinterfragt hat, also nicht nur glaubt zu wissen, wird es in unserem Land sehr ruhig.
Zeitungen werden leer. Da gibt´s nicht mal Werbung und Soziale Medien verlieren ihre Funktion.

Ich glaube  ein alter Griechischer Denker hat zwei einfache Dinge herausgefunden:

Der Mensch ist ein soziales Wesen und ich denke, also irre ich, oder so.

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Mein Leben ist ziemlich kompliziert.


Das geht schon bei der normalen Kommunikation los.
Nehmen wir nur das Phänomen der verlangsamten Wahrnehmung.
Wenn ich jemanden angucke in sehe wenn er sich anschickt zu sprechen, dann schaltet mein Gehirn auf Empfang und ich bekomkomme das erste Wort gleich mit.  Wenn er aber außerhalb meines Sichtfeldes ist vergehen zwei bis drei Millisekunden.
Ein Mensch spricht aber in drei Millisekunden schon zwei drei Wörter. Also bekomme ich den Anfang des Satzes nicht mit. Resultat ist entweder, dass ich mir den Anfang des Satzes aus dem Folgendem zusammen reine, was den Sinn verändern könnte oder ein “Wie bitte”.
Das häufige wie bitte geht aber einigen Leuten schon auf den Keks, deshalb versuche ich da gleich auf die Vervollständigung Methode zu setzen.

Im Straßenverkehr ist das anders, denn da erwarte ich unerwartetes wie Signale.
Unwichtige Dinge wie Gesichter werden ausgeblendet. Das heißt ich sehe dass da jemand ist, jedoch meistens nicht wer das ist.

Das nächste was das Leben schwer macht sind Höreinschränkungen in geschlossenen Räumen.
Denn durch Geräuschreflexionen fällt mir manchmal schwer zu orten woher ein Geäusch gekommen ist. Wenn ich wieder den Straßenverkehr entgegenstelle, so ist es da auch kein Problem weil es kein geschlossener Raum ist.
Einfach ist es auch wenn ich Kopfhörer aufhabe. Dann kann ich die Signalquelle mittels einer Simulation im Raum bewegen, also wie ich will. Also im Schnittpunkt von vier Punkten, doch da wird es noch komplizierter…

Wenn das so kompliziert ist wie soll man da einfach denken…

Und dann ist da noch dieses blöde Problem mit dem Reinreden.
Weil ich zusätzlich zu sehr mit dem beschäftigt bin was ich selbst sagen möchte hören ich nicht auf das was andere sagen wollen (das ist wie eine Art Tunnelblick).
Was mich dazu bringt kurz nachdem sie selbst angefangen haben, ihnen ins Wort zu fallen.

Und das geht mir selbst auf den Keks.

Aktivtag 2 /2014 23. August

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Gestern haben wir den Sommer.-Aktivtag des Vereins Vital e.V. im August begangen, mit über 40 Leuten., ob Vereinsmitglieder, von  Selbsthilfegruppen, Angehörige, Freunde oder als Hilfskräfte.vor allem war das einer guten Informationsarbeit zu verdanken, denke ich. Wir bildeten Fahrgemeinschaften.
Das war schon eine ziemliche logistische Leistung. Weil ja auch
fast alle aus unterschiedlichen Gegenden des Vogtlandes kommen.
Vor allem finde ich bemerkenswert, dass ich sofort acht Leute aufzählen könnte, die sonst mit sind doch heute nicht.
Die Wanderung war klein, aber fein vom Parkplatz der Waldgaststätte Buch bis zum Perlaser Turm. Dort kletterten einige auch hinauf. Wie es von oben aussieht kann man in dem Video unten sehen.
Danach ging es zurück zur Waldgaststätte Buch, wo es leckeres Essen a la Carte gab.
Die Küche ist wirklich gut, es ist auch eine schöne Gaststube und die Preise sind angemessen. Dem Inhaber wäre nahezulegen darüber nachzudenken die Toilettenanlage vollends barrierefrei zu machen, bis jetzt ist die Nutzung für Menschen mit schwereren Gehbehinderungen nur eingeschränkt möglich.

Dann könnten wir die Waldgaststätte Buch mit aufnehmen in unser Verzeichnis behindertenfreundlicher und barrierefreier Angebote im Vogtland.
Das Wetter hat wieder zu uns gehalten, zumindest war es trocken und regnete erst als bestimmt alle zuhause waren.
Einige werden sagen, da ist doch nichts, ein bisschen Spazieren gehen. Dazu ist zu sagen, dass manche Menschen mit Behinderung, ohne solche Aktionen fast nicht hinaus in die Natur kommen würden. Noch dazu liegt der Sinn in der Begegnung und dem gegenseitigen Austausch.
Ich glaube es hat allen die dabei waren gefallen und die meisten sehen sich ja schon am Donnerstag wieder auf dem Schulhof des Lessing-Gymnasiums.

 

Kommunikation… Vergessen

Mir fällt auf dass ich noch nicht über die Geschichte geschrieben habe, als ich nur noch einen Kanal hatte zu kommunizieren. Und das nur in eine Richtung.
Ich war schon in Kreischa, war schon erwacht, wurde aber noch beatmet. Also war es so um Juni 2004.
Ich war noch nicht so weit, dass ich mich bewegen konnte.
Diese Begebenheit fiel mir wieder ein als ich einen Vortrag über Kommunikation vorbereitete. Mir ist eine Diskussion mit einem Professor Teichmann im Gedächtnis haften geblieben worin er sagte: „Wer nicht kommuniziert ist eigentlich tot.“
Als ich damals so in meinem Bett lag, hatte ich einen Sensor am Finger mit dem man offenbar den Sauerstoffgehalt im Blut gemessen hat. Immer wenn man das Ding vom Finger popelte, piepste der Apparat. Und dann kam eine Schwester.
Der war das sicherlich nicht recht und es gab Mecker.
Nur wollte ich der guten Frau etwas mitteilen und in meinem kommunikationsdrang versuchte ich es immer wieder.
Mir war selbst nicht klar was ich ihr sagen wollte wenn ich nur sprechen konnte.
Soweit zum Thema Kommunikation.

Kommunikation und andere Manchmalkatastrophen

Das mit der Kommunikation ist eine genau so einfache wie auch komplizierte Sache.

Bei einem scheinen wir uns einig zu sein. Wenn der Mensch nicht kommuniziert ist er praktisch tot.

Gut, gehen wir das Problem von der praktischen Seite an mit einem Modell.

Wenn jemand spricht muss jemand zuhören. Sonst hat die Information keinen Zweck. Nun muss der Empfänger der Information nahezu das gleiche Grundlagenwissen wie der Überbringer haben, sonst bringt er das Gehörte unter Umständen in einen falschen Kontext.

Und das muss noch temporär richtig, also zur richten Zeit vorhanden sein.

Eine höchst komplizierte Sache so eine Informationsübermittlung. Das für einige die sich falsch verstanden wissen oder glauben.

Nun muss aber auch das vorher Gesagte in direktem Zusammenhang mit dem darauf Folgendem stehen oder das zuvor Gesagte hat einen hörbaren Abschluss bekommen.

Eigentlich wäre es fast unmöglich so eine Kommunikation zuführen wenn ein Grossteil nicht völlig automatisch ablaufen würde.
Wir erinnern uns: “die Sprache wird im fast gesamten Gehirn gebildet, nicht nur im Sprachsektor.”

Wenn´s beliebt gehts auch noch komplizierter, nur das zu Ende zu denken ist mir ohne Papierunterstützung wohl nicht möglich. (Ich schreibe diesen Artikel unterwegs in mein Handy.)

Positive Sichtweise und Veränderungswille

Wenn ich das Internet durchforste und dabei auf Blogbeiträge stoße herrscht darin meistens ein negativer Grundton.
Haben nicht auch Leute was Positives zu sagen?
Internetforen und Klinikbewertungen sind voll von negativen Erlebnissen. Haben denn alle Schlechtes erlebt?
Garantiert nicht, nur die guten Erlebnisse werden als normal gewertet und für nicht besonders erwähnenswert gehalten.
Dock ich glaube neben vielen schmerzen, von denen viele unnötig waren, gab es auch Menschen denen ich dankbar sein sollte denn ich verdanke ihnen mein Leben, doch davon bekam ich zum Glück nichts mit denn da lag ich im künstlichen Tiefschlaf.

Das Negative sollte man aber auch erwähnen, ich setze jedoch voraus, dass es in der Absicht geschrieben wird etwas zu verändern.
Und dann von der anderen Seite auch ein Veränderungswille besteht
An dieser Stelle schließt sich dieser Artikel an den vorigen mit der Verschiebung der Normvorstellungen an.

Man muss reden positiv reden.
Ich habe Vorträge gehalten in denen Worte wie Inklusion und Kommunikation im Zusammenhang mit zB. Information erklärt wurden, doch bei einigen entscheidenden Diskussionsrunden bin ich eben nicht dabei gewesen.
Ja,  muss man auch mit Rückschlägen fertig werden.
Wenn Termine nicht weitergeleitet werden und es mit der Information nicht funktioniert und es dadurch nicht zu der beabsichtigten positiven Kommunikation kommt.

Ergänzend: Normen gesellschaftlicher Art sind ja ganz abstrakte Massemeinungen. Je mehr Menschen einer bestimmten Meinung sind und das auch öffentlich vertreten umso mehr ändert sich die öffentliche Gesamtmeinung. Ich sag nur Herdentrieb.

Logischerweise müsste die Palette der Meinungen steigen, stattdessen scheint die Masse aber der jeweils massemäßig am stärksten vertretenen Meinung zu folgen.
Ich schreib nicht, dass es so unbedingt so ist, sondern dass es sich für mich so darstellt.
Ich glaube das ist die Abteilung Meinungsmache(r). BILD dir ein du hättest ne Meinung.
Wie nun das positiv rüberbringen?