Schlagwort-Archive: Schlaganfall

Als Schlaganfall (auch Gehirnschlag, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexia cerebri, Ictus apoplecticus, in der medizinischen Umgangssprache häufig verkürzend auch Apoplex oder Insult) wird eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die oft zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird.

Weltschlaganfall Tag

Weltschlaganfall Tag
eine inklusive Veranstaltung des Vereins Vital e. V Vogtland und der Fachschule für Wirtschaft und Soziales „ Anne Frank“ in Plauen
Gemeinsam mit Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres Heilerziehungspfleger/innen gestalten wir den Weltschlaganfalltag einmal anders.
Motto: Richtig Handeln nach einem Schlaganfall, Symptom und Notfallwissen nach einem Schlaganfall “ Sicherheit für Zu Hause und unterwegs“
Termin 30.10.2015
Beginn: 13.00 Uhr / Ende gegen 18.00 Uhr
Ort: Aula der Fachschule für Wirtschaft und Soziales „Anne Frank“ Plauen
Reißiger Straße 44 bis 46 : Eingang Rähnisstraße
• Vortrag der HEP Schüler / Auszubildende des 2. Ausbildungsjahres
Thema: „ Sicher und mobil-richtig handeln nach Schlaganfall“
Diskussion mit Moderation: Was benötigen Betroffene von Therapeuten und Ärzten? Was können und sollten Betroffene selbst tun?
• Vortrag Fahrschule Marscheider zum Thema: Auto fahren nach Schlaganfall.
• Selbsthilfe/ Stationsbetrieb:
Kreativ Station / Arbeiten mit Naturmaterial
Leseecke / Birgit Klemm stellt ihr Buch und das Buchprojekt des Vereins Vital e. V. vor
Aktivstation / u.a. Dart ; Zielwerfen
• Vortrag / Vorführung und Ausprobieren von Spezialfahrrädern
• Rumba Zumba aktiv vor dem Abendessen mit Frau Steiner
• Gemeinsames Abendessen / Ausklang

Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme so bald als möglich unter 03741 / 71 90 96 oder über info@vital-vogtland.de

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Generationsübergreifend (auch Menschen mit Einschränkung werden immer älter)

Wir führen Generationsübergreifende Aktivitäten durch, die den Austausch von Menschen mit und ohne Behinderung fördern.(aus dem Netzwerkprojekt „Inklusionskultur“)

Also fördern diese Art von Veranstaltungen dass man sich aktiv miteinander beschäftigt. Menschen mit Einschränkungen und ohne Einschränkungen. Und das Generationenübergreifend. Um Barrieren wegzuräumen

Ursächlich für eine Behinderung ist nicht eine etwaige medizinische Einschränkung, sondern die Barriere.

Ob jemand eine Einschränkung hat auf Grund dem Alter oder auch einer Krankheit ist doch gleich.
Nur wird der zweite Grund immer häufiger.
Bis 2050 wird sich die Zahl der 80jährigen verdreifachen. Und da sind nicht nur Gesunde drunter.
Die Einschränkung ist da und sie wirkt behindernd an der Teilhabe. Zwischen dem Menschen und der Teilhabe steht eine Barriere. Und die muss man Überbrücken.

Am einfachsten sieht man das am Beispiel der Seheinschränkung. Am einfachsten reicht eine Brille. Am kompliziertesten braucht man einen Blindenhund.

Wobei Teilhabe auch wieder Differenziert zu sehen ist.

Ein Blindenhund kann einem bei der Orientierung helfen. Bei dem Ausfüllen eines Antrages schon nicht mehr. Also muss ein anderes Werkzeug her.

Was war gleich Teilhabe? Die Einbeziehung in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse.

Behinderung bedeutet: „Beeinträchtigung der Teilhabe als Wechselwirkung zwischen dem gesundheitlichen Problem einer Person und ihren Umweltfaktoren“. Irgendwie sagt das das gleiche aus.

VA-Vor2015.10-20

Ich hab in ein paar andere Blogs hinein geschnuppert und würde auch mal gern etwas Poetisches veröffentlichen, doch irgendwie liegt da bei mir eine völlig andere Gedankenwelt vor.

Der Schlaganfall-Hilfe Bus auf dem Klostermarkt in Plauen

Wir hatten heute das Glück mit Mitgliedern der Ärztegenossenschaft Vogtland am Plauner Klostemarkt zu stehen. Gemeinsam mit der Ärztegenossenschaft und der AOK, die auch informierte, hatten wir den roten Doppelstockbus der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH + Co. KG mit dem die Stiftung Schlaganfall-Hilfe quer durch Deutschland tourte, unter dem Motto Herzenssache Schlaganfall über Schlaganfallrisiken wie hohen Blutdruck und Vorhofflimmern aufklärte, sowie unter Beteiligung der Ärzte umfassende individuelle Beratung Messungen von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker vollführte.

Die Ärztegenossenschaft war im und am Bus tätig und wir informierten über die Möglichkeiten der psychosozialen Rehabilitation, also über das Selbsthilfesystem, den Verein Vital e.V. und dessen Aktivitäten.
Mitglieder aus Plauen,  Syrau und Reichenbach waren dabei und so war es am Nachmittag wie eine kleine Selbsthilfegruppenveranstaltung bei uns an Stand.
Der Kultur und Sozialbürgermeister Uwe Teschner begrüßte im Namen der Stadt Plauen und informierte über deren Aktivitäten, auch gegenüber der Presse, für die eine kleine Pressekonferenz gegeben wurde.
Das Ganze dauerte nur vier Stunden, eigentlich viel zu wenig Zeit um umfassend zu informieren, Schlaganfallprävention zu betreiben, aber auch Wege vorzustellen wie es nach einem Schlaganfall weiter gehen kann.
Denn es geht auch darum nach einem Schlaganfall die Nachsorgekette nicht abreißen zu lassen und auch die Angehörigen nicht alleine zu lassen.
Der Bus fuhr weiter nach Chemnitz und wir bleiben im Vogtland und machen weiter.

Frei und unfrei

Als ich so meinen Lesern Hier hinterher las, ist bei einem wieder der Rollstuhl als Symbol für Unfreiheit, für eingesperrt sein aufgetaucht. Das einzuschätzen halte ich für ein philosophisches Problem, zweitens für vom Standpunkt abhängig und drittens für ähnlich falsch wie die Redewendung: „an den Rollstuhl gefesselt „.Erstens und zweitens aus dem gleichen Grund. Für den der laufen kann scheint der Rollstuhl hinderlich und einengend zu sein, für mich dagegen bedeutet er die Möglichkeit mich fortzubewegen, also frei von dem Zwang an Einer Stelle bleiben zu müssen.
Ich war in den Alpen, auf der Reeperbahn und zwei Mal in der Hauptstadt.
Ohne Rollstuhl und die entsprechende Hilfe wäre mir das nicht möglich gewesen.

Also ist es ein Synonym für Freiheit. Ursache dieser Diskrepanz sehe ich vielleicht in dem Drang nach dem höchst Erwünschten zu streben, während bei mir das Machbare erstrebenswert ist.
Grundlage für dieses Denken ist seine eigene Situation als gegeben zu akzeptieren. Hier nachlesen

Noch ein Beispiel für etwas Ähnliches mit Kopfbildern: Man stelle sich ein dreistöckiges Haus vor, allerdings ohne Treppen.
Da würde jeder vernünftige Mensch sagen, wer baut denn so was?
Also hat er ein Werkzeug erfunden um die Freiheit zu haben in den oberen Stock zu kommen, die Treppe.
Jetzt kommt einer, der schon ein Werkzeug hat, ein Rollstuhlfahrer und sagt: Ich bin auch ein Mensch und will in den ersten Stock.
Also hat man noch einen Fahrstuhl eingebaut. Auch ein Werkzeug. (und wegen der Inklusion 🙂 ) hat man den Fahrstuhl für alle zugänglich gemacht.
Denn man muss auch mal verkehrt herum denken.

Jedenfalls alles war gut.

Wo ist mein Quark?

Wer kennt das nicht, du machst den Kühlschrank auf und suchst den Quark.
Du findest ihn aber nicht. Das Ganze findet zwei mal hinter einander statt, dann ist es heraus.
Wer hat meinen Quark gegessen?
Dann schaut der Andere in den Kühlschrank und findet ihn auf Anhieb.
Dann kommt natürlich die Frage: Bist du blind?
Dabei hat dem anderen sein Gehirn nur einen Streich gespielt.
Du hast deinen Quark immer am roten Deckel erkannt. Nur weil der Deckel jetzt blau ist hat das Gehirn ihn ausgeblendet.
Du hast ihn nicht wahrgenommen. Die Diskrepanz zwischen  Sehen und Wahrnehmung.
So etwas kann auch bei einer Nervschädigung passieren. Ein Nerv fällt aus oder funktioniert nicht mehr. Dann wird der dazugehörige Gehirnsektor nicht mehr angesteuert. Es gibt aber noch die andere Version, dass der Gehirnsektor beschädigt wird oder ganz ausfällt. Nach einem Schlaganfall zB.
Das kann dann soweit gehen, dass das Gesichtsfeld ausfälle, einen Neglect gibt. Also der Betroffene auf einer Seite gar nichts mehr wahr nimmt, obwohl die Augen in Ordnung sind.
Da sieht man, dass das Thema ziemlich komplex ist.
Noch umfangreicher wird es wenn wir das Thema Sprache anschneiden,  da die Sprache ja entgegen der landläufigen Meinung nicht nur im Sprachsektor entsteht, sondern Ergebnis von Gedankenprozessen ist, die fast das Gehirn betreffen.
Bei den Sinnen (Tastsinn, Hören, Sehen, Riechen, Schmecken) ist es im Allgemeinen so wie beim Sehen. Beim Tastsinn läuft es auf Lähmungen hinaus und da kann ich aus eigener Erfahrung aus sagen, wird es sehr Komplex.

Durchblutung bis Schlaganfall

An was denkt man wenn man die Worte Schlaganfall, Herzinfarkt und Lungenembolie hört?

An Durchblutungsstörungen.
Alle haben die gleichen Ursachen. Eine Ader ist verschlossen oder geplatzt, demzufolge kann kein Sauerstoff in die nachfolgenden Blutgefäße kommen und demzufolge werden sie geschädigt oder sterben ab, wenn nicht schnellstens behandelt wird, wenn es überhaupt noch möglich ist.

Es bildet sich im Vorfeld ein Thrombus oder ein Stückchen Kalk löst sich und je nachdem wo es sich ablöst oder verklumpt und wo sich das Teil dann festhängt da passiert es dann.

Ich hab letztens erst bei einem Vortrag gesehen wie  Stents und Bypässe aussehen und wo die Eingebaut werden. Hab mal sowas in der Hand gehabt.

Doch eigentlich geht es mir jetzt nur darum :

Leute die nach  Unfällen mit den Auswirkungen von Hirnschädigungen zu kämpfen haben verstehen oft nicht dass sie mit den gleichen Problemen kämpfen wie Schlaganfallpatienten.

Bei dem einen ist das Gehirn mechanisch geschädigt, beim anderen durch einen Schlaganfall. In jedem Fall ist ein Teil des  Gehirns geschädigt. Und je nachdem welcher Teil wie stark geschädigt ist sind die Auswirkungen und Therapiemöglichkeiten andere.
Da spielt es keine Rolle welches die Ursachen sind.

Die Risikofaktoren ist dann wieder eine noch andere Sache.

Doch die hat man stark gesenkt wenn man den Blutkreislauf intakt hält. Also auch die gewollten Ungleichmäßigkeiten zwischen dünnflüssigkeit des Blutes und Blutgerinnung.Das bedeutet manchmal nur seine Medikamente regelmäßig nehmen und den Blutdruck kontrollieren.
Und wenn der Blutdruck ideal ist kann man nicht weniger Medikamente nehmen. Das bedeutet, daß die Dosis stimmt.

Den Blutdruck unter Kontrolle zu halten gehört in jedem Fall dazu.

Irgendwie ist es eigenartig. Wenn einer einen Herzinfarkthatte bekommt er einen Stent wird zur Reha geschickt und dann wieder auf Arbeit. Nach einem Schlaganfall dagegen brauch es in den meisten Fallen jahrelange Therapie .

Die ist nun wirklich. von dem  abhängig was kaputt ist. Denn wenn im  Gehirn was kaputt ist kann sich das wieder erholen. Denn das Gehirn ist das einzige Organ, dass Sich in grenzen wiederherstellen kann. Man nennt das Neuronale Plastizität. Jedoch dauert das sehr lang. Doch je früher man anfängt zu Therapieren um so besser

Nun werden viele sagen, das ist doch nix neues. Doch für den der noch nichts davon gehört hat, dort wo ein Angehöriger einen frischen Schlaganfall hatte, können diese Grundlagen erhellend und beruhigend sein.

Für diese Menschen gibt esauch viele Selbsthilfegruppen in Deutschland. Und ich als Betroffener gehe heue auch zu einer.
www.plauen.vital-vogtland.de/

Ranch Benefiz Party 2014

Bei dem ganzen Stress um die Ranch Benefiz Party hab ich ganz vergessen eine Artikel hier rein zu setzen.
Das hol ich hiermit nach:

Allein die Tatsache das ein Moment schon im nächsten Moment als historischen Moment zu bezeichnen ist gibt nicht den Ausschlag, doch was gestern in der Ranch passierte wahr mindestens ein Wahrlicher. Und es sagt viel über „den Vogtländer“ aus (zugegeben, ein paar Sachsen und Thüringer waren auch drunter). Spendenfreudig ist er, geduldig, und hat viel für „Party machen“ übrig.
Und dann hat er noch Techniker, die bei vorkommenden technischen Vorfällen Nerven wie Stahlseile haben. Die sich von Nachmittag um drei bis spät in die Nacht hinstellen und kostenlos für eine Benefiz Party tun und machen und dann noch abbauen, das Team „Schichtwechsel“.
Musiker, die das Beste geben um daraus ein Erlebnis zu machen und das wiederum kostenlos. Wenn auch schon mal zehn Mann auf einer viel zu klein gewordenen Bühne stehen. Herzlichen Dank an die Bands: „Just4fun, die 2te“, „Railroad Music Project“ der „Hannes Ebert Combo“, den „Rockdudes“, „Taylor ´n Company“ und „Logo“, Freund, Ex Radiomacher und Feuerwerker Ronald „Borrmi“ Borrmann und Jedem der da war und seine Spende gegeben hat, so dass 1200.-€ zusammen kamen..
Weiterhin Riesen Dank an den Steffen Krebs vom „Musik Markt“ für die PA und dem Dirk „Cube Personal Drums“ für´s Schlagzeug und dem Team „Schichtwechsel“ für Ton und Licht.

Vogtland-Anzeiger-2014-11-18